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Kreed (PC)

Release:
28.06.2004
Genre:
Action
Publisher:
Acclaim Entertainment

Viel versprechender Ego-Shooter aus Russland

21.02.2002 18:00 Uhr
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Eindrucksvoll: Dieser Screenshot zeigt gleich mehrere Glanzpunkte der Xtend-Engine: Den voluminetrischen Nebel am Boden, die schönen Partikeleffekte der Flammen im Hintergrund und das feine Spiel aus Licht und Schatten an den Wänden. Eindrucksvoll: Dieser Screenshot zeigt gleich mehrere Glanzpunkte der Xtend-Engine: Den voluminetrischen Nebel am Boden, die schönen Partikeleffekte der Flammen im Hintergrund und das feine Spiel aus Licht und Schatten an den Wänden. Nach einer Sightseeing-Tour von PC Games in den ersten begehbaren Levels von Kreed ist zumindest eines sicher: Die Xtend benannte Engine des Ego-Shooters spielt in einer Liga mit den Großen des Genres. Da hinterlassen Projektile surreale Wirbel in dicken Nebelschwaden, die so plastisch wirken, dass man glaubt, jeden Moment das Kondenswasser am Monitor zu spüren. Der Blick wandert zur Decke, an der sich wie Schaufelräder die Flügel eines gigantischen Ventilators drehen. Die grellen Neonlampen darüber zaubern geheimnisvolle Schatten auf die matt glänzenden Stahlplatten am Boden. Aus dem Wirrwarr aus Kabeln, Rohren und Lüftungsschächten an den rostzerfressenen Wänden schießt irgendwo gelber, wabernder Dampf in den Raum. Die Konsolen und Monitore darunter sind ein blinkendes Chaos aus Fehlermeldungen und Warnsignalen, das die Umgebung in gespenstische Lichter taucht. Es sieht einfach gigantisch gut aus, trotz der einsamen, zerstörten und Furcht einflößenden Umgebung.
Für diese Grafikpracht verantwortlich zeichnet ein junges russisches Entwicklerteam namens Burut, das bis auf einige Multimediaprojekte und ein kleines Rollenspiel noch auf keine Erfolge verweisen kann. Mit Kreed könnten die Nobodies im Herbst zur Riege der Actionstars wie Id Software, Epic, Valve und 3D Realms stoßen. Bis dahin steht ihnen allerdings noch viel Kreativarbeit bevor. Zwar kann die Technik, die im Übrigen erst mit einer Grafikkarte vom Schlage einer Radeon 8500 oder Geforce 3, 256 MByte Arbeitsspeicher und einem Prozessorschwergewicht der Zwei-Gigahertz-Klasse zu ihrer vollen Entfaltung kommen wird, schon jetzt überzeugen; vom Spielablauf ist aber bislang noch wenig zu sehen.
Die Geschichte, die die Entwickler mithilfe von Engine-Zwischensequenzen spinnen wollen, erinnert frappierend an Star Trek: Voyager - Elite Force. Gleich auf dem Jungfernflug gerät das Raumschiff Aspero in ein Schwarzes Loch und findet sich unvermittelt in einem Schiffsfriedhof gigantischen Ausmaßes wieder. Dutzende Aliens sind über die Jahre in diesem galaktischen Bermudadreieck gestrandet und kämpfen dort um jede neu angekommene Raumstation, jedes neue Forschungsschiff. Als Wachmann haben Sie anfangs alle Hände voll zu tun, Ihre Mannschaft vor den Invasoren zu schützen. Später finden Sie heraus, dass es sich bei der Schiffsfalle keineswegs um ein natürliches Phänomen handelt.
Bislang steht nur die Aspero mit ihrem kühlen Technik-Look Besuchern offen, fürs fertige Spiel versprechen die Leveldesigner aber eine Vielfalt verschiedener Schauplätze. So mannigfaltig wie die Außerirdischen sollen auch ihre Habitate sein, die im Spielverlauf Bühne für die obligatorischen Schießereien werden. Die sind übrigens nicht ganz so häufig wie zum Beispiel in Return to Castle Wolfenstein (dt.) oder Serious Sam. Wenn Sie etwa Geiseln befreien, Konferenzen beschatten oder Anschläge verüben, ist Schleichen statt Schießen geboten. Auch kleine "Rätseleinlagen" stehen auf dem Programm - so können Sie einem besonders starken Übelwicht nur den Garaus machen, indem Sie die komplexe Physik-Engine des Spiels nutzen und mit Ihrer Knarre einen Kistenstapel zum Einsturz bringen, der dann Ihren Gegner plättet. Kommt es zum offenen Feuergefecht, können Sie aus satten 16 Waffen und Vehikeln wählen, darunter ein Messer ebenso wie ein zehn Meter hoher Kampfroboter oder ein mächtiger Granatwerfer, den Sie nur zusammen mit einem computergesteuerten Teamkameraden stemmen können. Hin und wieder unterstützt Sie eine Hand voll KI-Streiter im Kampf und harrt einfacher Befehle wie "Bewache die Brücke", die Sie übrigens auch bei den Bots im Mehrspielermodus verwenden können.

   
Bildergalerie: Kreed
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Online-Redakteur
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21.02.2002 18:00 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
11.03.2002 15:39 Uhr
Ich bin auch der Meinung das man erstmal abwarten sollte...

Aber es ist immer wieder erstaunlich was so mehr oder weniger kleine und unbekannte Developer aus dem Osten manchmal so alles herbeizaubern...

mfg
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
11.03.2002 14:41 Uhr
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22.02.2002 18:32 Uhr
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Benutzer
Bewertung: 0
22.02.2002 18:28 Uhr

Max


Max Payne war halt mal was neues... cool und mit einem neuen Modus (B-Time). Bei rttcw ist mir ehrlich gesagt nichts Inovatives aufgefallen. Klar es ist ein guter Shooter. Aber eben... nix Neues.


Was bitte soll denn Neues kommen? Soll immer wieder das Rad neu erfunden werden? RTCW ist um Welten spaßiger als M. Payne! Die vielen unterschiedlichen Locations, die tolle Atmosphäre, einfach super! M. Payne ist nicht schlecht, aber irgendwie schmierig und schmutzig. Eigentlich gehts nur um Töten. Bei RTCW wird es immerhin nicht so haarklein dargestellt und trotzdem ein hoher Bockfaktor!

Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
22.02.2002 15:38 Uhr
Hi,

Ich glaube das GAme wird bestimmt echt cool,wird glaube ich so gehen mit Kreed wie mit RTCW..Von RTCW hat auch niemand davon geredet,es hieß immerMAx Payne year das Game 2001 schlecht hin bestes GAme allerzeiten und doch war es scheisse,RTCW war "ist" um längen besser.Ich glaube man sollte Kreed auf keinen fall unterschätzen,es wird durchaus mir Unreal 2 mithalten können.
Das ist meine Meinung gg

Max


Max Payne war halt mal was neues... cool und mit einem neuen Modus (B-Time). Bei rttcw ist mir ehrlich gesagt nichts Inovatives aufgefallen. Klar es ist ein guter Shooter. Aber eben... nix Neues.