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  • Master of Orion: Reboot des legendären 4X-Klassikers im Test
    Quelle: PC Games

    Master of Orion im Test: Wargaming erfindet den 4X-Klassiker neu

    Die Early-Access- Phase ist vorbei, nun muss sich Master of Orion im Review beweisen: Hat Wargamings Reboot das Zeug, den legendären zweiten Teil zu beerben? PC Games testet das gelungene 4X-Rundenstrategiespiel.

    Master of Orion gibt sich einsteigerfreundlich und hebt sich dadurch von der Konkurrenz wie Endless Space oder Stellaris ab. Master of Orion gibt sich einsteigerfreundlich und hebt sich dadurch von der Konkurrenz wie Endless Space oder Stellaris ab. Quelle: PC Games Der Stern von Master of Orion 2 (1996) leuchtet zwar längst nicht mehr so hell wie vor 20 Jahren, doch das dürften vielen 4X-Fans herzlich egal sein: Der Genre-Klassiker gilt noch immer als Messlatte für Weltall-Taktiker, die sich bis heute einen würdigen Nachfolger herbeisehnen. Den sollen sie nun in Form eines Reboots bekommen, der sich nach einem halben Jahr Early-Access-Reife im Test beweisen muss.

    Master of Orion im Test: 4X-Rundentaktik in Reinkultur

          

    Zusätzlich zu den elf Völkern dürfen wir auch eine eigene Rasse mithilfe einer Liste von Eigenschaften erstellen. Zusätzlich zu den elf Völkern dürfen wir auch eine eigene Rasse mithilfe einer Liste von Eigenschaften erstellen. Quelle: PC Games Auch wenn der Reboot im Test mit einigen Traditionen der Vorgänger bricht, bleibt Master of Orion seinen Wurzeln treu: Elf Rassen - darunter Menschen und Alien-Völker - kämpfen um die Vorherrschaft in der Galaxis. Eine Story-Kampagne sucht man vergebens, stattdessen gibt's Skirmish-Partien gegen KI-Gegner und einen robusten Mehrspielermodus.

    Die Wahl des Volkes will wohlüberlegt sein, denn jede Seite hat Vor- und Nachteile. Die insektenartigen Klakonen breiten sich beispielsweise schnell auf neue Welten aus, geben aber miserable Forscher ab - ganz im Gegensatz zu den klugen Psilonen, die dafür mit Sicherheitsdefiziten leben müssen. Das macht sie wiederum verwundbar für die talentierten Spione der Darloks, die jedoch keinerlei Vorteile in Sachen Wachstum oder Industrie genießen, was ihre Startphase im Vergleich zu anderen Völkern deutlich langsamer macht. Die spielerischen Unterschiede sind vor allem in der ersten Hälfte einer Partie spürbar, gegen Ende, wenn die Forschung weit forangeschritten ist, spielen sich die meisten Völker dagegen ziemlich gleich. Wer mag, kann sich außerdem eine Rasse selbst zusammenstellen, was sich aber darauf beschränkt, aus einer Tabelle eine Reihe von Vorteilen und Eigenschaften rauszupicken - nicht wirklich spannend.

    01:35
    Master of Orion: Der aufwendige Release-Trailer ist da!

    Schade: Die von Rache getriebenen Terraner sind das einzige spielbare Volk, das nur in der 46 Euro teuren Sammleredition enthalten ist. Wer lediglich die normale Fassung für 30 Euro kauft, muss auf die militärisch starken Terraner verzichten. Dafür überzeugen sämtliche Völker jedoch mit ihrer liebevollen Präsentation, von der die aktuelle Genre-Konkurrenz nur träumen kann: Alle Fraktionen werden durch hübsch animierte Charakere repräsentiert, die dazu großartig von Hollywood-Stars wie Mark Hamill (Star Wars) oder Dwight Schultz (Star Trek) auf Englisch vertont sind. Das sorgt für Atmosphäre! Eine deutsche Sprachausgabe sucht man zwar vergebens, zumindest die Texte und Untertitel wurden aber komplett übersetzt.

