Online-Abo
Login Registrieren
Online-Abo
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Max Schmeling (Kinokritik / Review)

    Max Schmeling (8) Quelle: KSM

    Wie schlägt sich das Biopic von Trash King Uwe Boll? Widescreen hat schlagkräftige Antworten.

    Henry Maske spielt Box-Legende Max Schmeling, unter der Regie von Uwe Boll (Postal). Was muss man sich darunter vorstellen? Shoot & Run im Seilgeviert? Schließlich kennt man Boll vor allem als Verfilmer von Videogames wie BloodRayne oder Far Cry. In den letzten Jahren aber bemühte sich der umstrittene Regisseur zunehmend um seriöse Stoffe, etwa mit dem Knastdrama Siegburg. Schmeling ist für Boll nun der erste deutschsprachige Film seit 15 Jahren. Ein heimatliches Comeback und zugleich die Rückkehr zu den eigenen biografischen Wurzeln: Boll boxte selbst als Teenie bei Bayer Leverkusen. Unter seinen Sparringspartnern waren sogar Felix Sturm und Dariusz Michalczewski. Beste Voraussetzungen also für ein Boxer-Biopic? Vom ersten Frame des Films an ist deutlich: Boll strebt diesmal nach dem Epischen und nach den ganz großen Gesten. Sein Streifen schildert nicht nur Schmelings sportlichen Aufstieg, sondern huldigt auch dem engagierten Privatmenschen. Denn Schmeling setzte sich zeitlebens für Gerechtigkeit und Humanität ein. Er wagte den Disput mit den Nazis, er kämpfte für jüdische Freunde und er rackerte sich ab, um dem gebeutelten Nachkriegsdeutschland neue Hoffnung zu vermitteln. Ein Pfundskerl und Jahrhundertsportler! Man merkt Bolls Film den Respekt für Schmeling an. Die Ausstattung ist opulent und detailgetreu. Es gibt zahlreiche Gaststars aus dem Boxmilieu (z. B. Manfred Wolke, Arthur Abraham). Und obendrein noch einen elegischen Soundtrack. Als problematisch erweist sich nur die hölzerne Inszenierung. Die Dialoge wirken oft unecht, die Figuren schablonenhaft und der Plot hakt letztlich nur Stationen ab. Hauptdarsteller Henry Maske überzeugt zwar selbstverständlich in den Boxszenenen, doch als Schauspieler sorgt er zu teilweise für unfreiwillige Komik. Alles in allem ist Schmeling ein zwar offenkundig bemühter Film über eine interessante Persönlichkeit, aber das gewisse Etwas fehlt einfach.

    Widescreen-Wertung
     

    Action
     
    Spannung
     
    Emotion
     
    Humor
     
    Erotik
     
    Anspruch
     
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Fazit
    Beste Absichten, doch es mangelt an erzählerischer Kraft. Für interessierte Boxfans aber durchaus lohnend.
  • Max Schmeling
    Max Schmeling
    Kinostart
    07.10.2010
    Film-Wertung:
     
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 03/2017 PC Games Hardware 03/2017 PC Games MMore 03/2017 play³ 03/2017 Games Aktuell 03/2017 buffed 12/2016 XBG Games 01/2017 N-Zone 03/2017 WideScreen 03/2017 SpieleFilmeTechnik 02/2017
    PC Games 03/2017 PCGH Magazin 03/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
776940
Max Schmeling
Max Schmeling (Kinokritik / Review)
Wie schlägt sich das Biopic von Trash King Uwe Boll? Widescreen hat schlagkräftige Antworten.
http://www.pcgames.de/Max-Schmeling-Film-236034/Tests/Max-Schmeling-Kinokritik-Review-776940/
05.10.2010
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2010/10/251_b2teaser_169.jpg
Max Schmeling, Henry Maske, Uwe Boll, Biopic
tests