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Mass Effect 2 (PC)

Release:
24.03.2011
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Electronic Arts

Mass Effect 2 vs Mass Effect: Wichtige Änderungen im Überblick, plus: Grafikvergleich

27.01.2010 16:01 Uhr
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63°
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Vieles neu macht Mass Effect 2 - die wichtigsten Änderungen gegenüber Mass Effect haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst. Am Ende des Artikels finden Sie außerdem einen Grafikvergleich, der ähnliche Szenen beider Spiele gegenüberstellt.

Mass Effect 2 gegen Mass Effect: Die Kämpfe
Die Kämpfe in Mass Effect 2 sind anspruchsvoller als in Mass Effect. Und sie machen mehr Spaß. Die Kämpfe in Mass Effect 2 sind anspruchsvoller als in Mass Effect. Und sie machen mehr Spaß. In Mass Effect standen Ihnen lediglich vier Schusswaffen-Typen zur Verfügung, darunter Maschinengewehr und Schrotflinte. Je länger die Spielzeit, desto hochwertiger die Waffe, was sich lediglich in Attributen wie Durchschlagskraft und Genauigkeit bemerkbar machte - da fehlte also schnell die Abwechslung. In Anbetracht der dümmlichen Feind-KI entpuppten sich die Schießprügel zumindest als ausreichend. Mass Effect 2 macht hier vieles besser: Gegner suchen gezielter nach Deckung, sind geschickter bei der Ausnutzung der Umgebung und haben unterschiedliche Trefferzonen. Das verleiht den Kämpfen merklich mehr Tempo und Abwechslung, auch wenn die KI nicht frei von Aussetzern ist. Das Waffenarsenal von Mass Effect 2 umfasst eine Vielzahl an Schießeisen, das Hauptspiel (ohne DLCs) bietet 19 Kanonen. Aber: Keine Charakterklasse kann von dem kompletten Portfolio Gebrauch machen, das bedeutet: Jede Klasse kann nur bestimmte Waffenarten nutzen, was wir als unnötige Einschränkung empfinden (siehe Charakter-Entwicklung). Der Lebensbalken aus Mass Effect weicht in Mass Effect 2 übrigens einem Selbstheilungs-System (ähnlich Call of Duty: Modern Warfare 2). Das Überhitzungssystem aus Mass Effect 1 wurde ebenfalls ersetzt, im zweiten Teil lädt man Waffen nun klassisch per Munition nach.

Mass Effect 2 gegen Mass Effect: Die Charakter-Entwicklung
Mass Effect bot eine Rollenspiel-typische Charakter-Entwicklung. Zu Beginn kreierten Sie aus sechs ziemlich ähnlichen Klassen Ihre Spielfigur. Jede Klasse konnte auf die vier Waffentypen (Pistole, Maschinengewehr, Schrotflinte und Scharfschützengewehr) zurückgreifen, sich aber nur in bestimmten Typen spezialisieren. Die Summe der Spezialfähigkeiten belief sich auf 12, die der zur Verfügung stehenden Ausbaustufen ebenfalls. Mass Effect 2 kommt hier deutlich abgespeckter daher: Zwar haben Sie nach wie vor die Wahl aus sechs Klassen, und diese spielen sich auch unterschiedlicher als im ersten Teil, doch dafür haben die Klassen nicht länger Zugriff auf alle Waffenarten. Wächter dürfen beispielsweise nur Maschinenpistolen und schwere Pistolen benutzen, Soldaten hingegen alle Waffen außer Maschinenpistolen - warum auch immer. Die Summe der Spezialtalente reduziert Bioware auf sieben für die Hauptfigur, Ausbaustufen gibt es jeweils nur läppische vier. Das ist ganz schön wenig für ein Rollenspiel.

