Medal of Honor in unserer Vorschau - die gamescom-Präsentation enttäuschte
Medal of Honor in unserer Vorschau - die gamescom-Präsentation enttäuschte.
Medal of Honor, der kommende Shooter von Danger Close Games und Electronic Arts, gehörte zum gamescom-Line-Up des Publishers. Diese präsentierten den Afghanistan-Shooter in einer anspielbaren Version. Wir schlüpften in die Rolle eines Apache-Kampfhubschrauberpiloten auf dem Weg zu einem feindlichen Dorf, das zuvor ausgemacht wurde. Tier 1-Einheiten konnten dieses nicht alleine ausheben und riefen uns daher zur Verstärkung.
Vorab die Infos, die Producer Greg Goodrich zuvor bekanntgab. Die anspielbare Mission entstammt der Feder eines echten US-Piloten, nutzt aufgenommene Original-Sounds und garantiere damit höchste Authentizität. Dieser Pilot schrieb zudem die Dialoge. Die gesamte Region, in der Medal of Honor spielt, erstreckt sich über ein 12 km großes Valley. Die Geschehnisse im Spiel bauen aufeinander auf – die Apache-Mission folgt somit direkt dem angesprochenen Tier 1-Einsatz. Electronic Arts gibt eine Gesamtspielzeit von etwa zehn Stunden an.
Medal of Honor im Hands-on-Test
Medal of Honor in unserer Vorschau.
Nun geht es ans Eingemachte – gespielt wurde übrigens auf einer Playstation 3. Der Controller wurde mit einem Button für die 40 mm-Kanone (R1), einen für die Raketen (R2), einen für den Zoom (L1) und dem Digital-Pad für die Zielauswahl belegt. Navigiert wird selbstverständlich mit beiden Analog-Sticks.
Die Mission: Wir fliegen mit unserem Apache-Kampfhubschrauber im Verbund mit weiteren Apaches in Richtung Dorf. Auf dem Weg dorthin erspähen wir bald feindliche Mortar-Stellungen. Dabei wechselt die Kamera auf eine bläuliche Sicht, in der man erst nicht schießen kann (ähnlich Modern Warfare 2). Erst wenn einer der Gegner eine Waffe in der Hand hat und das Hauptquartier den Feuerbefehl gibt, sind die Waffen freigeschaltet. Dann kann man mit der Kanone und den Raketen auf die Stellung feuern. Bei den Raketentreffern fliegen sofort Leichen unrealistisch durch die Luft.
Nach den Stellungen geht’s weiter Richtung Dorf. Wieder geht der Kampf erst los, sobald die ersten feindlichen Waffen zu sehen sind. Hauptziele sind für den Anfang ein paar Pickups und im Nachhinein allerlei Gegner auf den Dächern der Häuser. Während des Kampfs steckt der zweite Helikopter einige Treffer weg, also muss man ihn ab dann eskortieren. Auf dem Weg in die Sicherheit kamen noch zwei befestigte Mortar-Stellungen, die man aushebeln muss. Viel Action. Doch dann blendet die Mission aus.
Unser Eindruck
Medal of Honor in unserer Vorschau.
Die Playstation 3-Version offenbarte einige technische Schwächen. So gab es eine Menge Popups am Horizont, die Weitsicht ist gering. Die Explosionen wirken nicht zeitgemäß, sind verpixelt und zwingen die Performance in die Knie – sie ruckeln. Die Szenen aus dem Trailer wirken um Welten besser. Viele Texturen wirken detailarm, Felsen und Berge sehen aber optisch ansprechend aus. Während der Mission lief treibende Rock-Musik – man fühlte sich dabei wie in einem Rambo-Film. Während des Apache-Flugs sahen Gegner, die zu Fuß unterwegs waren, wie Pixelhaufen aus.
Die Stärken und Schwächen
Positiv aufgefallen sind die Checkpoints während der Mission. Diese waren fair gesetzt. Die Atmosphäre stimmt - für einen Action-Shooter. Ebenso konnte der Sound überzeugen. Dazu kommen ein paar Schwächen, die uns aufgefallen sind. Dazu gehören das recht langweilige Missionsdesign und die nicht mehr zeitgemäßen Explosionen und Texturen. Grafisch konnte Medal of Honor also nicht überzeugen. Zudem spielt sich das Geschehen sehr skriptbasiert ab – eine besondere KI konnte während des Hands-on-Tests praktisch nicht ausgemacht werden. Alles in Allem bleibt hier noch viel Arbeit für Electronic Arts und Danger Close Games. Der Release für PC, Playstation 3 und Xbox 360 ist für den 15. Oktober 2010 geplant.
- Schlagwörter:
- , medal of honor
- , ea electronic arts
- , vorschau
- , gamescom


1. Feuer und Bewegung
2. blenden, niederhalten beleuchten etc...
3 uav Close Air support, CCA etc...
4 realistisches Abschussverhalten von Feindkräften etc...
Alles in Allem ein gelungenes Spiel mit ein paar kleinen Schwächen, die beim nächsten Spiel verschwinden werden, wenn die Programmierer es ernst meinen.
Habs nicht bereut
Liebe Grüße
Greetz
Chosen
Cruonita - In diesem Sinne...
An den Autor des Artikels: Man kann "Mortar" nun doch wohl wirklich übersetzen - ist Dir das Wort eben nicht eingefallen?
Greetz
Chosen
Greetz
Chosen
Cruonita - In diesem Sinne...
An den Autor des Artikels: Man kann "Mortar" nun doch wohl wirklich übersetzen - ist Dir das Wort eben nicht eingefallen?
Greetz
Chosen
Cruonita - In diesem Sinne...