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Medal of Honor: Spearhead (dt.) (PC)

Release:
06.12.2002
Genre:
Action
Publisher:
Electronic Arts

Enttäuschendes Add-On zum Action-Hit Medal of Honor - Allied Assault.

19.12.2002 19:00 Uhr
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Neu
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Im zerstörten Berlin erklimmen Sie einen sowjetischen T-34. Im zerstörten Berlin erklimmen Sie einen sowjetischen T-34. Die Story des Originals führt das Add-on leider nicht weiter, dafür erzählt Spearhead die Geschichte um des neuen Helden Jack Barnes aber bis zum Ende des zweiten Weltkriegs. Die Einstiegsszene übertrifft sogar die berühmte Landung an Omaha Beach in Medal of Honor: Als Fallschirmjäger springen Sie bei der Invasion der Amerikaner direkt über den deutschen Stellungen ab. Mitten hinein in ein Inferno aus Flakfeuer und Kanonendonner, während um Sie herum Ihre virtuellen Kameraden schreien und getroffene Flugzeuge explodieren.

Was dann folgt, ist allerdings weniger spektakulär. In insgesamt neun Missionen, in der Normandie, bei der Ardennenoffensive und in Berlin, treten Sie mal zu Fuß mit Gewehr und MP, mal als Panzerkommandant in typischer Ego-Shooter-Manier gegen die halbe deutsche Armee an. Manchmal erkunden Sie die Umgebung alleine, dann wieder rücken Sie zusammen mit computergesteuerten Soldaten vor. Weil die Ereignisse in den Levels wie Hinterhalte streng im Spiele-Drehbuch festgelegt sind, laufen die Schlachten wie im Film ab - eigentlich ein Spannungsgarant. In Spearhead laufen die Überraschungen aber ständig auf neue Massenangriffe hinaus. Für die Multiplayer-Fraktion hält das Add-On zwölf frische Maps, zusätzliche Skins und einige neue Waffen bereit.

   
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PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
73 %
Leserwertung
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Rüdiger Steidle
Viel Feind, viel Ehr, viel Spaß? Das Konzept geht leider nicht auf.
Was habe ich damals geschwitzt, als bei Medal of Honor der erste Panzer angerumpelt kam. In Spearhead entlocken mir die Stahlmonster nur noch ein müdes Gähnen: "Schau mal an; noch einer." Von der Normandie bis Berlin stürmen Horden von Gegnern auf mich ein. Das bringt Anfangs einen Adrenalinstoß nach dem anderen, später ist es einfach nur noch langweilig. Ohne Ruhepausen baut sich keine Spannung auf. Dabei sind die Aufgaben noch abwechslungsreicher als im Hauptprogramm und wirklich filmreif inszeniert. Da sprinte ich von Deckung zu Deckung, um einen Sani für meinen verwundeten Captain zu holen, während ringsum die Erde bebt, und stoppe dann im Schützengraben zusammen mit den KI-Kameraden einen deutschen Sturmangriff. Nur ist das dummerweise nur eine von vielen Attacken, die lediglich die kurze Spieldauer von zirka vier Stunden kaschieren sollen.
   
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19.12.2002 19:00 Uhr
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