Sehr nettes Runden-Strategiespiel im klassischen Stil.
Auf der Übersichtskarte bewegen Sie Armeen, für Bauvorhaben wechseln Sie in die Stadt-Ansicht.
Ein bisschen Caesar, ein bisschen Hannibal, ein bisschen Imperialismus, ein bisschen Heroes of Might & Magic - die Entwickler von Legion haben sich bei so vielen Strategie-Klassikern bedient, dass Genre-Veteranen garantiert feuchte Augen bekommen. Nicht nur, weil das Runden-Strategiespiel aussieht, als wäre es vor fünf Jahren programmiert worden. Sondern vor allem auch, weil es sich genauso simpel-schön spielt wie jene Oldies. Je nach Szenario (inklusive Tutorial stehen sechs Kampagnen zur Auswahl) übernehmen Sie einen Stamm im antiken England, Frankreich oder Italien, und müssen versuchen, Ihren Machtbereich mit Diplomatie und militärischen Mitteln auszuweiten. Dazu errichten Sie in Ihren Städten Produktionsstätten für Holz, Erze und Steine, konstruieren Kasernen und Vergnügungsviertel für die Bevölkerung. Kämpfe laufen automatisch ab. Sie wählen lediglich Aufstellung und Verhalten (vorrücken, stürmen, halten) und schauen dann Ihren Männern zu, wie sie sich in Echtzeit mit den Gegnern prügeln. Leider ist weder der Aufbaupart noch der Strategieteil oder die Diplomatie sonderlich komplex, Runden-Strategen finden in Legion aber einen sehr netten Genremix.