Mass Effect 2 gegen Mass Effect: Inventar, Items, Upgrades
Auf der Normandy setzen Sie Rüstungs-Upgrades via Schieberegler ein. Auf der Normandy setzen Sie Rüstungs-Upgrades via Schieberegler ein. Mass Effect verfügte über ein unübersichtliches, obgleich rudimentäres Inventar-System in Listenform. Gegenstände wie Waffen, Verstärker oder Rüstungen erhielten Sie von gefallenen Gegnern und aus Truhen. Besonders umständlich: Sie mussten Ihre Begleiter stets manuell mit Gegenständen und Upgrades ausrüsten, was immens viel Zeit in Anspruch nahm. Die (un-)logische Konsequenz: Bioware streicht das Inventar komplett! In Mass Effect 2 ersetzt ein Upgrade-System das klassische Rollenspiel-Element. Neue Rüstungsteile sind ausschließlich für Commander Shepard vorgesehen, man wählt sie auf der Normandy (dem Raumschiff von Shepard) per Schieberegler aus. Waffen-Upgrades sorgen für eine Steigerung der Schusskraft des gesamten Teams, dafür braucht man Ressourcen. Diese sammelt man durch zeitraubendes Scannen von Planeten. Wenigstens ein kleiner Vorteil des neuen Upgrade-Systems: Ihre Team-Mitglieder greifen automatisch zum bestmöglichen Equipment. Weil es kein Inventar mehr gibt, sammeln Sie lediglich Geld, Munition und Medigel (um gefallene Team-Mitglieder zu beleben). Items und Upgrades lassen sich nicht verkaufen.

Mass Effect 2 gegen Mass Effect: Die Synchron-Sprecher
Wer sich an unseren Mass Effect-Test erinnert, der weiß: 2008 haben wir Ihnen geraten, das Sci-Fi-Rollenspiel mit den englischen Original-Synchronsprechern zu bestreiten. Die deutschen Stimmen waren gut, ja, erreichten aber längst nicht die hohe Qualität der englischen. In Mass Effect 2 leisten die deutschen Synchronsprecher eine etwas bessere Arbeit, die meisten Sprecher sind in Ordnung. Die besonders ärgerliche Ausnahme: Die Stimme des männlichen Commander Shepard. Sie schafft es nicht, die vielen Facetten des Hauptcharakters zu vermitteln und wirkt gekünstelt. Ergo raten wir Ihnen auch 2010 zum englischen Original-Ton, sofern Sie die nötigen Sprachkenntnisse mitbringen. Die englische Fassung ist ebenfalls auf den deutschen Spiel-DVDs enthalten.

Mass Effect 2 gegen Mass Effect: Die Nebenaufgaben
In dieser Nebenmission muss sich Shepard den Weg durch ein wankendes Raumschiff bahnen. In dieser Nebenmission muss sich Shepard den Weg durch ein wankendes Raumschiff bahnen. Ein wichtiger Kritikpunkt am ersten Mass Effect: Die meisten Nebenaufgaben liefen nach einem langweiligen Schema ab. Auf der Sternenkarte wählten Sie einen Planeten aus, um dort nach Ressourcen zu suchen und Nebenaufträge zu absolvieren. Mit einem Buggy, den es grauenhaft unkomfortabel zu manövrieren galt, bewältigten Sie die jeweilige, ebenso leere wie hübsche Planetenoberfläche. Sie besuchten eintönige Innen-Areale, die sich zum Verwechseln ähnlich sahen, egal ob Forschungslabor, Raumstation oder Bunker. Einziger Pluspunkt: Jede Nebenmission erzählt eine kurze, wohl aber interessante Geschichte. In Mass Effect 2 protzt Bioware dafür mit Kreativität. Die Sternenkarte zeigt verfügbare Missionen direkt an, Buggy-Passagen wurden vollständig gestrichen. Statt immer gleicher Areale besuchen Sie kleine, dafür aber sehr abwechslungsreiche Ortschaften, unter anderem ein gestrandetes Raumschiff (siehe Screenshot rechts), Dschungelgebiete und Schrottdeponien.

Mass Effect 2 gegen Mass Effect: Das Hacken
Minispiele statt Hacken-Talent: Memory Minispiele statt Hacken-Talent: Memory Um in Mass Effect verschlossene Türen oder Schließfächer zu hacken, bedurfte es einem entsprechenden Talent. Die Alternative: Ein Elektronik-Experte in der Spielerparty war meistens Pflicht. In Mass Effect 2 verzichtet Bioware daher auf ein Hacken-Talent und macht die Fähigkeit jedem Charakter zugänglich; durch zwei kurze, simple Minispiele: In einem ordnen Sie unter Zeitdruck acht unterschiedliche Symbole einander zu, im anderen markieren Sie dreimal hintereinander bunte Zeilen Programm-Code. Beide Minispiele sind zwar überdurchschnittlich öde, dafür aber ratz-fatz vorbei - deshalb stören sie den Spielverlauf kaum!

