Online-Abo
Login Registrieren
Online-Abo
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Mass Effect: Andromeda - Macken der Vorgänger, die wir nicht wieder sehen wollen
    Quelle: Bioware

    Mass Effect: Andromeda - ​Macken der Vorgänger, die wir nicht wieder sehen wollen

    Mass Effect: Andromeda rückt immer näher und wird hoffentlich ein würdiger Nachfolger. Allerdings hatten die Vorgänger auch einige Macken, die wir garantiert nicht wieder sehen wollen. In diesem Special haben wir einige dieser Designsünden vergangener Tage zusammengefasst.

    Wenn es nach den derzeitigen Plänen der Entwickler von Bioware geht, erscheint Mass Effect: Andromeda im ersten Quartal 2017, also in maximal neun Monaten. Dennoch halten sich die Macher mit weitreichenden Informationen weiter stark zurück. Auf der E3 2016 gab es nur verstreut einzelne Details aufzuschnappen, die wir bereits in einem Special aller bekannter Fakten zusammengetragen haben. So wissen wir bereits, dass der vierte Teil der Reihe ein Neuanfang darstellen soll, der die Fesseln der Shepard-Trilogie abstreift.

    Gerade spielerisch will man sich aber wieder stark an den Vorgängern orientieren. Der Mako kehrt in einer modernen Version zurück. Denn wie schon im ersten Teil, soll die Erkundung von fremden Planeten im Mittelpunkt stehen. Eine Besinnung auf die Tugenden der ersten drei Teile dürfte auch bei den meisten Fans sehr gut ankommen. Allerdings waren auch die Vorgänger nicht perfekt. Es gibt da ein paar Dinge, die wir unter keinen Umständen wieder sehen wollen. Welche Elemente das sind, haben wir uns in diesem Special einmal angeschaut.

    Der Flummi-Mako

          

    Der Mako kehrt zurück. Diese Info, die bereits während der E3 2015 bestätigt wurde, sorgte bei vielen Fans für Begeisterung. Das im Trailer Wie ein Flummi. Da wird dem Fahrer schnell schlecht. Wie ein Flummi. Da wird dem Fahrer schnell schlecht. Quelle: PC Games gezeigte Fahrzeug sieht zwar nicht mehr aus, wie der gewohnte Mako, vermittelt aber bereits ein gutes Gefühl. Denn eines ist für viele Fans klar. Der Mako war der deutlich bessere Panzer im Vergleich zum Hammerhead aus Mass Effect 2. Allerdings hatte der Mako auch ein gewaltiges Manko - die Fahrphysik, die eher an einen Gummiball, als an ein tonnenschwere Kriegsgerät erinnerte.

    Wenn wir eines mit dem neuen Mako nicht mehr sehen wollen, dann ist es ein wild umher hüpfendes Fahrzeug. Die meist stark zerklüfteten Planeten des ersten Mass Effect waren dann auch nicht sonderlich hilfreich, um diesen Verhalten unter Kontrolle zu halten. Ungewollte Stunts und Frustmomente bei der Suche nach dem richtigen Weg durchs Gelände waren im Grunde an der Tagesordnung. Auch wenn der Mako so einige Fans hat, die Fahrphysik darf diesmal gerne besser ausfallen.

    Leblose Planeten

          

    Vermutlich hätte uns das eigenwillige Fahrverhalten des Mako gar nicht so sehr gestört, wenn wir auf den Touren mit dem Panzer interessante Große, aber völlig leblose Planeten im ersten Mass Effect. Große, aber völlig leblose Planeten im ersten Mass Effect. Quelle: PC Games Welten erkundet hätten. Doch davon waren die Planeten im ersten Mass Effect weit entfernt. Das der Mond der Erde eine öde, graue Staublandschaft ist, versteht sich von selbst. Aber auch auf den zahlreichen anderen Himmelskörpern war nicht viel mehr los. Die meisten Planeten waren triste und leblose Felsbrocken ohne jedes Highlight.

    Eine handvoll Sammelgegenstände sowie meist ein Missionsziel waren scheinbar wahllos auf der Oberfläche verteilt. Dazu mangelte es den Planeten auch an jeglicher Flora und Fauna, mal abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen, die aber über leichten Grasbewuchs und Weltraum-Affen nicht hinaus gingen. Die unterschiedlichen Biome der Welten wurden lediglich durch andersfarbige Bodentexturen dargestellt. Nun soll Andromeda auch wieder auf die Erkundung von Planeten setzen, die hoffentlich deutlich lebhafter ausfallen.

