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  • Mainboards für Intel und AMD: Marktübersicht und Kauftipps
    Quelle: Asus

    Mainboards für Intel und AMD: Marktübersicht und allgemeine Tipps zum Kauf

    Für die pure Leistung spielt ein Mainboard kaum eine Rolle, aber trotzdem gibt es bei der Wahl des passenden Modells einige Dinge zu beachten. Wir geben euch dazu allgemeine Kauftipps und bieten eine Marktübersicht mit passenden Mainboards.

    Allgemeine Kauftipps zu Mainboards

          

    Für die Leistung eines Spiele-PCs ist die Kombination aus Prozessor und Grafikkarte in Verbindung mit einer ausreichenden Menge Arbeitsspeicher entscheidend. Vor zwei Wochen hatten wir bereits ein Special zum Thema Prozessoren veröffentlicht, eine aktuelle Grafikkarten-Kaufberatung ist seit dem letzten Wochenende online.

    CPU, Grafikkarte, Arbeitsspeicher und Laufwerke müssen aber selbstverständlich miteinander kommunizieren können - hierzu und für weitere Aufgaben dient ein Mainboard. Nennenswert relevant für die Leistung eines PCs ist es zwar nicht, aber es gibt trotzdem einige Dinge zu beachten, die wir in unserem Special näher erläutern wollen. Auf der zweiten Seite bieten wir zudem eine Marktübersicht mit aktuellen Mainboard-Modellen für die wichtigen Sockel von AMD und Intel.

    Nötige Ausstattung

          

    Das Mainboard bildet die Basis eines PCs und sorgt dafür, dass die einzelnen Komponenten wie CPU, Arbeitsspeicher und Laufwerke zusammenarbeiten können. Einige Funktionen, die vor Jahren noch eine Zusatzsteckkarte erforderten, sind heutzutage auf einem Mainboard bereits ab Werk vorhanden - so zum Beispiel ein Soundchip und ein Netzwerkanschluss.

    ASRock Fatal1ty Z170 Gaming K4ASRock Fatal1ty Z170 Gaming K4Quelle: ASRockEbenso bieten etliche moderne Mainboards Monitoranschlüsse, da die meisten Prozessoren eine integrierte Grafikeinheit (IGP) besitzen, so dass eine separate Grafikkarte für alltägliche Anwendungen nicht nötig ist. Ein Spiele-PC wird aber natürlich immer mit einer separaten Grafikkarte ausgestattet, um genügend 3D-Power zu liefern. Hierzu muss das Mainboard einen PCIe-Slot in x16-Bauweise bieten - dies ist wichtig, da es vereinzelt auch Mainboards gibt, die keinen solchen Slot haben, weil sie sich an Nutzer richten, denen die IGP ausreicht. Speziell bei Intel solltet ihr auch darauf achten, dass ein Slot mit dem PCIe 3.0-Standard im x16-Format vorhanden ist. Manche Mainboards bieten nämlich nur den 2.0-Standard. Bei AMD erübrigt sich das Thema: die AM3+ Prozessoren unterstützen nur den Standard 2.0, so dass kein AM3+ Mainboard über einen PCIe3.0-Slot verfügt. Der Nachteil des älteren 2.0-Standards ist allerdings auch nur minimal. Vereinzelt zu finden sind zudem Hauptplatinen, bei denen zwar das Steckformat x16 entspricht, der nutzbare PCIe-Speed aber elektrisch nur x8 liefert. Dies hat zwar bei weitem keine Halbierung der Grafikkartenleistung zur Folge, aber unnötige Leistungsabstriche sind durchaus festzustellen. Stichwortartig wollen wir nun eine kleine Checkliste über die Ausstattung zusammenstellen, die bei einem Mainboard für einen Gaming-PC vorhanden sein sollte. Dabei fassen wir auch noch einmal zusammen, worauf ihr achten müsst

