Mace Griffin Bounty Hunter
Den Weltraumeinlagen fehlt es leider an der Flugdynamik.
Die durchleben die Geschichte von Mace Griffin, einem ehemaligen Ranger, der fälschlicherweise zu zehn Jahren Straflager verurteilt wird. Er sitzt seine Strafe ab und wird als verbitterter, rachsüchtiger Mann entlassen. Um wieder Fuß zu fassen, schließt er sich einer Kopfgeldjäger-Gilde als Söldner an - hier beginnt das Spiel. Für Ihre zwielichtigen Auftraggeber erledigen Sie in der Rolle von Griffin allerlei Gesindel, beispielsweise sollen Sie Amok laufende Jünger einer Techno-Sekte ausschalten, später gehen Sie dann unter anderem gegen skrupellose Syndikate vor. Besonderheit von Mace Griffin Bounty Hunter: die Kombination von Raumkämpfen à la Wing Commander und Ego-Shooter-üblichen Bodeneinsätzen als Einzelkämpfer. Die Engine ermöglicht es sogar, ohne Unterbrechung zwischen diesen beiden Elementen umzuschalten: Um in eine feindliche Station zu gelangen, müssen Sie beispielsweise zunächst verteidigende Jäger erledigen, danach manuell im Hangar landen und ohne Atempause aussteigen, um die anrückenden Bodentruppen abzuwehren. Obwohl das Szenario im 27. Jahrhundert angesiedelt ist, werden teilweise Projektilwaffen und Granaten eingesetzt - angesichts der ansonsten durchweg futuristischen Aufmachung nicht besonders glaubwürdig. Grafisch ist Mace Griffin trotz etwas unnatürlicher Animationen gutes Mittelmaß, den ansehnlichen Licht- und Partikeleffekten sei Dank.