Mass Effect 2 gegen Mass Effect: Die Hintergrundgeschichte
Daran besteht kein Zweifel: Eine der größten Stärken von Mass Effect lag in der Qualität der Hintergrundgeschichte. Und obgleich Mass Effect 2 einige brennende Fragen aus Mass Effect beantwortet, müssen Sie sich auf eine weder besonders wendungs- noch abwechslungsreiche Geschichte einstellen. Schade: Trotz Spielstandimport (einhergehend mit einigen in Mass Effect getroffenen moralischen Entscheidungen) knüpft die Geschichte nur marginal an wichtige Ereignisse im Vorgänger an.

Mass Effect 2 gegen Mass Effect: Technik und Grafikvergleich
Sowohl Mass Effect als auch Mass Effect 2 basieren auf der UnrealEngine 3 von Epic. Die grafische Qualität von Mass Effect 2 übersteigt die des Vorgängers allerdings merklich. Vor allem in Hinblick auf die Gesichter, Beleuchtung und Figuren legt der zweite Teil kräftig nach. In unserem Grafikvergleich (siehe Bildergalerie unten) haben wir ähnliche Szenen gegenübergestellt, die Ihnen den Unterschied verdeutlichen. Die Bilder haben wir in beiden Fällen mit der Auflösung 1280x1024 Pixel aufgenommen.

Grafikvergleich: Mass Effect 2 gegen Mass Effect

Weitere Mass Effect - Mass Effect 2 - Vergleichsbilder finden Sie bei unseren Kollegen von pcgameshardware.de. Sie sind sich nach wie vor nicht sicher, ob Sie sich Mass Effect 2 kaufen sollen oder nicht? Vielleicht hilft Ihnen unser großer Mass Effect 2-Test bei der Entscheidung! Mass Effect 2-Release: 28. Januar 2010.

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Moderation
27.01.2010 16:01 Uhr
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Dein Kommentar
Benutzer
Bewertung: 0
28.01.2010 23:06 Uhr
Zitat: (Original von Tchort666;8480781)
...oder habt ihr auch rumgemeckert, als anke engelke die syncrontsimme von marge simpson wurde ?


Ich für meinen Teil mecker da heute noch drüber. Die Stimme ist fürchterlich.
Benutzer
Bewertung: 0
28.01.2010 14:03 Uhr
Warum soll der Soldat denn MP nutzen wenn er eine Wumme halten kann? DEr TGechniker sollte keine Wumme halten, da ist die MP besser! So einfach ist es. Die Waffen sollen klassenspezifisch sein.Ich kann mir nur schwer vorstellen, wenn ich als soldat ne Spritze in der Hand halten soll, wenn ich doch gleich ne Grossere Auswahl habe und die Wumme, mehr schaden macht, ich dafür in den Fähigkeiten, fast nichts drauf habe?
Benutzer
Bewertung: 0
28.01.2010 02:13 Uhr
Zu der Nörgelei darüber, warum nicht alle Klassen alle Waffen benutzen können:

Hat schonmal jemand daran gedacht, dass das vielleicht zu einfach wäre?
Gut, der Soldat kann sie fast alle benutzen (warum keine MP? Weil sie wahrscheinlich das Sturmgewehr in schlecht ist?) hat dafür soweit ich gehört habe aber auch keine Spezialfähigkeiten. Er kann niemanden durch die Luft wirbeln lassen. Kann keine Schilde kollabieren lassen, etc. In ME konnte übrigens auch nur der Soldat alle Waffen benutzen. Klar haben alle Klassen alle Waffen dabei gehabt, aber versucht mal OHNE Zusatztalent per Achievement als Engineer ein Scharfschützengewehr zu benutzen.

Einerseits beschweren sich die Leute, dass zu viel Rollenspiel aus dem Spiel genommen
wurde und dann wollen sie bei solchen Dingen den totalen Einheitsbrei?