    04:33
    Master of Orion: Legendäre Synchronsprecher im Video

    Master of Orion im Test: Ein Imperium entsteht

          

    Im Gegensatz zu Endless Space oder Stellaris präsentiert sich Master of Orion im Review angenehm einsteigerfreundlich. Auf einer aufgeräumten Sternenkarte haben wir sämtliche Planetensysteme im Blick, die allesamt über Sternenstraßen verbunden sind - ein Unterschied zu den Vorgängern, denn die "Starlanes" verleihen dem rundenbasierten Spiel einen fast brettspielartigen Charakter. Dank einer meist durchdachten Benutzerführung findet man sich schnell zurecht, ein optionales Tutorial führt Neulinge zudem in die grundlegenden Mechaniken ein. Die sind allerdings ohnehin so leicht zu kapieren, dass man auch ohne Einstiegstipps bedenkenlos starten kann.
    Durch die Sternenstraßen erinnert Master of Orion fast an ein Brettspiel. Systeme sind durch Sternenstraßen verknüpft, dadurch erinnert Master of Orion fast schon an ein Brettspiel. Rechts im Bild: Runde für Runde informiert uns das Spiel mithilfe kleiner Icons über wichtige Ereignisse, zum Beispiel wenn feindliche Flotten anrücken oder ein Bauprojekt abgeschlossen ist. Quelle: PC Games In den übersichtlichen Planetenmenüs erteilen wir Bauaufträge und verteilen die Bewohner auf die Bereiche Forschung, Nahrung und Produktion. In den übersichtlichen Planetenmenüs erteilen wir Bauaufträge und verteilen die Bewohner auf die Bereiche Forschung, Nahrung und Produktion. Quelle: PC Games Auf unserer Heimatwelt geht's los: Hier lernen wir, unsere Arbeiter auf die drei Bereiche Produktion, Nahrung und Forschung zu verteilen - in solchen Planetenmenüs verbringen wir den Großteil der Spielzeit. Mit Farmen und Biosphären sorgen wir für schnelleres Bevölkerungswachstum, Fabriken beschleunigen den Gebäudebau, erzeugen aber auch Verschmutzung, die wir mithilfe von Atmosphäreaufbereitern reduzieren. Labore kurbeln derweil die Forschung an und Werften reduzieren die Baukosten für neue Raumschiffe. Ist die Industrie genug gewachsen, dürfen wir Planeten später per Terraforming eine Stufe aufwerten, sorgen so für mehr Platz, Nahrung und Rohstoffe. Außerdem legen wir einen Steuersatz für unser gesamtes Imperium fest, dadurch verdienen wir bitter nötiges Geld, das wir nicht nur für den Unterhalt neuer Gebäude brauchen, sondern mit dem wir dringende Bauprojekte auch auf einen Schlag abschließen. Wer in späteren Spielphasen erst mal so richtig in Geld schwimmt, baut selbst einen Todesstern - die mächtigste Schiffsklasse - in nur einer Runde! Aber Vorsicht: Sind wir zu gierig und setzen die Steuern zu hoch an, streiken unsere Arbeiter. Dann müssen wir die Zufriedenheit mit Moral steigernden Gebäuden verbessern, damit unser Volk endlich wieder ranklotzt.

    Ein feindliche Flotte belagert unseren Planeten, das verschlechtert die Moral. Ein feindliche Flotte belagert unseren Planeten, das verschlechtert die Moral und wir verlieren jede Runde kostbare Credits. Quelle: PC Games Haben wir diese Grundlagen verinnerlicht, schicken wir Späher-Schiffe aus, um benachbarte Systeme zu erkunden und möglichst fruchtbare Planeten zu entdecken. Dort errichten wir dann unsere ersten Kolonien, die wir prompt gegen KI-gesteuerte Piraten verteidigen müssen, die bereits nach wenigen Runden zufällig auf der Karte spawnen. Mit ihren Angriffen zwingen sie uns schon früh dazu, auch ein ordentliches Kampfgeschwader aufzustellen. Das ist gut! Schade allerdings, dass es nicht mehr solcher Ideen gibt, die uns auch mal aus der Reserve locken. Neutrale Völker etwa, die sogar kurzzeitig in der Early-Access-Phase implementiert waren und uns kleine Quests auftrugen, sollen erst nach Release zurück ins Spiel gepatcht werden. Söldner, Handelsrouten oder kurzweilige Nebenquests gibt es auch nicht. Die seltenen Zufallsereignisse - etwa eine Supernova oder ein Bevölkerkungsboom, der für ein paar Runden das Wachstum einer Welt ankurbelt - fallen da kaum ins Gewicht. Mehr Überraschungen hätten dem Spielablauf gut getan - hoffentlich können die Entwickler hier noch nacharbeiten!