    Rohstoffe scannen

          

    Im zweiten Mass Effect haben die Entwickler die weiträumigen Erkundungen abgeschafft. Trotzdem sollten sich die Spieler ausgiebig mit den Wirksamer als eine Schlaftablette: das Planeten-Scannen in Mass Effect 2. Wirksamer als eine Schlaftablette: das Planeten-Scannen in Mass Effect 2. Quelle: PC Games Himmelskörpern befassen. Dazu führten die Macher das Scannen nach Rohstoffen ein. Diese Materialien waren wichtig, um für Shepard, seine Gefährten und die Normandy wichtige Upgrades kaufen zu können. Wer also mit den besten Voraussetzungen in die finale Schlacht gehen wollte, musste sich zwangsweise mit dem Scannen der Planeten beschäftigen.

    Nur gab es leider kaum etwas langweiligeres als stundenlang mit einem Cursor über runde Objekte zu fahren und bei entsprechendem Ausschlag des Scanners eine Sonde zu starten. Zwar wurde das System schnell per Patch etwas vereinfacht, aber eine nervige und unnötige Spielzeitstreckung blieb es allemal. Wir gehen zwar davon aus, dass die Neuankömmlinge in der Andromeda-Galaxie auch diverse Rohstoffe benötigen werden, aber auf das lästige Scannen können wir gerne verzichten.

    Bedeutungslose Nebenmissionen

          

    Die Mass Effect-Reihe wird zu Recht vor allem für ihre packende Geschichte und die hervorragenden Charaktere gelobt. Auch viele Belanglose Nebenquests braucht kein Mensch oder Volus. Belanglose Nebenquests braucht kein Mensch oder Volus. Quelle: PC Games Nebenmissionen erzählen spannende kleine Storys. Allerdings hat Bioware hier auch jede Menge lieblosen und bedeutungslosen Kleinkram eingebaut. In Mass Effect 3 gab es zum Beispiel immer mal wieder Nebenaufträge, die der Spieler durch Gespräche im Hintergrund aufgeschnappt hat. Im Grunde eine sehr interessante Idee.

    Leider entpuppten sich diese Missionen meist als derart belanglos, dass auch niemandem aufgefallen wäre, wenn sie nicht da gewesen wären. So sollen wir einem Volus bei der Bergung eines Artefakts helfen. Doch statt mit dem dicken Händler auf Abenteuer zu gehen, steuern wir die Normandy nur auf der Sternenkarte zum Zielort, scannen den Planeten und kehren zum Auftraggeber zurück. Für Andromeda sollten die Entwickler bitte einen sinnvolleren Weg finden, um die Spielwelt mit Leben zu füllen.

    Multiplayer mit Auswirkung auf die Kampagne

          

    Im Mass Effect 3 führte Bioware erstmals einen Mehrspieler-Modus ein. Dieser sollten den Spielern auch Abseits der Story die Möglichkeit geben Galaktische Breitschaft aus dem Multiplayer mit Auswirkungen für die Kampagne. Galaktische Breitschaft aus dem Multiplayer mit Auswirkungen für die Kampagne. Quelle: PC Games in ihrem geliebten Universum Zeit zu verbringen. Allerdings kamen die Macher auf die eigenartige Idee diese beiden recht unterschiedlichen Spielbereiche eng mit einander zu verknüpfen. Mit erfolgreichen Partien im Multiplayer steigerte man die sogenannte galaktische Bereitschaft. Diese wirkte sich wiederum direkt auf die Kriegsbemühungen in der Kampagne aus.

    In der ursprünglich veröffentlichten Version des Spiels war es nicht möglich das beste Ende zu erreichen, wenn man den Mehrspieler-Part komplett ignoriert hat. Auch hier haben die Entwickler zwar schnell per Patch nachgebessert, aber für viele Spieler war da der Schaden bereits angerichtet. Für zusätzliche Kritik sorgte, dass es im Multiplayer einen Shop mit Mikrotransaktionen gab, die somit zumindest indirekt auch einen Einfluss auf den Einzelspieler-Modus hatten. Einen Mehrspieler-Part soll es auch in Andromeda wieder geben, aber bitte ohne diese dämliche Verknüpfung zur Kampagne.

