Medal of Honor: Afghanistan-Setting Schuld an niedrigen Wertungen?
Medal of Honor spielt vor dem Hintergrund eines noch anhaltenden Konflikts - dem Afghanistan-Krieg. Dass sich EA mit der Entscheidung für ein solches Setting nicht nur Freunde machen würde, musste den Entscheidungsträgern im Vorfeld bewusst sein.
Wirtschaftlich betrachtet ist das Reboot der altehrwürdigen Medal of Honor-Reihe sehr wahrscheinlich schon jetzt als Erfolg zu werten. Bislang über 2 Millionen verkaufte Exemplare sprechen diesbezüglich eigentlich eine deutliche Sprache. Die Kritiker allerdings vermochte EA's neuestes Shooter-Werk nicht vollends zu überzeugen. Bei Metacritic.com erreicht der Titel eine Durchschnittswertung von momentan 74 Punkten. Eigentlich zu wenig für das Anspruchsdenken von Games-Riese Electronic Arts und vor allem zu wenig um Genre-Primus Call of Duty wirklich gefährlich zu werden.
Verantwortlich für die eher durchwachsenen Wertungen ist -wenig überraschend- die mangelnde Produktqualität. Selbst EA-Vize Patrick Soderlund gestand kürzlich ein, dass Medal of Honor nicht so gut geworden ist, wie es hätte werden sollen. Schenkt man Patrick Liu von DICE Glauben, war aber nicht die Qualität alleine ausschlaggebend für so manch niedrige Wertung: Eine Rolle habe auch die Kontroverse um den Medal of Honor-Hintergrund gespielt: "Das Setting erregt die Gemüter. Und das beeinflusst das Urteilsvermögen der Leute."
Quelle: Eurogamer
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im Vergleich zu MW2 ist MOH um klassen besser, weil man nicht immer von einem Teil der Welt zum anderen gescheucht wird. Moorhuhn Feeling kommt bei MW2 genauso auf wie auch bei MOH - da haben beide Spiele das Rad nicht neu erfunden.
Trotzdem ist MOH ein Grund solider Shooter, der durchaus Spass macht, da das Verhalten der Waffen und Rückstoß sehr gut Umgesetzt wurde!