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  • Lords of the Fallen: Ancient Labyrinth im Kurztest - Mager-DLC fürs Action-Rollenspiel

    Lords of the Fallen: Ancient Labyrinth ist für 8 Euro als Download erhältlich. Quelle: PC Games

    Die erste Download-Erweiterung für Lords of the Fallen verspricht viel, kann aber nur wenig: Das dünne Mini-Add-on ist so schnell durchgespielt, dass selbst der kleine Preis von 8 Euro übertrieben erscheint. Lords of the Fallen: Ancient Labyrinth im Kurztest.

    Die Produktseite von Ancient Labyrinth macht Lust auf mehr: Von einer neuen Geschichte ist da die Rede, von Geheimnissen und Rätseln, einer unverbrauchten Location, einem neuen Bossgegner, zusätzlichen Quests, Rüstungen und Waffen sowie frischen NPCs und Monstern. Klingt ja super! Beim Spielen der ersten Lords of the Fallen-Erweiterung folgt aber schnell die Ernüchterung: Deck 13 und CI Games haben einfach nicht genug Inhalt in den DLC gepackt, um die 8 Euro Kaufpreis zu rechtfertigen.

    Der Lord der Ringe

    Ancient Labyrinth entführt den Helden Harkyn in die "vergessene Bibliothek", ein neues Gebiet abseits des Hauptspiels. Um dort hinzugelangen, muss Harkyn bereits den Boss "Bestie" besiegt haben. Danach muss man nur noch den Schmied aufsuchen, der nun automatisch anbietet, Harkyn in das neue DLC-Gebiet zu teleportieren. Dort angekommen lernt Harkyn den einzigen neuen NPC kennen – ein schwer gepanzerter Kämpfer, der sich in die Bibliothek verirrt hat und uns in einem gewohnt konfusen Dialog zu erklären versucht, dass Harkyn ihm aus der Patsche helfen soll.

    Mit Hebeln lassen wir die Level-Ringe rotieren und ordnen so die Türen zu Durchgängen an. Mit Hebeln lassen wir die Level-Ringe rotieren und ordnen so die Türen zu Durchgängen an. Quelle: PC Games Viel muss man dafür leider nicht tun: Die Bibliothek besteht nur aus drei großen, ringförmigen Levelbausteinen, die man über mehrere Hebel rotieren lässt. Mit ein wenig Herumprobieren ordnet man so die Türen zwischen den Ebenen an, gelangt dadurch vom ersten in den zweiten Ring und schließlich zum dritten, wo ein neuer Bossgegner auf Harkyn wartet. Heißt also: Die versprochenen Rätsel bestehen lediglich darin, manche Hebel mehrfach zu drücken, bis die Ringe richtig angeordnet sind. Außerdem gibt's ein paar verschlossene Türen und Kisten; für erstere gilt es ein paar Schalter zu drücken, zweitere öffnen wir mit Schlüsseln, die besiegte Gegner hinterlassen. Daran ist rein gar nichts neu. Weitere Überraschungen oder gar frische Spielelemente bilden die drei Ring-Levels leider auch nicht, man wandert einfach durch gewohnt schick texturierte, aber auch sterile Gänge, sammelt ein paar Audio-Notizen ein und prügelt sich vor allem mit Monstern.

    Neue Feinde, altes Leid

    Die Geistermagier (links im Bild) können Harkyn betäuben. Wir schlagen mit Kampfzaubern zurück. Die Geistermagier (links im Bild) können Harkyn betäuben. Wir schlagen mit Kampfzaubern zurück. Quelle: PC Games Bei den neuen Gegnertypen haben es sich die Entwickler leicht gemacht: Anstelle der klassischen Rhogar verhauen wir diesmal hauptsächlich Skelette, die mit ihrer Bewaffnung – Dolche, Schwerter, Äxte, Bögen – aber verdächtig an die bekannten Gegner des Hauptspiels erinnern. Zusätzlich bekommen wir es mit zwei Sorten von Geistern zu tun: einem nervigen Nahkämpfer, der sich über kurze Distanzen teleportiert und einem Fernkämpfer, der Harkyn kurzzeitig lähmen kann. Gegen diese beiden Viecher mussten wir mit Magie vorgehen, denn unsere Waffen erzielten keinerlei Wirkung – das machte die Begegnungen unnötig zäh. Hinzu kommt die problematische Kameraführung, die in den schmalen Gängen immer wieder dafür sorgt, dass wir entweder Harkyn oder seine Gegner aus dem Blick verlieren, was – wie schon im Hauptspiel - ab und an auch in einem unfairen Tod endete.

