Mass Effect 2 Test: Weniger Rollenspiel, dafür mehr Action und Dramatik - Wertungs-Update
Der rastlose, ständig plappernde Salarianer Mordin ist eine der besten Figuren des gesamten Spiels: witzig, clever und immer unterhaltsam.
Deutsche Sprachausgabe mit Schwächen
Dialoge sind meist gut vertont, vor allem einige Nebenfiguren wie die Quarianerin Tali klingen ausgezeichnet! Leider ist aber ausgerechnet die neu besetzte deutsche Stimme des männlichen Shepard eine kleine Enttäuschung: Mit ihrer langsamen Sprechweise wirkt sie zu gekünstelt und vermittelt nicht recht die vielen emotionalen Facetten der Hauptfigur. Anders die englische Sprachausgabe, die zum Glück auch auf den beiden Spiel-DVDs enthalten ist: Sie klingt durchweg großartig und sollte für alle, die entsprechende Sprachkenntnisse mitbringen, die erste Wahl darstellen! Egal in welcher Sprache: Bioware setzt in Dialogen nun deutlich mehr Kamerafahrten ein, die Szenen sind besser ausgeleuchtet und die Charaktere besitzen wesentlich mehr Körpersprache - ein dicker Atmosphäre-Bonus!
So wie Ihre Gegner können auch Shepard und sein Team Deckung suchen, im Stehen oder in der Hocke. Mauern und Kisten überspringt man nun einfach per Tastendruck.
Mehr Action, mehr Waffen, mehr Spaß
Abseits der spannenden Gespräche wird reichlich geballert. Die Kämpfe erinnern an Third-Person-Shooter und haben nichts mit den taktischen Gefechten eines Dragon Age gemein. Man steuert Shepard aus der Verfolgeransicht, schießt, hechtet in Deckung, setzt Spezialkräfte ein - alles in Echtzeit. Wer mag, darf aber auch jederzeit pausieren und so seine Kommandos in Ruhe erteilen. Stets an Shepards Seite sind zwei der zehn Begleiter. Ihnen darf man per Tastendruck rudimentäre Befehle erteilen, etwa wo sie als Nächstes in Deckung gehen sollen. Generell kämpfen die Kumpanen aber selbstständig, das funktioniert meist gut genug, um sich auf seine eigene Spielfigur zu konzentrieren. Zudem darf man nun auch die Skills seiner Mitstreiter in der Quickslotleiste ablegen, dann aktiviert man die Talente bequem per Tastendruck. Das macht Pausieren fast überflüssig, was das hohe Tempo in den Kämpfen unterstreicht.
Gegner verfügen nun über Schilde, Panzerung und biotische Barrieren - dieser Kampfroboter steckt erwartungsgemäß viele Treffer ein.
Gegner haben diesmal Trefferzonen und verhalten sich etwas geschickter als im Vorgängerspiel. So suchen sie nun gezielter nach Deckung und hüpfen sogar über Hindernisse hinweg. So wie Ihre Gegner können auch Shepard und sein Team Deckung suchen, im Stehen oder in der Hocke. Mauern und Kisten überspringt man nun einfach per Tastendruck. Cool anzuschauen: Shepard rutscht nun mit einer lässigen Animation hinter niedrige Hindernisse.
Dank verschiedener Munitionstypen kann man sich schnell auf neue Gegner einstellen. Gegen diese Husks sind unsere Brandgeschosse besonders effektiv.
Waffen können diesmal nicht mehr überhitzen - in Mass Effect 2 muss man daher ganz klassisch mit Munition nachladen. Eigentlich ein solides System, doch wirkt es schon etwas unglaubwürdig, dass man Munition weder selbst herstellen noch bei Händlern einkaufen darf - man findet sie nur bei besiegten Gegnern und in Kisten.
Biotische Druckwellen, Warp-Felder und Explosivgeschosse würzen die Gefechte mit Abwechslung und sorgen für sehenswerte Effekte, etwa wenn Gegner physikalisch korrekt durch die Gegend wirbeln. Anders als in Mass Effect 1 machen die wilden Schießereien endlich Spaß! Zudem bekämpft man nun auch würdigere Gegner: Kampfroboter, fliegende Kanonenboote, gepanzerte Insekten, sogar ein drachenartiges Riesen-Monster - Bioware hat sich spannende Feinde ausgedacht. Obendrein gibt's nun mehr Waffen als im ersten Spiel, darunter Gewehre, Pistolen und sogar Raketenwerfer sowie eine Beamwaffe.
- Mass Effect 2 Test: Einleitung und Bildergalerie
- Mass Effect 2 Test: Story und Locations
- Mass Effect 2 Test: Begleiter und Beziehungen
- Mass Effect 2 Test: Nebenmissionen und Entscheidungsfreiheit
- Mass Effect 2 Test: Deutsche Sprachausgabe und Kampfsystem
- Mass Effect 2 Test: Klassensystem und Upgrades / Fazit und Wertung
- Bildergalerie zu "Mass Effect 2 Test: Weniger Rollenspiel, dafür mehr…
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wär nett
habe ich das Ding direkt 3 mal hintereinander durchgezockt, die Story find ich einfach klasse. So musste auch Teil 2 her, hab ihn nun gerade mal ne Woche und ich mag es, viel Action, das tut der Serie gut, ein paar mehr Möglichkeiten bei der Charentwicklung hätte ich mir schon gewünscht. Hoffentlich wirds im 3. Teil dann ausgewogener ; ). Die Stimme von dem männlichen Shep ist die Höhle, ich hab das gerade mal einen Abend ausgehalten und jetzt geb ich es mir in englischen Orginalton mit dt Untertiteln (so eine Möglichkeit hätten die aber auch direkt hinzufügen können, zuoft sind dt Sprecher einfach nicht gut genug..leider in Filmen gehts doch..)ansonsten tolle Atmo, ich werde auch beim 3. Teil dabei sein und diesmal pünktlich zum Release.=)
Aber das würde nichts daran ändern das es eine grossartige inzinierung ist.
Trotz der sehr, sehr kurzen hauptgeschichte!
Denn, obwohl man gut 90% des spiels mit dem sammeln des teams zu tun hat, ist das alles prächtig in szene gesetzt und bleibt das ganze spiel über interessant.
Fazit: muss man haben!
Verflucht... wer weiss wie lange ich auf teil 3 warten muss.