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Medal of Honor: Airborne (PC)

Release:
12.09.2007
Genre:
Action
Publisher:
Electronic Arts

Medal of Honor: Airborne

14.09.2007 15:22 Uhr
|
Neu
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Medal of Honor: Airborne Wenn Sie also zum zigsten Mal Held sein wollen: Nur zu, Air­borne lässt sie. Es bietet sogar einige nützliche Neuerungen. Am intensivsten schraubt am Spielablauf, wie sich Ihr Kämpfer um Ecken lehnt, auf den Boden kauert, nach vorne beugt: indem man die Maustaste gedrückt hält und mittels "W", "S", "A" oder "D" die Kopfrichtung diktiert. Das funktioniert so gut, dass man jede Deckungsmöglichkeit zur Gänze ausnutzt - und sich fragt, warum noch kein Entwickler früher auf diese Steuerungsidee gekommen ist.

Der Haupt-Feature, der Absprung der Fallschirmjäger über Feindgebiet, ist hingegen kaum von Belang, seine Inszenierung einmal ausgelassen. Die nämlich lässt auch die Nackenhärchen abgebrühter Spieler nicht unberührt. Jede Mission beginnt im Flugzeug, wo die Soldaten wie Sardinen eingeengt aufs grüne Licht warten, dem Startschuss zum Ausschalten von Gehirn und Angst und Logik: Während Flakfeuer in grellen Fetzen am Himmel glimmt, sich das Flugzeug schon kaum mehr in der Luft halten kann vor lauter Einschüssen, da soll man durch die Öffnung ins Verderben springen. Die Hektik und die Verrücktheit, die ein solches Unterfangen begleiten, bringt Airborne glaubhaft nahe. Dann, in der Luft, ein flüchtiges Empfinden von Erhabenheit: Die Aussicht lässt den Atem stocken, überall gleiten Fallschirme, und am Boden, wo sich Wehrmacht und Alliierte beschießen, ist der Wahnsinn zu Hause.

Solche Szenen währen Sekunden, nach der Landung kehrt Normalität ein. Man läuft den Zielen auf dem Kompass entgegen, man schießt, man sammelt Erste-Hilfe-Kästen, Munition, Waffen. Alles wie gehabt. Da jedes Fleckchen auf den Karten eine Augenweide ist, erhebt sich die Grafik zum spielspaßtreibenden Element - die richtige Hardware vorausgesetzt. Auf schwächeren Rechnern rutscht die Fps-Rate ins Einstellige. Wer dann noch zielen kann, sollte eine Kar­riere als Pro-Gamer anstreben.

Medal of Honor: Airborne Die Computergegner wären dafür übrigens auch qualifiziert. Scharfschützen treffen auf mittlerem Schwierigkeitsgrad schnell und heftig, selbst wenn Sie mit gedrückter "Shift"-Taste übers offene Feld sprinten. Im Nahkampf verhält sich der Feind durchwachsen und reagiert in manchen Fällen nicht, in anderen überraschend aggressiv. Gütigerweise verfügt Ihre Figur über die Fähigkeit, Wunden wie ein genmanipulierter Superheld zu regenerieren - sofern Sie in dieser Zeit keinen Schaden erleiden. Call of Duty 2 benutzt ein ähnliches System, Airborne zeigt sich aber eine Spur härter, indem es freies Speichern verbietet. Das passiert automatisch bei Checkpoints. Anlass zum Fluchen besteht allerdings kaum, denn die Gefechte gewinnen dadurch an Spannung, wenige Frustsequenzen außer Acht gelassen. Wenn der Lebensbalken bloß noch ein paar Millimeter umfasst und Kugeln reihum sausen, dann drückt man die Richtungstasten unfreiwillig heftig in der Hoffnung, der Spielcharakter möge sich hinter Kisten umso kleiner machen. Wird gestorben, beginnt der Zweite Weltkrieg von vorn. Ist man ja gewöhnt, inzwischen.

PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
-1
Leserwertung
(1 Vote):
95 %
Moderne Grafik, wuchtiger Sound
Enttäuschend kurze Spieldauer
Hohe Dichte actionreicher Skripts
Verhältnismäßig hohe Hardwareanforderungen, will man all die schönen Details genießen
Hervorragend getunte Steuerung
Keine Überraschungen bis auf den Absprung aus dem Flugzeug
   
Thomas Weiß
Electronic Arts lädt wieder einmal zum Spaß-Krieg.
Eine gewöhnliche Mission folgt der nächsten. Von Überraschung bleibt bis auf den dramatisch aufgezogenen Absprung aus dem Flieger nichts spürbar. Obwohl sich Airborne feige ans Vertraute klammert, bedeutet das keinen wertungstechnischen Tiefflug. Tatsächlich wird man ungefähr sechs Stunden ordentlich unterhalten, wobei Sie das wörtlich verstehen dürfen. Statt die Grausamkeit des Krieges herauszustellen, trägt der Shooter parodistische Züge: Die Marotten der „Nazi-Wehrmacht“ erscheinen so lächerlich überzeichnet, dass jeglicher Ernst als rosa Wölkchen verpufft.
   
Moderation
14.09.2007 15:22 Uhr
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Dein Kommentar
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
26.09.2007 10:05 Uhr
Ich finde das MOHA richtug gut aussieht und sich auch gut anhört doch nach paar stunden spielspaß hört der spaß auf, zu den alten MOH
teilen ist der spiel zu kurz. MOHAA z.B. hat noch panzer missione oder als Spion, doch MOHA hört
beim Schießen auf. Doch das Spiel macht richtig spaß für seine Kurze dauer.
Benutzer
Bewertung: 0
25.09.2007 17:42 Uhr
Das Spiel ist volld der Witz. in 3,5 Std durchgespielt auf Normal, schade um das Geld. Einzige Gute ist die Grafik, Spielspass vergeht spätestens nach dem 3 Level
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
24.09.2007 00:36 Uhr
KK Danke für deine schnelle Antwort...  3 Monate wäre arg... Naja Call of Duty 2 hat nun auch schon 2 Jahre aufm Puckel..  Wäre trotzdem nen Versuch wert...