Knights of the Temple
Mit Schilden bewaffneten Feinden kommen Sie am besten mit Kombos bei.
Ein kräftiger Tritt und das schwere Holztor öffnet sich knarrend - was dahinter zum Vorschein kommt, lässt den Wunsch aufsteigen, nie getreten zu haben: drei düstere Kreaturen, die unseren schon stämmig gebauten Helden um mehrere Köpfe überragen und deren lange Klauen bedrohlich funkeln. An solche Schreckmomente muss man sich als Knights of the Temple-Spieler gewöhnen - Gegner tauchen häufig unvermutet auf.
Live aus dem Krisengebiet
Nach einem harten Kampf lenken wir unseren Ritter weiter durch einen dunklen Kerker, als plötzlich ein gellender Schrei die fast andächtige Stille zerreißt: Zwei Gestalten in schäbigen Mönchskutten rennen wie wahnsinnig auf uns zu. Produzent Daniel Willfor grinst: "Das sind die verrückten Mönche, meine Lieblingsgegner. Die können zwar mit ihren Sicheln nicht sonderlich gut kämpfen, sind aber umso witziger." Als junger Ritter Paul de Raque jagen Sie einem vom Teufel besessenen Bischof nach, der mithilfe des magisch begabten Mädchens Adele die Armeen der Hölle entfesseln will. Die Hatz führt aus Europa bis in den Nahen Osten: "Es gibt unter anderem ein norditalienisches Kloster, Jerusalem, eine Hafenstadt namens Akko sowie das in Felsen gehauene Petra und die Höllenlevels", erklärt Daniel. Um eine möglichst glaubwürdige Optik zu kreieren, sind sogar eigens Grafiker in die heutige Krisenregion um Israel und Jordanien gefahren und haben sich einen Überblick über die Umgebung verschafft. Auch die Gegner variieren je nach Szenario. In Jerusalem trifft man beispielsweise auf arabische Besatzungskrieger, während in der Hölle Dämonen und Geister ihr Unwesen treiben.
Kampf mit Kraft und Finesse
Rote Blitze bedeuten direkte Treffer beim Gegner.
Eins haben aber alle Widersacher gemeinsam: Sie stellen echte Herausforderungen dar und lassen sich nicht mit hektischem Drauflosprügeln besiegen. Stattdessen gilt es, das im Vergleich zu Enclave komplexere Kampfsystem effektiv zu nutzen. Nutzt man zum Beispiel im Duell ausschließlich die Standardaktionen (Hoher und Tiefer Schlag, Stich), so fällt es dem anderen leicht, die Angriffe abzublocken. In solchen Fällen sind Kombos, etwa der so genannte Schildbrecher, hilfreich: Paul führt einen besonders wuchtigen Hieb aus, so dass der Gegner zurücktaumelt und für einen Moment ungedeckt ist. Genauso wichtig sind aber Defensivqualitäten. So muss man Gegnerattacken blocken und rechtzeitig ausweichen, um nicht in die Enge gedrängt zu werden. "Das Kampfgeschehen lässt sich eher mit Prügelspielen als mit klassischen Hack&Slay-Titeln vergleichen", beschreibt Daniel den Action-Part von Knights of the Temple.
Animation im Hause des Herrn
Ihre Widersacher können viel einstecken; Kanonenfutter wie in anderen Hack&Slay-Spielen gibt es fast nie.
Die nächste Etappe unseres Besuches bei Starbreeze führt in eine Kirche unweit des Firmensitzes - allerdings nicht zur Beichte. Das geräumige Schiff des Sakralbaus wurde nämlich mit großem Aufwand restauriert und zu einem professionell ausgestatteten Motion-Capturing-Studio umgebaut: Rundum sind hochsensible Kameras für das optische Aufzeichnungssystem installiert und an der Decke wurden Seile für spektakuläre Stunts befestigt. Kostenpunkt: rund 1,2 Millionen Euro. Herzstück ist der Kontrollraum, von dem aus man das Geschehen durch eine Glasscheibe und am PC in Echtzeit beobachten kann. Von hier aus führt uns Aufnahmeleiter John Klepper (unter anderem als Bühnenregisseur an Matrix: Revolutions beteiligt) in den zweiten Stock: "Das Besondere an diesem Studio ist, dass Motion Capturing und das Animationsteam unter einem Dach arbeiten - so minimieren wir die Leerlaufzeiten. Außerdem können die Animateure sofort eingreifen, wenn etwas bei den Aufnahmen falsch läuft." Das übliche Pensum sind über 100 normale Bewegungen oder zwei bis drei rund dreiminütige Zwischensequenzen. Zumindest für Knights of the Temple ist die Animationsarbeit allerdings größtenteils abgeschlossen; in der verbleibenden Zeit bis zum angepeilten Release im Februar 2004 sollen vor allem die Spielmechanik verfeinert und balanciert sowie letzte Bugs ausgemerzt werden.


ja ja ja!!!!! hoffentlich ein würdiger severance nachfolger! aussehen tuts ja schonma geil.
die geschichte find ich nu auch nich so schlimm-wer weiß wieses umsetzen.
un gegen drei gegner gleichzeitig war bei severance stellenweise schon ganz schön schwer! es soll ja nich in billige, unkoordinierte metzelei ausarten. apropo-ich hoff man kann die gegner in scheibchen schneiden
Nun, ich finde die vorhandenen Bilder nicht berauschend.
Meine Meinug zurzeit: Mittelmass
die geschichte find ich nu auch nich so schlimm-wer weiß wieses umsetzen.
un gegen drei gegner gleichzeitig war bei severance stellenweise schon ganz schön schwer! es soll ja nich in billige, unkoordinierte metzelei ausarten. apropo-ich hoff man kann die gegner in scheibchen schneiden
Mindestens 25std. Spielzeit sollte es haben...
Da die gischichte ehh nicht der bringer ist... Und das man nur gegen 3 Feinde gleichzitig kämpfen kann is auch shit (dank der sch... PS2!)!
Wenn das Kampfsys so wie in HdR DRdK is gehört das game auf den müll... besonders dann wenns dazu noch kurz und ohne MP is!