Mass Effect - Wir haben uns die PC-Version angeschaut
Kurz nach der Ankunft auf Eden Prime werden Sie Zeuge der bedrohlichen Geth-Invasion.
Doch kurz nach der Landung stellt sich heraus, dass die Geth, synthetische Lebensformen, den Planeten angreifen. Es folgen: ein tödlicher Verrat, eine bedeutungsschwangere Sequenz aus vergangenen Zeiten, eine dramatische Sitzung des Zitadellen-Rates, Intrigen, Zwistigkeiten zwischen außerirdischen Rassen, Hass, Liebe (optional) und viele Entscheidungen. Ob Sie gut oder böse agieren, das überlässt Mass Effect Ihnen. Sie haben die Wahl, zu töten oder leben zu lassen, friedlich oder kämpferisch zu klären - den richtigen Weg gibt es nicht. Bioware geht hier weiter als die Rollenspiel-Konkurrenz: Mass Effect verbindet die Weitläufi gkeit eines Grand Theft Auto mit der packenden Erzählung eines Max Payne 2 und der Entscheidungsgewalt eines The Witcher. So entsteht ein Werk, in dem sich der Spieler wirklich als Teil einer gewaltigen Erzählung epischen Ausmaßes fühlt, in der viele Handlungsmotive lange im Dunkeln bleiben. Der Spieleredakteur ist geneigt, von einem interaktiven Film zu sprechen, wäre dieses Genre nicht seit den 90er-Jahren verpönt. "Sillywood, wie wir diese alten Filmespiele nennen, hat viel kaputt gemacht", erklärt Bioware-Gründer Greg Zeschuk im Interview (Seite 63).
Liara T'Soni gehört zum Volk der Asari und ist eine von zwei potenziellen Liebschaften in Mass Effect.
Bioware indes hat mit Mass Effect vieles gut gemacht - und macht es auf dem PC noch besser. Wir überzeugen uns anhand einer Beta-Fassung vom verbesserten Interface (siehe links), mit dem die Handhabung der Charaktere leichter fällt. Genau wie bei Jade Empire verkürzt die PC-Umsetzung von Mass Effect die Ladezeiten drastisch ("Wir machen da nichts Besonderes, das ist auf dem PC einfach leichter.", erklärt Diarmid Clarke auf Nachfrage) und sorgt für feinere Gesichter und Partikeleffekte. Auch wenn ein paar Dinge derzeit noch auf der "Zu erledigen" -Liste stehen, hinterlässt Mass Effect bereits einen guten Eindruck und fühlt sich nicht wie eine lieblose Portierung, sondern wie ein richtiges PC-Spiel an.


Da hast du schon recht, das darf nicht sein. So habe ich es auch nicht verstanden…
Übrigens war damals für Oblivion ein guter Rechner auch nicht gerade ein Nachteil.