    • genügend SATA-Anschlüsse. Die meisten Mainboard bieten mindestens vier Stück, was folglich für eine SSD, zwei Festplatten und ein optisches Laufwerk ausreichen würde.
    • mindestens ein PCIe x16-Slot (bei Intel mit dem 3.0-Standard), der auch vollen x16-Speed (elektrisch) bietet.
    • extern empfehlen wir sechs USB-Anschlüsse, onboard mindestens je einen Anschluss für die Standards 2.0 und 3.0, um USB-Ports an der Gehäusefront nutzen zu können. Pro Onboard-Anschluss werden zwei Ports versorgt.
    • falls ihr vorhabt, weitere Steckkarten (zum Beispiel eine Soundkarte) einzubauen, dann achtet auf die Art, Anzahl und auch Platzierung der Slots. Denn von einer dicken Grafikkarte könnte ein benötigter Slot eventuell verdeckt werden.
    • Beachtet auch die Art des Audiochips, wenn ihr ein 5.1-Boxenset nutzt, welches analog (drei Stecker) angeschlossen werden muss. Denn mittlerweile - da 5.1-Boxensets aus der Mode gekommen sind - gibt es immer mehr Mainboards, die analog nur Stereo bieten.
    • vor allem bei µATX-Mainboards gibt es teilweise nur zwei RAM-Slots - vier Stück bieten mehr Flexibilität zum Aufrüsten.
    • je nach Gehäuse seid ihr eventuell beim Bauformat eingeschränkt. Mit diesem Thema befassen wir uns im nächsten Abschnitt.

    Mainboard-Formate

          

    PC-Gehäuse gibt es in diversen Größen - manche sind kaum größer als eine Keksdose, andere machen manch einem Bürokühlschrank alle Ehre. Damit Käufer am Ende nicht mit einem Mainboard dastehen, welches gar nicht in das ausgesuchte Gehäuse hineinpasst, hat man sich auf Standards geeinigt, welche jeweils maximalen Maße für Mainboards festlegen.

    Das µATX-Format - hier ein Gigabyte GA-Z170M-D3H - wirkt im Gegensatz zu ATX eher quadratischDas µATX-Format - hier ein Gigabyte GA-Z170M-D3H - wirkt im Gegensatz zu ATX eher quadratischQuelle: GigabyteAuch die Positionen der Bohrlöcher, in die die Halteschrauben montiert werden, sind über den jeweiligen Standard festgelegt. Die beiden meistgenutzten Standards für Mainboards sind die Formate ATX und µATX (auch mATX oder microATX), bei Gehäusen wird dabei häufiger ATX verwendet - ATX ist größer als µATX, so dass ein µATX-Mainboard problemlos in ein ATX-Gehäuse hineinpasst - umgekehrt wäre es aber nicht möglich. Die Gehäuse sind also sozusagen abwärtskompatibel was die Größe angeht. Ein weiterer für Mini-PCs beliebter Standard ist Mini-ITX. Größer als ATX wiederum ist E-ATX, das Format sollte aber durch die nötigen recht massigen Gehäuse eher vermieden werden. Wir empfehlen euch ein ATX- oder µATX-Mainboard in Verbindung mit einem ATX-Gehäuse, bei denen es nämlich enorm viel Auswahl gibt, und zwar auch in sehr kompakten und dabei trotzdem gut durchlüfteten Bauweisen, so dass nur selten ein µATX-Gehäuse Sinn macht. Bei den Mainboards wiederum stehen die µATX-Modelle ihren größeren Brüdern in kaum etwas nach - es gibt bauartbedingt lediglich in der Regel nicht so viele Steckplätze für Zusatzkarten wie bei ATX-Modellen, und auf der Platine geht es bisweilen etwas enger zu, so dass es auch einige Mainboards mit lediglich zwei RAM-Slots gibt. Dafür spart ihr beim Griff zu einem µATX-Mainboard in der Regel häufig 10 bis 20 Euro im Vergleich zur ähnlich ausgestatteten ATX-Variante. Mini-ITX-Mainboards sind übrigens meist teurer als vergleichbare µATX-Modelle, da es bei diesem sehr kompakten Format sehr aufwendig ist, die nötige Technik unterzubringen, und die Käuferzielgruppe zudem auch nicht sehr groß ist.

