Mass Effect - Wir haben uns die PC-Version angeschaut
Selbst geschichte Gamepad-Artisten hatten ihre Mühe mit der Kontrolle des Buggys - die Tastatut-Steuerung funktioniert überwiegend sehr gut, ist nur ein wenig überempfindlich beim Fahren. Vom Fahrzeug zu schießen geht problemlos.
Das Wort "Meisterwerk" geht dem Spieleredakteur leichtfertiger von der Hand, als es sollte. Unbestritten meisterhaft sind jedoch Baldur‘s Gate 1 und 2 oder Knights of the Old Republic, Rollenspiele mit funktio nierender Spielmechanik und wichtiger: mit dem Drang, eine Geschichte zu erzählen. Nicht nur so, dass sie die Spieler bei Laune hält, sondern dass sie diese mitfühlen, mitleiden, mitfreuen lässt, Emotionen auslöst. Was bei anderen Produkten auf der "Wenn wir noch Zeit haben"-Liste steht, hat bei Bioware oberste Priorität.
Das Entwicklerstudio Bioware ist eine Koryphäe auf diesem Gebiet. Sein jüngstes Werk, Mass Effect, erschien im November vergangenen Jahres für die Xbox 360, räumte Kritikerpreise ab und Händlerregale leer. Im Juni 2008 kommt es für den PC heraus. Verspätet, aber verbessert, wie unser Vor-Ort-Besuch bei Bioware zeigt.
Die Rasse der Krogan ist durch einen tödlichen Virus vom Aussterben bedroht.
Worum geht es in Mass Effect? Anno 2148 entdeckte die Menschheit eine außerirdische Weltraumreise-Technologie und nutzte sie natürlich, um den engen Grenzen des heimatlichen Sonnensystems zu entfl iehen. Die Erdlinge fanden heraus, dass im Universum ein komplexes Sozialgefüge zwischen den zahlreichen Aliens herrscht.
Wir schreiben nun das Jahr 2183 und befi nden uns an Bord des Raumschiffs Normandy. Commander Shephard, der Spielcharakter, geht einer scheinbar harmlosen Mission auf der Kolonie Eden Prime nach. Mit an Bord ist Nihlus, ein sogenannter Spectre, ein Wächter des Weltalls. Er soll nicht nur assistieren, sondern auch einschätzen, ob Shephard das Zeug hat, der erste menschliche Spectre zu sein.


aber wenn man damit beginnt, Spiele so zu berwerten, wie sie sein KÖNNTEN (Addons, Patches, etc.) und nicht SIND, dann dürfte man ja nie mehr schlechte Wertungen vergeben.
Da hast du schon recht, das darf nicht sein. So habe ich es auch nicht verstanden haben wollen.
Ich dachte nur, dass wenn einem der Rahmen oder das Ambiente in einem Spiel grundsätzlich gefällt, aber diese oder jene Einzelheit eben nicht, dann könnte man z.B. ne Mod installieren und schauen, ob so der erhoffte Spass kommt. Wie gesagt, ich hab kein Problem damit, dass jemand Oblivion nicht interessant genug findet, es für länger als 10 oder 20 Minuten zu spielen. Ging mir ja auch schon so.
"Oblivion hielt mich keine zehn Minuten am PC"
Man kann ja wirklich alles schlecht reden.
Abgesehen von den merkwürdigen Abkürzungen in der deutschen Version, fand ich die "konsoligen Menüs" mal echt abwechslungsreich. Oder, besser gesagt "verspielt" , so wie man es von einem Spiel erwartet... verspielt zu wirken.
Mag ja sein, dass Mass Effect großartig wird. Aber zu welchem Preis?
3000€ PC und der Strompreis bis Spielende beträgt nochmal 300€ , weil die 2xQuad Core und Quad SLI Hardware die Stromleitung leer zieht?
Stimmt, man kann alles schlecht reden.
Übrigens war damals für Oblivion ein guter Rechner auch nicht gerade ein Nachteil.
Sorry, ich bin ja reichlich spät dran, hier noch einen Kommentar zu hinterlassen.
Klar, jeder darf ein Spiel mögen oder nicht. Falls Sie aber, lieber Herr Burtchen, v.a. wegen dem schlechten PC-Interface keinen Gefallen an Oblivion gefunden haben, gibt es da einige wirklich grossartige Mods, die das Interface genial aufmöbeln... (Ich verwende Darnified_UI v.1.3.1). Mit dem Standard Interface konnte man ja wirklich nicht spielen.
P.S. Wenn ich schon dabei bin: Überhaupt gibt es für Oblivion super Mods, die auch das Gameplay ändern, neue Quests einbauen usw. die dem Standardspiel gewaltig neues Leben einhauchen...
Journalister übertreibungs Schwachsinn.
Ich kann's nicht ändern - bin mit dem Spiel nie warm geworden. Und ja, natürlich sehen das viele in der Redaktion komplett anders, aber das ist bei mir ähnlich wie verrauchte Räumer oder so - ich ergreife schnell die Flucht.
Das spricht nicht gegen Oblivion, sondern eher gegen den Probanden und seine pedantische Empfindlichkeit gegenüber suboptimaler Bedienfreundlichkeit. Es braucht schon mehr Mängel, um ein großartiges Spiel wie Oblivion kleinzureden.
Aber Ihre Sturheit spricht hingegen wieder für einen Redakteur mit Profil. Sowas braucht eine Branche, die ich schon lange im Dauerherbst zu dünken pflege, bei so vielen Blättern, die da vom Auflagenhimmel herabsegeln.