    Master of Orion im Test: Forschen, feilschen, siegen

          

    Jede Rasse verfügt über einen eigenen Forschungsberater. Die Figuren sind schön inszeniert, nerven nach einer Weile aber mit ihren Kommentaren. Jede Rasse verfügt über einen eigenen Forschungsberater. Die Figuren sind schön inszeniert, nerven nach einer Weile aber mit ihren Kommentaren. Quelle: PC Games Schnell treffen wir auf andere Völker, die wir in einem ordentlichen Diplomatiemenü kontaktieren. Informationen über erkundete Planeten und Technologien lassen sich beispielsweise auf diese Weise tauschen, das verbessert die Beziehungen zueinander und ist gerade in den Anfangsphasen sinnvoll. Alternativ können wir KI-Spieler aber auch warnen, zu nahe an unserem Einflussbereich zu siedeln. Oder wir lassen Bestechungsgelder fließen, um sie gegen andere Völker aufzuhetzen und uns so beispielsweise einen Partner für unsere Invasionspläne zu sichern. Das kann klappen, wenn wir bereits sehr mächtig sind - oder aber wir versauen uns bei dem Bestechungsversuch unsere diplomatischen Beziehungen und müssen fortan damit rechnen, dass der angepisste KI-Gegner demnächst unsere Kolonien zerbombt.

    Das Forschungsmenü umfasst viele coole Upgrades, ist aber recht linear aufgebaut und bietet dadurch nicht viel Abwechslung. Das Forschungsmenü umfasst viele coole Upgrades, ist aber recht linear aufgebaut und bietet dadurch nicht viel Abwechslung. Quelle: PC Games Um Diplomatie zu betreiben, müssen wir zunächst passende Technologien freischalten, die wir in einem übersichtlichen, wenn auch ziemlich linearen Forschungsbaum finden. Wer wie in Endless Space wild in verschiedene Richtungen forschen möchte, muss sich hier etwas einschränken. Stattdessen empfiehlt es sich, frühzeitig zu planen und auf bestimmte Upgrades hinzuarbeiten, um seine eigene Spielweise zu unterstützen. Denn wer beizeiten eine gute Panzerung für seine Raumjäger, schnelleres Bevölkerungswachstum oder Schiffsbaupläne der Kreuzer-Klasse erforscht, der kann schon früh an seinen Gegnern vorbeiziehen - je nachdem, was zur eigenen Spielweise passt.

    Um zu gewinnen, sollte man sich außerdem zeitig auf eine Sieges­bedingung konzentrieren. In Master of Orion können wir uns beispielsweise als gerissener Diplomat zum Oberhaupt eines galaktischen Rates wählen lassen. Oder wir basteln eine riesige Armee und erobern einfach eine Welt nach der anderen. Auch als Forscher dürfen wir das Spiel für uns entscheiden, zudem können wir einen wirtschaftlichen Sieg erringen, indem wir massig Credits scheffeln und im letzten Spieldrittel Anteile an der galaktischen Börse kaufen. Das klingt jedoch anspruchsvoller als es ist, tatsächlich fällt der gesamte Wirtschaftspart sehr oberflächlich aus - zumal das Börsen-Menü nur unzureichend erklärt wird. Immerhin: Alle Siegesbedingungen lassen sich vor Spielstart an- und abschalten, auch das Rundenlimit für einen Punktesieg setzen wir beliebig fest.


    Hinweis: In diesem Video zeigen wir Gameplay aus der Early-Access-Version, Stand März 2016.

    08:36
    Master of Orion 4 im Video: Early-Access-Hit?

    Master of Orion im Test: Ganz ohne Kämpfe geht's nicht

          

    Für die cool präsentierten Völker konnte Wargaming promimente Sprecher gewinnen. Deutsche Sprachausgabe gibt's aber leider nicht. Für die cool präsentierten Völker konnte Wargaming prominente Sprecher gewinnen. Deutsche Sprachausgabe gibt's aber leider nicht. Quelle: PC Games Je nach gewählter Kartengröße und Anzahl der Völker dauert es nicht lange, bis sich die ersten Streitigkeiten abzeichnen: Da will man vielleicht eine vielversprechende Welt kolonisieren, erhält aber eine scharfe Warnung von einem anderen Volk, das den Planeten für sich beansprucht. Das sollte man ernst nehmen, denn im Review von Master of Orion zeigte sich: die KI fackelt nicht lange! Wer die Drohung ignoriert, zieht den Zorn des Nachbarn auf sich, was - je nach Rasse - schnell in einer Kriegserklärung endet.