Die Dinge die mich an ME II am meisten stören sind:

-Die Entscheidungen eines importierten Chars aus ME I sind kaum spürbar. Ausser in ein paar wenigen Dialogen merkt man so gut wie nichts davon, ob man den Rat nun gerettet hat oder nicht. Die Romanzen lassen sich offenbar auch nicht weiterführen. Sehr schade, denn so verkommen liebgewonnene Charaktere wie Liara oder Ashley einfach nur zu Statisten.

-Die 3 Minispiele (Hacken, Bypass und Planetenscan) sind am Anfang noch witzig, nutzen sich aber grade im letzteren Fall extrem schnell ab und werden irgendwann nurnoch nervig. Warum es kein Omni-Gel mehr gibt um Hack und Bypass mit der Zeit einfach überspringen zu können ist mir auch ein Rätsel. Anspruchsvoll sind die nämlich nicht, auf Dauer höchstens anstrengend.

-Auch wenn die Schauplätze allgemein angenehm abwechslungsreich sind im Vergleich zum ersten Teil, so sehen die KAMPF-Schauplätze fast alle gleich aus. In 90% der Fälle steht man in einem "Raum" durch den 2-3 Wege führen und der mit Kisten oder Mauern angefüllt ist. Da hätte man doch wirklich deutlich kreativer sein können, denn so fühlen sich fast alle Kämpfe ziemlich gleich an. Nur, dass die Kisten einmal weiß, einmal blau und einmal pink/schwarz karriert sind, hinter denen man sich verschanzt.

-Die Citadel wurde leider sehr arg beschnitten. Hatte man im ersten Teil noch wirklich das Gefühl auf einer riesigen Raumstation zu sein, kommt man sich jetzt erst so vor wie in einem Einkaufscenter. Grade hier frage ich mich, warum? Die Engine ist immernoch die gleiche wie in Teil 1. Man hätte die alte Citadel quasi einfach übernehmen können und durch die neue Zone erweitern können. Das wäre eine deutlich bessere Lösung gewesen. Aber vielleicht kommt da ja noch DLC in der Richtung.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
28.01.2010 02:06 Uhr
keine ahnung was Pcgames gegen die syncronstimme von shepard hat, ich find sie besser als im vorgänger. oder habt ihr auch rumgemeckert, als anke engelke die syncrontsimme von marge simpson wurde ?
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
28.01.2010 01:36 Uhr
Zitat: (Original von p1andy;8480233)
Und was ist nun das Tolle an Mass Effect 2 ? Weniger Rollenspiel, weniger Waffen und die Story (Zitat: ... weder besonders wendungs- noch abwechslungsreiche Geschichte einstellen), keine Buggy-Passagen mehr (fand ich sehr cool und der Buggy ließ sich gut Steuern). Warum Soldaten keine Maschinenpistolen verwenden können soll mal einer erklären. Und umständlich seine Begleiter stets manuell mit Gegenständen und Upgrades ausrüsten, was immens viel Zeit in Anspruch nimmt. Hä... das macht für mich den Reiz eines Spieles aus, jeden individuell Ausrüsten und an meine Spielweise Anpassen. Und wieder zum englischen Original-Ton wegen der besseren Vertonung zu greifen ist ja eine wahnsinns Verbesserung. Naja schaun wir mal aber ich glaube hier will uns jemand etwas Schönreden. Habe leider (außer der Grafik) nichts gefunden was verbessert wurde.

Verbesserungen:
Erweiterte Normandy
Klassen unterscheiden sich stark voneinander
Rüstung ist komplett anpassbar
Dialog System mit Handlungen erweitert, die bspw. (wie im Video) den Rauswurf eines Blue Suns Soldaten aus einem Hochhaus auslösen
Hack und Dechiffrierungs-Minispiel nun verbessert und deutlich interesannter.
Trefferzonen bei Gegner
Biotik System wurd um neue Kräfte erweitert
Biotiken sind auch lenkbar (Werfen bspw. Gegner hinter einer Deckung treffen)
Scannen der Planeten nun manuell als "Minispiel"
Reise durch die Galaxis nun selbst steuerbar+ Treibstoffverbrauch
...


Lg, Valnar 

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