    Lord und Totschlag

    Der Keeper, ein vergessener Lord der Rhogar, ist der neue Boss in Ancient Labyrinth. Der Keeper, ein vergessener Lord der Rhogar, ist der neue Boss in Ancient Labyrinth. Quelle: PC Games Der neue Bossgegner in Ancient Labyrinth hört auf den Namen "Keeper" (Wächter), ein uraltes Rhogar-Monster, an dem wir uns anfangs gehörig die Zähne ausgebissen haben. Sein Gefecht ist in vier Phasen unterteilt, von denen sich die ersten drei aber stark ähneln: Der Wächter schützt sich mit umherwirbelndem Gestein vor Angriffen und bombardiert uns regelmäßig mit magischen Geschossen. Harkyn muss nun so lange auf das Vieh einprügeln, bis es seinen Schutz kurrzeitig aufgibt und binnen Sekunden eine absolut tödliche Flächenattacke auslöst. Ganz egal, wieviele Lebenspunkte man noch hat – der elendige Flächenzauber nietet Harkyn zuverlässig um. Einzige Überlebenschance: Man soll sich eigentlich hinter einer Wand in Deckung begeben, allerdings müsste man dazu nicht nur irre schnell sein, sondern auch einen perfekten Überblick auf die Kampfarena haben – was angesichts des tobenden Effektgewitters schlicht unfair ist. Aber es gibt einen Trick, mit dem sich der Boss kinderleicht knacken lässt – wer mehr dazu wissen will, postet einfach im Kommentarbereich, dann liefern wir euch dort die Lösung.

    Unser Testvideo zum Hauptspiel Lords of the Fallen (Oktober 2014)

    10:31
    Lords of the Fallen im PC-Video-Test: Dark Souls Lite aus Deutschland
    Lords of the Fallen

    Solide Belohnungen, wenig Spielzeit

    Als Belohnung erhalten wir ein paar Klauenwaffen, außerdem gibt's in einigen Schatzkisten einen Helm, einen Schild, eine Trinkflasche und weitere Goodies. Der Boss hinterlässt außerdem ein Material, das wir beim Schmied gegen eine von drei neuen Rüstungen eintauschen können. Die Gegenstände sind grundsätzlich gut, allerdings war keines der erbeuteten Items besser als das, was unser Harkyn (Stufe 86, New Game+) bereits am Körper trug - dafür hat sich der Aufwand also kaum gelohnt. Auch die Geschichte überzeugt nicht: Die Audio-Notizen ergeben kein schlüssiges Gesamtbild, die versprochenen Nebenquests glänzen mit Abwesenheit und der neue NPC ist ebenso schnell weg wie er gekommen ist.

    Profis können das alles locker in ein bis zwei Stunden schaffen; wer häufiger stirbt, ist vielleicht ein bisschen länger beschäftigt, doch selbst dann wäre Ancient Labyrinth noch zu kurz geraten. Natürlich: Für 8 Euro darf man kein vollwertiges Add-on erwarten. Gemessen am dürftigen Umfang hätte es der halbe Preis aber sicherlich auch getan.

    Pro & Contra
    Schöne Architektur
    Schicke Texturen und Beleuchtung
    Cool designte Rüstungen
    Direkt ins Hauptspiel eingebunden
    Zu kurze Spielzeit (1 bis 2 Stunden)
    Teils nervige Kämpfe
    Enge Gänge sorgen für Kameraprobleme
    Unfairer Bosskampf (der durch einen Trick aber zu leicht wird)
    Schwache Story-Elemente (Audio-Notizen)
    Nur ein neuer belangloser NPC
    Simple Schalterrätsel
    Fazit
    Wer kein beinharter Fan ist, sollte sich die 8 Euro sparen. Ancient Labyrinth bietet einfach nicht genug Spielzeit.
  • Lords of the Fallen
    Lords of the Fallen
    Publisher
    City Interactive sp. z o.o. (PL)
    Developer
    City Interactive sp. z o.o. (PL)
    Release
    28.10.2014
    Es gibt 22 Kommentare zum Artikel
    Von Bloodborne78
    Ist echt schon unfair das mit der wand...
    Von TobiasHartlehnert
    List hier keiner meine Beiträge?? ;)Wie ich in Beitrag #19 schon geschrieben habe, einfach bei meinem Beitrag #17 in…
    Von HanFred
    Das steht doch da oben im Posting von Tobias! Ich fand die zweite Lösung ebenfalls einfacher.

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Lords of the Fallen
Ancient Labyrinth: Magerer DLC im Kurztest
Die erste Download-Erweiterung für Lords of the Fallen verspricht viel, kann aber nur wenig: Das dünne Mini-Add-on ist so schnell durchgespielt, dass selbst der kleine Preis von 8 Euro übertrieben erscheint. Lords of the Fallen: Ancient Labyrinth im Kurztest.
http://www.pcgames.de/Lords-of-the-Fallen-Spiel-12615/Tests/Ancient-Labyrinth-Magerer-DLC-im-Kurztest-1152724/
06.03.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/03/Lords_AncientLab_PCGames_Review_004-pc-games_b2teaser_169.jpg
lords of the fallen,dlc,action-rollenspiel
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