    Sockel

          

    Jedes Mainboard besitzt einen Sockel, in den die CPU eingelegt und dann fixiert wird. Wichtig ist dabei, dass der Sockel von Prozessor und Mainboard identisch sein muss, denn ansonsten passt die CPU nicht in den Sockel, und zwar allein schon aus rein mechanischen Gründen.

    Für CPUs mit AMDs Sockel AM3+ geeignet: MSI 990FXA GamingFür CPUs mit AMDs Sockel AM3+ geeignet: MSI 990FXA GamingQuelle: MSIDer aktuelle Mainstreamsockel von Intel ist der Sockel 1151, der Vorgänger und immer noch weit verbreitet verfügbare Sockel trägt die Kennnummer 1150. Die Zahlen stehen dabei aber nicht für die Generation, sondern für die Anzahl der Kontakte, welche die CPU besitzt. Der noch ältere Intel-Sockel ist nämlich der Sockel 1155, trägt also eine höhere Zahl im Namen als die neueren Sockel, weil er schlichtweg über mehr Kontakte verfügt. Bei AMD ist der einzige für Gaming-PCs empfehlenswerte Sockel der Sockel AM3+, wobei es hier die Besonderheit gibt, dass auch CPUs des Vorgängersockels AM3 nutzbar sind. Sämtliche AMD-FX-Prozessoren besitzen den Sockel AM3+, bei Intel erkennt ihr den Sockel an der Modellnummer der CPU. Beispiele: die Core i5- und i7-Prozessoren der 2000er und 3000er Serie gehören zum Sockel 1155, Modellnummern mit 4000er-Werten zum Sockel 1150, beim Sockel 1151 sind es die 6000er-Modelle. 5000er-CPUs gibt es für den Sockel 2011-3, aber auch für den Sockel 1150 - letztere erkennt ihr an dem Buchstaben C hinter der Modellnummer.

    Chipsätze

          

    Jedes Mainboard ist mit einem bestimmten Chipsatz ausgestattet. Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um eine Kombination aus für den jeweiligen Prozessor-Sockel entwickelten Chips, die bestimmte Grundeigenschaften und auch CPU-Kompatibilitäten für das Mainboard bestimmen - man könnte im übertragenen Sinne von den Genen eines Mainboards sprechen.

    Sockel 2011-3-Mainboard nutzen den X99-Chipsatz, hier ein Asus X99-ASockel 2011-3-Mainboard nutzen den X99-Chipsatz, hier ein Asus X99-AQuelle: AsusSo bieten beispielsweise die neueren Chipsätze für den Sockel 1151 nativ, also sozusagen von Haus aus, den neuen USB-Standard 3.1 sowie Support für SSD-Module, die M.2 als Schnittstelle nutzen. Bei den Chipsätzen für den älteren Sockel 1150 ist dies nicht der Fall - trotzdem haben einige Modelle USB3.1 oder auch M.2, denn per Zusatzchip lässt sich so ein Feature natürlich auch dann umsetzen, wenn es nicht bereits im Chipsatz integriert ist. Doch Vorsicht: es gibt auch Mainboards, denen ein Feature fehlt, welches der Chipsatz des Mainboards an sich unterstützt. Ein Hersteller kann am Ende nämlich selber entscheiden, ob er beispielsweise auf einen USB3.1-Port verzichtet, obwohl der Chipsatz USB3.1 bieten würde. Bei Intel gibt es zudem noch eine weitere Sache zu beachten, wenn ihr euren Prozessor gerne übertakten wollt. Denn für die Übertaktung sieht Intel seit einigen Sockel-Generationen die Z-Chipsätze wie den Z87, Z97 oder Z170 vor, zudem besitzen nur K-Prozessoren wie der Core i5-6600K oder Core i7-4790K einen frei wählbaren Multiplikator, der eine sehr einfache Übertaktung mit Hilfe eines solchen Mainboards ermöglicht. Intel vereinfacht das Übertakten auf diese Weise, stellt aber sicher, dass ein Nutzer bewusst zu einer solchen Kombination greifen muss, die natürlich auch teurer als eine nicht-übertaktbare Kombination aus CPU und Mainboard ist.

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