Mass Effect 2 Test: Weniger Rollenspiel, dafür mehr Action und Dramatik - Wertungs-Update
In einigen Nebenmissionen beweit Bioware Ideenreichtum: Hier muss Shpeard einen Weg durch ein schwankendes Schiffswrack finden.
Nebenmissionen - schöner, kürzer, abwechslungsreicher
Auf der Sternenkarte sucht man Planeten nicht nur nach Ressourcen, sondern auch Nebenaufträgen ab. Dazu zoomt man auf der Sternenkarte an einen Planeten heran und führt kurz einen Zielcursor über die runde Oberfläche, bis ein Signal aufleuchtet - sogleich ist die freiwillige Nebenmission verfügbar. Diese Einsätze sind diesmal deutlich besser und kreativer als im ersten Mass Effect: Einer führt etwa auf ein gestrandetes Raumschiff, das unruhig an einer Klippe liegt und in den Abgrund zu rutschen droht. Shepard muss sich nun einen Weg durch die Trümmer bahnen, um den Bordcomputer zu erreichen. Derweil schaukelt das Wrack immer bedrohlicher auf und ab, bis es am Ende tatsächlich hinabstürzt. Eine willkommene Abwechslung, die aber schon nach wenigen Spielminuten vorbei ist - viele der Nebenaufträge sind extrem kurz! Manche davon fallen zudem viel zu simpel aus. In einer Mission muss man etwa nichts anderes tun, als für ein paar Minuten einem Roboter zu folgen und ihn ab und an mit Batterien zu füttern. Eher langweilig! Dafür sind die Nebeneinsätze grafisch aber durchweg schön und abwechslungsreich: nebelverhangene Täler, Dschungellevels, Schrottdeponien und noch vieles mehr lassen die tristen Planetenoberflächen und eintönigen Innenlevels des ersten Mass Effect vergessen.
In manchen Dialogszenen kann man nun "moralische Aktionen" ausführen - hier greift Shepard blitzschnell ein und bewahrt Miranda vor einem großen Fehler.
Gut oder böse - der Spieler entscheidet
Mass Effect 2 wäre kein Bioware-Spiel, gäbe es nicht zahllose moralische Entscheidungen zu treffen. Und das gelingt den Entwicklern großartig: Dialoge sind nicht nur klasse geschrieben, sondern bieten auch stets viele Antwortmöglichkeiten - darunter großherzige, aber auch richtig fiese Optionen. Neu und cool: In manch kurzen Momenten darf man per Mausklick eine "moralische Aktion" ausführen. Plappert ein NPC beispielsweise zu viel, kann man ihn vielleicht per Warnschuss zum Schweigen bringen. Oder man kickt sein Gegenüber kurzerhand durch ein Fenster - in Mass Effect 2 darf man auch richtig gemein sein!
In anderen Szenen kann man sich aber auch einfühlsam zeigen: Mass Effect 2 dürfte eines der ersten Spiele sein, in denen man eine weinende Freundin tröstend in den Arm nehmen kann. Für solche Aktionen sowie für sämtliche moralische Entscheidungen erhält man eine gewisse Menge "Gesinnungspunkte": Reagiert man häufig böse, so sammelt man "Abtrünnigen-Punkte", edle Spieler erhalten hingegen "Vorbild-Punkte". Je mehr man davon besitzt, desto vielfältigere Dialogoptionen werden verfügbar - das spannende Moralsystem ist also identisch mit dem aus Mass Effect 1.
- Mass Effect 2 Test: Einleitung und Bildergalerie
- Mass Effect 2 Test: Story und Locations
- Mass Effect 2 Test: Begleiter und Beziehungen
- Mass Effect 2 Test: Nebenmissionen und Entscheidungsfreiheit
- Mass Effect 2 Test: Deutsche Sprachausgabe und Kampfsystem
- Mass Effect 2 Test: Klassensystem und Upgrades / Fazit und Wertung
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wär nett
habe ich das Ding direkt 3 mal hintereinander durchgezockt, die Story find ich einfach klasse. So musste auch Teil 2 her, hab ihn nun gerade mal ne Woche und ich mag es, viel Action, das tut der Serie gut, ein paar mehr Möglichkeiten bei der Charentwicklung hätte ich mir schon gewünscht. Hoffentlich wirds im 3. Teil dann ausgewogener ; ). Die Stimme von dem männlichen Shep ist die Höhle, ich hab das gerade mal einen Abend ausgehalten und jetzt geb ich es mir in englischen Orginalton mit dt Untertiteln (so eine Möglichkeit hätten die aber auch direkt hinzufügen können, zuoft sind dt Sprecher einfach nicht gut genug..leider in Filmen gehts doch..)ansonsten tolle Atmo, ich werde auch beim 3. Teil dabei sein und diesmal pünktlich zum Release.=)
Aber das würde nichts daran ändern das es eine grossartige inzinierung ist.
Trotz der sehr, sehr kurzen hauptgeschichte!
Denn, obwohl man gut 90% des spiels mit dem sammeln des teams zu tun hat, ist das alles prächtig in szene gesetzt und bleibt das ganze spiel über interessant.
Fazit: muss man haben!
Verflucht... wer weiss wie lange ich auf teil 3 warten muss.