Feedback-Ergebnis: Medal of Honor: Allied Assault (dt.)
Trotz der Begeisterung: Das Ende fanden viele Spieler enttäuschend.
Mehr Kinoatmosphäre, mehr Story, mehr Handlungsfreiheit: In eindringlichen Bildern erzählt MoH: Allied Assault (dt.) ein Soldatenschicksal am Ende des Zweiten Weltkriegs. Dennoch: Trotz filmreifer Inszenierung, beklemmend realistischer Spielatmosphäre und adrenalintreibender Spannung wünschen sich die PC-Games-Leser, dass Add-on und Nachfolger noch besser werden. Das wirklich enttäuschende Spielende wird dem ansonsten hollywoodreifen Ego-Shooter in keiner Weise gerecht.
Was sich die PC-Games-Leser für den Nachfolger wünschen würden
1. Einen besseren Multiplayer-Modus
2. Bot-KI und Teamplay im Singleplayer-Modus
3. Mehr Handlungsfreiheiten
4. Kürzere, aber dafür mehr Missionen
5. Mehr Waffen und Fahrzeuge
Was den PC-Games-Lesern gut gefallen hat
1. Dichte Atmosphäre
2. Die Spiel-Grafik
3. Das realistische Spielgefühl
4. Tolle Musik, klasse Sound
5. Gute künstliche Intelligenz
Was den PC-Games-Lesern nicht gefallen hat
1. Unausgewogener Schwierigkeitsgrad
2. Die kurze Spieldauer
3. Das abrupte Ende
4. Hohe Hardwareanforderungen
5. Wenig Abwechslungsreichtum
So bewerten die PC-Games-Leser (in Schulnoten):
Grafik: 1,65
Soundeffekte: 1,65
Steuerung: 1,81
Animation: 1,90
Mehrspielermodus: 2,13
Musik: 2,17
Kommentare/Sprachausgabe: 2,23
Einsteigerfreundlichkeit: 2,37
Ausgewogenheit Schwierigkeitsgrad: 2,37
Langzeitmotivation: 2,56
Innovationen: 2,69
Auf die Frage, ob sie Medal of Honor: Allied Assault (dt.) weiterempfehlen würden, antworteten 99 Prozent mit "Ja" und 1 Prozent mit "Nein".
Die Meinung der PC-Games-Leser:
Timo Bock (24), Student Badenhausen: "MoH ist beängstigend realistisch und absolut packend in den Missionen. Die D-Day-Mission gehört zum Besten, was ich jemals auf dem PC gespielt habe, und wird wohl aufgrund ihrer grandiosen und realistischen Umsetzung in die Spiele-Annalen eingehen. Schade nur, dass man immer nur von einer Mission zur nächsten gehetzt wird und der Multiplayer-Part nicht innovativer geworden ist. Aber ansonsten: der zurzeit beste WWII-Shooter."
Thorsten Krebs (19), Schüler aus Steinfurt: "Einfach geniale Grafik, gepaart mit sehr viel Innovationen. Dies gilt vor allem für den Singleplayer-Modus, da die Missionen viel mehr Abwechslung, Motivation und Realismus vermitteln. Vor allem die immer wieder erweiterten Aufträge lassen das Spiel abwechslungsreich erscheinen. Das Gameplay ist gelungen, die Motivation hat gestimmt, allerdings nur bis zum viel zu frühen Schluss, der einem mit einem lapidaren ,ENDE' mitgeteilt wird."
Maik Krüger (30), Verlagskaufmann aus Friedberg: "Ich bin kein Fan von Weltkrieg-Spielen, aber dieses Spiel packte mich von Anfang an. Man hat schon ab der ersten Mission das Gefühl, Hauptdarsteller in einem großen Film zu sein. Das Spielerlebnis kann man mit einem Wort beschreiben: intensiv. MoH ist so realistisch gemacht - auch ohne sichtbares Blut -, dass man das Spiel als Antikriegsspiel bezeichnen kann. Ich jedenfalls bin froh, dass es nur eine Computersimulation war."
Christoph Hedler (17), Schüler aus Halle: "MoH ist ein Meisterwerk in Sachen Atmosphäre und Realismus. Am meisten hat mich die Klangkulisse überrascht, da sie sehr realistisch ist. Des Weiteren hat mir das Szenario in der Normandie sehr gefallen, da durch die geskripteten Ereignisse packende Stimmung aufgebaut wird und man sich fühlt, als wäre man mittendrin. Ich hätte mich aber sehr darüber gefreut, wenn es einen kooperativen Mehrspielermodus gegeben hätte."

