Phänomen Landwirtschafts-Simulator
Ist es die Doku-Soap Bauer sucht Frau, die das Thema zur Mode macht? Ist es das Bedürfnis, große Maschinen zu bändigen, das Männern seit Kindesalter innewohnt? Genau weiß niemand, warum sich der Landwirtschafts-Simulator 2008 so unglaublich gut verkauft und sogar Titel wie UEFA Euro 2008 auf die Plätze verweist (siehe Bild "Erfolg in Zahlen"). Wir wollen dem Phänomen auf den Grund gehen.
Für das junge Entwicklerstudio war der Landwirtschafts-Simulator 2008 der Schlüssel zum Erfolg. Ein Nachfolger ist bereits in Arbeit.
Eine interessante Geschichte, abwechslungsreiches Gameplay oder Topgrafik - das alles bietet Astragons Simulation bei Weitem nicht und trotzdem bezeichnet sich mancher Spieler im offiziellen Forum als beinahe süchtig. Süchtig danach, Felder zu pflügen, anzusäen, die zarten Pflänzchen zu hegen und zu pflegen und später die Ernte unter Zeitdruck einzufahren. Klingt öde, ist es für die meisten auch - gerade mal acht Prozent unserer Leser auf pcgames.de gaben in einer Umfrage an, sich hinter das virtuelle Lenkrad eines Traktors zu schwingen.
"Wir hätten nie gedacht, dass der Landwirtschafts-Simulator so gut ankommt", staunt selbst Martin Bärwolf vom Entwicklerstudio mb-energy. Dank des speziellen Spielkonzepts, das man absichtlich gewählt habe, um nicht im Mainstream- Brei zu versumpfen, fülle das Spiel eine Marktlücke aus, so Bärwolf weiter. Gerade die große Realitätsnähe, die mb-energy durch die Zusammenarbeit mit Landmaschinenhersteller Fendt erreichte, und der Kindheitstraum vieler Spieler, solche Kolosse zu bewegen, seien das Geheimnis des Erfolges, vermutet auch er.
Erfolg in Zahlen: Der Landwirtschafts-Simulator schlägt UEFA Euro 2008.
Hat also tatsächlich das unterbewusste Verlangen aus unseren Kindertagen Einfluss auf den Erfolg? Auch Diplom-Psychologe Christian Roth, Medien- und Sozialpsychologe, der sich seit Jahren mit virtuellen Welten und deren Wirkung befasst (mehr Infos unter www.spieleforschung.de), hakt hier ein: "Die Landwirtschaftssimulation knüpft direkt an Kindheitsträume und Bauernhoferfahrungen an, es wirkt die Kraft der Nostalgie."
Zudem übe es einen großen Reiz auf viele Menschen aus, mächtige Maschinen und Fortbewegungsmittel zu beherrschen, dabei sei es gleich, ob es sich um einen Traktor, ein Flugzeug, einen Bus oder einen Panzer handele. Traktorfahren - wie im Fall des Landwirtschafts-Simulators - gelte zudem als großer Spaß und werde mit Männlichkeit assoziiert. Ungeklärt bleibt die Frage, was Spieler dazu bewegt, sich längere Zeit mit derartigen Simulationen zu beschäftigen.


Den YouTube-Link hab ich gleich mal in die Playlist gepackt, kannte den dramatic Lemur noch gar nicht! Viele Grüße, der Typ
sonst kann man gliech praktikum beim bauern machen
liegt es wirklich daran
das es was anderes ist zum aktuellen spiele markt
und so käufer anzeiht die vom kern markt die finger lassen
und am beispiel the sim's sieht man das dieses vom mainstream abwechenden käufer druchaus sehr sehr zahlreich sein können.
das schüttelt der bekennende…