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  • PC selber zusammenstellen - unsere Tipps und Vorschläge von 500 bis 1.330 Euro

    Spieletaugliche PCs kann man sich ab etwa 500 Euro zusammenstellen. Wir geben Tipps zur Wahl der Komponenten und haben einige Beispiel-PCs von 500 bis 1330 Euro vorbereitet, die natürlich auch als Inspiration für eine Aufrüstung dienen können.

    Wir haben sechs Vorschläge für PC-Zusammenstellungen ab 500 Euro für euch vorbereitet. Die teuerste Variante kostet euch 1330 Euro, wobei wir zum Schluss auch noch auf noch teurere Komponenten eingehen, falls ihr in den High-End-Bereich vordringen wollt. Natürlich dienen die PCs nur als Beispiele, was ihr je nach vorhandenem Budget an Hardware einbauen könnt. Ebenso könnt ihr euch durch die Zusammenstellungen auch für die Aufrüstung eines bereits vorhandenen PCs inspirieren lassen.

    Solide Basis für jeden PC

          

    Im Grunde genommen könnte man für alle Leistungsklassen eine identische Basis für den PC nehmen, nämlich ein fixes Paket aus Gehäuse, Netzteil, Arbeitsspeicher, Laufwerken und CPU-Kühler.

    Festplatte: 7200 Umdrehungen pro Minute sollte sie habenFestplatte: 7200 Umdrehungen pro Minute sollte sie habenQuelle: Seagate Die Leistung des PCs macht dann ausschließlich die Kombination aus CPU und Grafikkarte aus, zudem muss je nach Prozessorwahl auch beim Mainboard variiert werden. Bei dieser Basis wiederum stellt sich die Frage: lieber eine absolute Einsteiger-Basis, die einfach nur ausreicht - nicht mehr und nicht weniger? Oder eher eine Luxus-Variante mit einem ein edlen, besonders leisen Gehäuse, hocheffizientem Netzteil, großer SSD sowie Top-CPU-Kühler für einen leisen Betrieb? Die Kombinationsmöglichkeiten sind natürlich geradezu endlos - wir haben daher eine Tabelle erstellt mit drei Beispielen für eine PC-Basis. Wir haben hierfür keine genauen Modelle für Netzteil, Gehäuse und so weiter festgelegt, sondern es geht vielmehr um die ungefähre Preisklasse der einzelnen Komponenten. Nicht mit in der Tabelle ist ein DVD-Laufwerk, welches wir aber trotzdem mit 15 Euro in die Summe eingerechnet haben - mehr sollte ein moderner DVD-Brenner mit SATA-Anschluss heutzutage nicht mehr kosten.

    BasispaketGehäuseNetzteilFestplatteSSDCPU-KühlerArbeitsspeicherSumme
    Einstieg35 Euro50 Euro50 Euro (1000GB)keineBox-Kühler50 Euro (2x4GB)200 Euro
    Mittelklasse50 Euro60 Euro50 Euro (1000GB)50 Euro (128GB)25 Euro50 Euro (2x4GB)300 Euro
    Oberklasse70 Euro80 Euro80 Euro (2000GB)100 Euro (256GB)45 Euro100 Euro (2x8GB)490 Euro

    Box-Kühler = der bei der CPU mitgelieferte Kühler

    Natürlich lässt sich selbst bei der Einsteigervariante noch weiter sparen. Es gibt auch ausreichende Gehäuse ab 25 Euro, und das ein oder andere Netzteil für 30 bis 40 Euro kann ebenfalls genügen - aber den Spardrang sollte man nicht übertreiben. Wer wiederum mehr als die 490 Euro für unseren Oberklassevorschlag ausgeben will, kann dies ebenfalls tun. Es gibt beispielsweise Gehäuse, die alleine schon über 150 Euro kosten, oder wer bei der SSD 960 bis 1024 Megabyte als Größe wählt, ist mit einem Schlag über 300 Euro los. Bei unseren sechs Beispiel-PCs haben wir die Basis jeweils der Leistungsklasse angepasst - das bedeutet, dass zum Beispiel unsere Oberklasse-PCs mit einer Einsteiger-Basis, die technisch auch ausreichend wäre, etwa 100 Euro günstiger wären.

    Festplatten und DVD-Laufwerke

          

    Bei diesen beiden Laufwerktypen werden wir darauf verzichten, bestimmte Modelle zu nennen. Bei den Festplatten gibt es keine nennenswerten Unterschiede - achtet lediglich darauf, dass sie mit 7200 Umdrehungen pro Minute arbeitet und mindestens 1000 Gigabyte Speicherplatz bietet (eine kleine Festplatte zu nehmen spart nur wenige Euro). DVD-Laufwerke wiederum sind ebenfalls so weit ausgereift, dass man einen der günstigeren SATA-Brenner nehmen kann, die der Händler gerade auf Lager hat. Wer auch BluRay an seinem PC nutzen will: in absehbarer Zeit wird BluRay als Datenträger für Spiele nicht nötig sein. Für BluRay-Filme empfehlen wir euch eher einen separaten BluRay-Player, der unabhängig vom PC nutzbar ist und bereits ab 50 bis 60 Euro zu haben ist.

