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Loki: Im Bannkreis der Götter (PC)

Release:
04.06.2007
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Crimson Cow (DE)

Loki: Im Bannkreis der Götter (Nachtest)

25.07.2007 15:36 Uhr
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Neu
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Loki: Im Bannkreis der Götter (Nachtest) Apropos Gegenstände: Ich klicke meine Beute an, die Bücken&Aufheben-Animation wird abgespielt, doch die gewünschten Objekte bleiben weiterhin liegen. Das ist kein Weltuntergang, aber irritierend hinsichtlich der Menge an Gegenständen, die man aufzuklauben pflegt. Ein Doppelklick nimmt sich der Sache an, schont aber nicht gerade die Finger; genauso lässt sich auf den entsprechenden "Aufnehmen"-Button klicken, doch das erfordert zielgenaues Ansteuern des selbigen mit dem Mauscursor, was den Spielverlauf unangenehm ausbremst. Und ein Hack-and-Slay-Programm wie Loki hat von seinem rauschenden Tempo zu profitieren.

Das Balancing ist mir weiterhin suspekt. Es hat sich im Segment Gegenstände gebessert, entbehrt in Sachen Gold aber jeder spielerischen Nützlichkeit. Schon nach kurzer Zeit habe ich Wahnsinnsbeträge auf dem Konto; der Einkauf von Heil- und Manatränken reduziert diese Menge in einer zu vernachlässigenden Größe. Was soll ich mit all der Kohle? Einzig vernünftig ist, blaue Gegenstände beim Händler einzukaufen und am Opferalter gegen Fähigkeitenpunkte einzutauschen. Doch Spaß bereitet mir das nicht, zumal es keinen "Alles opfern"-Knopf gibt. Jedenfalls habe ich keinen gefunden.

So clever das Inventar in Aufbau und Handhabe ist: Es wird noch immer von einer unangenehmen Verzögerung begleitet, die stark nach einem Speicher-Problem riecht. Man fährt mit dem Cursor über einen Gegenstand und muss in zwei von drei Fällen erstmal ein paar Sekunden warten, bis das Programm die Werte ausspuckt. Diese Art von Lag ist ärgerlich und führt dazu, dass man sich gelegentlich verklickt. Warum kriegt man sowas selbst mit dem dritten Patch nicht in den Griff?

Ohnehin sind mir bei der Steuerung Umständlichkeiten aufgefallen. Abgesehen von der Item-Aufhebe-Problematik und dem Lag im Inventar ist es beispielsweise so, dass man mit gedrückter Shift-Taste keine Heiltränke schlucken kann. Das ist insofern ungünstig, als die Amazonin mit Pfeil und Bogen arbeitet, und der setzt eine rege Benutzung eben jener Taste voraus. Ähnlich schwer wiegt auf dem Spielspaß, dass der Barbar den automatischen Angriff verliert, sobald der Gegner seine Position wechselt. Er muss nur ein paar Schritte zurückmachen und schon bedarf es erneutem Klicken, damit der Barbar wieder zuhaut. Auto-Attack wird auch unterbrochen, wenn der anvisierte Gegner das Zeitliche segnet und man den Cursor auf den nächsten Feind richtet - man muss wieder klicken, manchmal auf lächerlich kleine Hotspots, die zu treffen nicht immer auf Anhieb gelingt. Dann veranstaltet die Spielfigur einen unfreiwillig hektischen Hühnertanz, indem sie wie aufgescheucht herumtrippelt, bis sie sich endlich dem Feind widmet.

Das sind alles Fehler, die im Einzelnen keine weltbewegenden Spielspaß-Einbrüche bewirken, in ihrer Summe aber einen Schneid kriegen, der den Einfall in die 70er-Region verhindert. In Bezug aufs Genannte und darauf, dass der Mehrspieler-Modus nun halbwegs funktioniert, schlagen wir zehn Punkte auf die Wertung drauf. Macht nach Adam Riese: 62%."

Stefan Weiß

"Gefühlte 100.000 erlegte Jaguare und geschätzte 500.000 Untote hat mein ägyptischer Kampfmagier hinter sich gelassen. Dabei immer schön brav jeden neuen Patch seit Erscheinen des Spiels installiert. Die Liste der Verbesserungen war lang, doch noch länger sind die Bug-Berichte der Community. Ich selber habe jetzt alle vier Kapitel von Loki ohne große Probleme spielen können, doch allein die Tatsache, dass zum Beispiel das Inventar noch immer mehr als nur schneckenträge reagiert, bringt mich auf die Palme. Auch das unausgeglichene Drop-Rating der Gegenstände könnte inzwischen besser sein. Dazu laufe ich mit sage und schreibe je 400 Heil- und Manatränken im Gürtel plus über 8 Millionen-Goldstücken auf dem Konto durch die Levels, die sich optisch und spielerisch viel zu schnell abnutzen. Ich schlage gut und gern 10 Punkte auf die bisherige Wertung drauf, aber für eine 70 reicht es nicht."

PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
(Original-Wertung: 62 %);
62 %
Leserwertung
(0 Votes):
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Moderation
25.07.2007 15:36 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
15.11.2007 21:27 Uhr
Ein Nachtest ist stets eine Niederlage für das angewandte Testsystem, insbesondere dann, wenn ein Nachtest aufgrund eines Patches erforderlich wird. Denn zum einen zeigt dies einerseits an, dass entweder nicht die Verkaufsversion (sondern z.B. eine unfertige Pre - Goldmaster Version) getestet wurde, oder…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
27.07.2007 08:24 Uhr
...also kaufen würde ich es mir auch nicht.... hab ich auch nicht...... mehr sag ich gar nicht..... *g*
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
26.07.2007 20:08 Uhr
Hallo,
mal eine Frage an die Spieleentwickler/ Publisher: Ist es einfach nur Unfähigkeit oder warum schafft ihr es seit ca. 1 Jahr nicht, fertige Spiele auf den Markt zu bringen? Diese Nachtests nach erfolgten Patches; Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
45 € für ein Spiel ist wahrlich kein…