    Der Day 1-DLC

          

    Für viel Kontroverse schon vor dem Release sorgten die Day 1-DLCs, die es sowohl bei Mass Effect 2 als auch bei Mass Effect 3 gab. Spieler erhoben den nicht gänzlich unbegründeten Vorwurf, dass hier absichtlich Inhalte aus dem Spiel zurückgehalten wurden, um sie noch gesondert zu Der Protheaner-DLC von Mass Effect 3 stand bereits zum Release des Spiels zum Kauf bereit. Der Protheaner-DLC von Mass Effect 3 stand bereits zum Release des Spiels zum Kauf bereit. Quelle: PC Games verkaufen. Besonders bei Mass Effect 3 sah sich Bioware heftiger Kritik ausgesetzt. Während die Normandy-Absturzstelle und Kopfgeldjäger Zaeed des zweiten Teils kostenlos hinzugefügt wurden, mussten Spieler für From Ashes zusätzlich löhnen.

    Das Story-technisch nicht gerade unwichtige Kapitel rund um den letzten lebenden Protheaner Javik war entweder in der Digital Deluxe sowie Collector's Edition von Mass Effect 3 enthalten oder musste zusätzlich für rund zehn Euro erworben werden. Der zusätzliche Begleiter und seine Mission fügten sich nahtlos in die Kampagne ein, was die bereits genannten Vorwürfe nur verstärkte. Auch die Tatsache, dass einige Daten des DLC bereits auf der Disc des Hauptspiels enthalten waren, sorgte nicht gerade für Beruhigung bei den Fans. Zum Wohle aller sollte Bioware bei Andromeda auf solch eine Praxis verzichten.

    Das uralte Böse

          

    In den Bioware-Spielen der letzten Zeit ging es meistens voll aufs Ganze. Die Helden von Mass Effect und Dragon Age bekamen es meist mit übermächtigen, alles vernichtenden Gegnern zu tun, die dazu noch aus uralten Zeiten stammen. Da sind die Reaper in der Mass Effect-Trilogie, Der Kampf gegen das uralte Böse. Ein vertrautes Muster bei Bioware. Der Kampf gegen das uralte Böse. Ein vertrautes Muster bei Bioware. Quelle: PC Games die nach eigenen Aussagen bereits seit unvorstellbar langer Zeit alle 50.000 Jahre wieder kommen, um alles organische Leben in der Milchstraße zu vernichten. In Dragon Age: Origins bekam es der Spieler mit einem Erzdämon, einem verdorbenen uralten Gott, und seiner Verderbnis zu tun, die die Welt von Thedas schon mehrmals an den Rand der Vernichtung getrieben haben.

    Auch im neusten Teil Dragon Age: Inquisition steht der Held einem mächtigen Wesen gegenüber, das vor ewigen Zeiten die goldene Stadt des Erbauers betreten haben soll. Und auch das möglicherweise vierte Dragon Age wird mit Fen'Harel, einem alten Gott der unsterblichen Elfen, wieder einen Gegenspieler aus dem gleichen Muster zu bieten haben. So gesehen wäre es schon irgendwie ermüdend, wenn wir auch in Andromeda wieder einen mächtigen, uralten Bösen gegenüber stehen. Es muss nicht immer der alles vernichtende Gegenspieler sein, um einen Helden zu schaffen und dessen Geschichte zu erzählen.

    Video-Special zum Artikel

          
    06:40
    Mass Effect: Andromeda - Das wollen wir nicht mehr sehen - Video-Special
    Spielecover zu Mass Effect: Andromeda
    Mass Effect: Andromeda
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1201386
Mass Effect: Andromeda
Mass Effect: Andromeda - ​Macken der Vorgänger, die wir nicht wieder sehen wollen
Mass Effect: Andromeda rückt immer näher und wird hoffentlich ein würdiger Nachfolger. Allerdings hatten die Vorgänger auch einige Macken, die wir garantiert nicht wieder sehen wollen. In diesem Special haben wir einige dieser Designsünden vergangener Tage zusammengefasst.
http://www.pcgames.de/Mass-Effect-Andromeda-Spiel-55712/Specials/Macken-der-Vorgaenger-die-wir-nicht-wieder-sehen-wollen-1201386/
13.07.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2012/11/posters-002-trilogy_poster-femshep-small_b2teaser_169.jpg
mass effect,rollenspiel,bioware
specials