    Mit Raumstationen, Energieschilden und Kasernen schützen wir unsere Welten zwar vor Angreifern und Invasoren, doch viel wichtiger als eine solide Defensive ist eine schlagkräftige Flotte! Damit die im stetigen Wettrüsten mithalten kann, sind wir gezwungen, unsere Schiffe regelmäßig weiterzuentwickeln. Denn ganze ohne Waffengewalt geht es nicht: Kämpfe lassen sich in den allermeisten Fällen schlichtweg nicht vermeiden, vor allem auf den höheren Schwierigkeitsstufen, die aber dank aggressiverer KI-Gegner ohnehin mehr Spaß machen.

    Master of Orion im Test: Aus Runde wird Echtzeit

          

    Fans von Master of Orion 2 müssen sich für den Reboot auf eine heftige Änderung gefasst machen: Im Gegensatz zu den Vorgängern laufen Raumgefechte nicht mehr rundenbasiert ab - es ist im Grunde die einzige Neuerung, mit der sich Master of Orion deutlich von der Konkurrenz abhebt. Prallen zwei Flotten aufeinander, können wir den Ausgang der Schlacht nämlich nicht nur bequem von der KI berechnen lassen - auf Wunsch wird auch in Echtzeit gekämpft! Dazu wechselt das Spiel in einen schicken Raumschlacht-Modus, der optisch zwar ein wenig an Homeworld erinnert, spielerisch aber nur auf einer 2D-Ebene stattfindet.
    Kämpfe werden in pausierbaren Echtzeit-Schlachten ausgefochten, in denen wir die volle Kontrolle haben - wenn wir das wollen. Kämpfe werden in pausierbaren Echtzeit-Schlachten ausgefochten, in denen wir die volle Kontrolle haben - wenn wir das wollen. Quelle: PC Games Komfortabel: Auf Wunsch können wir die KI unterstützen oder auch komplett für uns kämpfen lassen, sodass wir nur im Notfall ins Geschehen eingreifen. Oder wir legen die Maus gleich ganz aus der Hand und genießen einfach nur das Spektakel. Wer jedoch die volle Kontrolle und Mikromanagement haben will, darf sogar Formationen und Verhaltensweisen von Hand festlegen sowie Spezialkräfte der Einheiten gezielt auslösen. Das gerät in Echtzeit schnell unübersichtlich, doch dafür darf man das Geschehen beliebig pausieren und sich so einen Überblick verschaffen.

    Im Schiffsdesigner können wir unsere Einheiten im Detail mit Technologien bestücken. Wer darauf keine Lust hat, nutzt die Upgrade-Automatik. Im Schiffsdesigner können wir unsere Einheiten im Detail mit Technologien bestücken. Wer darauf keine Lust hat, nutzt die Upgrade-Automatik. Quelle: PC Games Das ist allerdings auch nötig, denn die Stärken und Schwächen der Einheiten sind alles andere als offensichtlich! Schließlich statten wir unsere Flotte mit zig Technologien aus und passen sie auf Wunsch in einem Schiffsdesigner genau unseren Vorstellungen an. Das freut natürlich Genre-Profis, doch für Normalspieler dürfte das schon zu viel des Guten sein - umso besser, dass man den modularen Schiffsbau auch ignorieren kann. Schade allerdings, dass es kein Erfahrungspunktesystem gibt, genauso wenig wie spezielle Großkampfschiffe oder Helden-Einheiten, die man wie in Endless Space aufleveln kann. Dadurch bleiben unsere Truppen leider stets austauschbar und beliebig.

