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Medal of Honor: Allied Assault (dt.) (PC)

Release:
22.02.2002
Genre:
Action
Publisher:
Electronic Arts

In der Egoperspektive durch den Zweiten Weltkrieg.

09.05.2001 17:57 Uhr
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Die Kulissen erinnern an Spielbergs Mammutfilm "Der Soldat James Ryan". Die Kulissen erinnern an Spielbergs Mammutfilm "Der Soldat James Ryan". Mit der Invasion der Normandie beginnt der Film Der Soldat James Ryan. Und so beginnt eine von 20 historischen Missionen im Ego-Shooter Medal of Honor: Allied Assault, dessen Zweck scharf umrissen ist: den Schrecken von damals spürbar machen. Deswegen können hier wild herumspringende und -schießende Helden nicht lange leben.
Die Hauptfigur heißt Ranger Lt. Mike Powell und muss Aufträge erfüllen, die dreistufig ablaufen: Zielpunkt erreichen, Aktion ausführen, fliehen. An Orten in Nordafrika, Norwegen, Frankreich und in Deutschland heißt das zum Beispiel: V2-Raketenrampen heimlich unbrauchbar machen, mit Widerstandskämpfern kollaborieren, U-Boote sabotieren, geheime Dokumente stehlen oder Schlüsselfiguren töten. Eine für Ego-Shooter ungewöhnliche Komponente gewinnt Medal of Honor dadurch, dass Sie meistens als Zugführer agieren - machen Sie einen Fehler, riskieren Sie nicht nur Ihr eigenes Leben, sondern auch das Ihrer Männer. Umso wichtiger wird an der Front die Umsicht. In die Knie gehen, hinter jeder Ecke erst einmal in Deckung bleiben, die Lage ständig neu sondieren und Feinde geräuschlos aus dem Verkehr ziehen, ist die Erfolgsformel. Weil manchmal Wanderungen hinter den feindlichen Linien unvermeidbar sind, können Sie auch fremde Kleidung anziehen. Ungestüme Quake 3-Spieler werden sich umstellen und zügeln müssen oder auf die Schnauze fallen. Trotzdem kracht es oft richtig - und nicht allein, weil für die 3D-Soundaufnahmen ein ungeheurer Aufwand betrieben wurde: Wenn Sie einen Sherman-Panzer steuern, stationäre Geschütze abfeuern oder Unterstützung aus der Luft anfordern, brennt die Luft. Auch Maschinengewehre, Granaten, Flammenwerfer und Haftminen (zum Anbringen an knapp 20 gegnerische Fahrzeuge wie riesige Königstiger, Jeeps oder Motorräder) wirken alles andere als subtil. Auf der deutschen Seite flößen besonders die Stuka-Flugzeuge Respekt ein. Die Grafik, angetrieben von der Quake 3-Engine, ist grandios - von weichen Animationen und ästhetischen Kulissen über Echtzeitbeleuchtung bis zu Bäumen komplett in 3D. Jede Textur, jede Uniform wirkt echt.

   
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Bild 1-3
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