    Zwei Einsteiger-PCs für 500 Euro

          

    Für den kleinen Geldbeutel haben zwei Vorschläge, bei denen ihr mit 500 Euro, knapp kalkuliert sogar 480 Euro auskommt. Dies reicht für moderne Spiele aus, auch wenn ihr bei den Detailstufen je nach Spiel nur niedrigere Einstellungen nutzen könnt. Wichtig war uns aber, dass der PC auch für stärkere Hardware gut vorbereitet ist: die Gehäuse bieten genügend Platz, um später auch eine fixe, große Grafikkarte und bei Bedarf auch einen ordentlichen CPU-Kühler unterzubringen.

    Eine AMD R7 260X passt gut zu einem 500-Euro-PC. Der genaue Hersteller ist eher Nebensache - hier ist es Asus.Eine AMD R7 260X passt gut zu einem 500-Euro-PC. Der genaue Hersteller ist eher Nebensache - hier ist es Asus.Quelle: AsusDie Netzteile haben auch für sehr starke Grafikkarten ausreichende Leistungsreserven. Der in der unten folgenden Tabelle links platzierte PC basiert auf einem Intel Core i3-4150 mit einem passenden Mainboard, der rechte PC nimmt einen AMD FX-6300 als Basis. Wir empfehlen eher die Intel-Variante, da der Core i3, obwohl er nur zwei Kerne hat, in Spielen dem Sechskerner von AMD überlegen ist. Besser als ein Core i3 ist erst ein AMD FX-8320 für 140 Euro, doch die Core i5-CPUs von Intel (ab 170 Euro) schlagen wiederum sogar die teuersten AMD-Prozessoren der FX-9000er-Reihe. Zur Grafikkarte: die beiden Vorschläge sind sich bei der Leistung ähnlich - einen großen Schub würde aber bereits eine AMD R7 370 bringen, die etwa 140 Euro kostet. Für 160 Euro sorgt eine AMD R9 270X schon für 50 Prozent mehr Spieleleistung - wer es sich also leisten kann, sollte es nicht auf Teufel komm raus bei der 500-Euro-Grenze belassen. Ein Tipp zum Arbeitsspeicher, der auch für die noch kommenden PC-Beispiele gilt: wir haben zwar bestimmte RAM-Module in die Tabellen eingetragen, aber generell spielt es keine große Rolle, welchen Hersteller ihr genau wählt. Nehmt am besten zwei Riegel DDR3-RAM mit je vier oder je acht Gigabyte Kapazität und einem Takt von 1600 Megahertz oder mehr. Bei Intel-CPUs solltet ihr zudem auf eine angegebene Spannung von 1,5 Volt achten.

    KomponenteEinsteiger-PC Intel 500 EuroPreis ab Einsteiger-PC AMD 500 EuroPreis ab
    ProzessorIntel Core i3-4150 bzw. i3-4160115 Euro AMD FX-6300100 Euro
    MainboardASRock B85M Pro355 Euro Gigabyte GA-970A-DS3P70 Euro
    ArbeitsspeicherG.Skill Aegis 2x4 GB DDR3-160050 Euro G.Skill Aegis 2x4 GB DDR3-160050 Euro
    GrafikkarteHIS Radeon R7 260X iCooler (2GB)110 Euro Gigabyte Radeon R7 360 OC110 Euro
    GehäuseSharkoon VG4-W35 Euro AeroCool Strike-X One Advance35 Euro
    Netzteilbe quiet! System Power 7 450W50 Euro Corsair VS550 550W50 Euro
    Festplatte1000GB, 7200 U/Min, 3,5 Zoll50 Euro 1000GB, 7200 U/Min, 3,5 Zoll50 Euro
    SSDkeine  keine 
    DVD-LaufwerkBrenner je nach Verfügbarkeit im Shop15 Euro Brenner je nach Verfügbarkeit im Shop15 Euro
    CPU-Kühlermitgelieferter Kühler der CPU  mitgelieferter Kühler der CPU 
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Komplett-PC
PC selber zusammenstellen ab 500 Euro
Spieletaugliche PCs kann man sich ab etwa 500 Euro zusammenstellen. Wir geben Tipps zur Wahl der Komponenten und haben einige Beispiel-PCs von 500 bis 1330 Euro vorbereitet, die natürlich auch als Inspiration für eine Aufrüstung dienen können.
http://www.pcgames.de/Komplett-PC-Hardware-217554/Specials/PC-selber-zusammenstellen-ab-500-Euro-1162253/
05.07.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/06/Gigabyte_R9_390_Gaming_G1-pcgh_b2teaser_169.jpg
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