    Master of Orion im Test: Spionage und Nachholbedarf

          

    Spionage ist dröge präsentiert und umständlich zu bedienen. Das Feature wirkt dadurch etwas unfertig. Spionage ist dröge präsentiert und umständlich zu bedienen. Das Feature wirkt dadurch etwas unfertig. Quelle: PC Games Abseits der Kämpfe können wir unseren Gegnern auch mit Spionage zusetzen. Dazu bilden wir vollautomatisch Agenten aus, die wir über ein spärliches Menü entweder auf unseren Kolonien stationieren und so deren Sicherheitswerte verbessern, oder aber wir schicken sie heimlich auf gegnerische Planeten. Solange sie dort nicht erwischt werden, können sie allerlei Schaden anrichten: Geld und Technologien stehlen, Aufstände anzetteln oder ganze Gebäude sabotieren - die Möglichkeiten sind interessant, die lieblose Präsentation dagegen ist es nicht: Das magere und unhandliche Spionage-Menü ist eine der offensichtlicheren Baustellen von Master of Orion. Es zeigt: Das Spiel mag zwar offiziell veröffentlicht sein, doch trotzdem wirken manche Features immer noch etwas grob und ungeschliffen. Kein Wunder also, dass die Entwickler bereits angekündigt haben, weiter an Master of Orion zu arbeiten und neue Inhalte einzubauen.

    Master of Orion im Test: Fazit, Wertung und Preis

          

    Doch auch wenn Master of Orion noch seine Problemzonen hat, ist es schon in seiner jetzigen Form ein zugänglicher, schick präsentierter Zeitfresser klassischer 4X-Bauart, der uns im Test viele Stunden prima unterhalten hat. Dank seiner schlanken Spielmechanik eignet sich Master of Orion außerdem perfekt für Neulinge, die in das 4X-Genre reinschnuppern möchten - was man von der aktuellen Genre-Konkurrenz wahrhaftig nicht behaupten kann.

    Info zu den Spielständen:
    Neben regulären Spielständen bietet Master of Orion auch die Möglichkeit, über den Statistikbildschirm zu jeder beliebigen Runde zurückzuspringen. Das ist komfortabel, sorgt aber auch für stattliche Dateigrößen der Savegames: 500 MB sind für ein fortgeschrittenes Spiel mit mehreren KI-Völkern völlig normal. Spielstände werden standardmäßig auf Laufwerk C: unter \Documents\Master of Orion\Saves angelegt.
    Master of Orion ist als Download über Steam und GOG sowie für 30 Euro im Einzelhandel verfügbar, darin sind auch die drei Vorgängerspiele der Master of Orion-Reihe enthalten. Zusätzlich gibt es eine 46 Euro teure Sammleredition (nur als Download verfügbar), die neben dem Spiel und den drei Vorgängern auch einen digitalen Kunstband, einen orchestralen Soundtrack sowie zwei DLCs enthält. Der eine ergänzt Master of Orion um die Terraner als spielbare Rasse, der andere fügt einen optionalen Grafikstil für Raumschiffe hinzu, durch den die Kampfpötte im klobigen Retro-Look erstrahlen.

    Master of Orion (2016) (PC)

    Spielspaß
    76 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Grundsätzlich hoher Wiederspielwert...
    Klassisch-gutes Nur-noch-eine-Runde-Spielprinzip
    Angenehm einsteigerfreundlich und verständlich
    Aufgeräumte Menüs und gelungene Sternenkarte
    Sauber umgesetzte Echtzeit-Kämpfe mit freiwilliger KI-Unterstützung
    Schön designte, aufwendig präsentierte Völker
    Ausgezeichnete englische Profi-Sprecher
    Fairer Preis (27 bis 30 Euro für die Standard-Edition)
    ... auch wenn der Spielablauf auf Dauer wenig Neues oder Abwechslung bietet
    Außer Piraten keine neutralen Völker
    Kaum Überraschungen oder Zufallsereignisse
    Spionagesystem öde präsentiert und umständlich
    Im Vergleich zur Genre-Konkurrenz weniger spielerischer Tiefgang (was manchen Spielern aber auch gerade recht sein dürfte)
    Musik wiederholt sich schnell
    Terraner nur in der Collector's Edition (46 Euro) enthalten

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Master of Orion (2016)
Master of Orion im Test: Wargaming erfindet den 4X-Klassiker neu
Die Early-Access- Phase ist vorbei, nun muss sich Master of Orion im Review beweisen: Hat Wargamings Reboot das Zeug, den legendären zweiten Teil zu beerben? PC Games testet das gelungene 4X-Rundenstrategiespiel.
http://www.pcgames.de/Master-of-Orion-2016-Spiel-55635/Tests/Review-Reboot-Early-Access-Release-1205673/
26.08.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/08/MasterOfOrion-PCGames-Review-TestPackshotTest-pc-games_b2teaser_169.jpg
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