Rocketman: Filmwertung zum Elton John Biopic

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Test Stefan Turiak - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Szenenbild aus "Rocketman" 
Quelle: Paramount

In den 1960er Jahren wird der junge Reginald Dwight ohne Vater groß. Seine Großmutter setzt viel auf seine musikalische Ausbildung und so entwickelt sich in dem pummeligen Außenseiter der Wunsch, ein großer Musiker zu werden. Mit der Ballade "Your Song" landet er seinen ersten Hit und bald schon gründet er sein eigenes Label "Rocket Records" - damit beginnt die große Karriere von Elton John.

Die musikalische Begabung von Elton John wurde schon während seiner Kindheit überdeutlich, als er noch Reginald Kenneth Dwight hieß. Während er weder von seiner Mutter noch von seinem Vater die Liebe erfährt, die er benötigt, fördert vor allem seine Großmutter sein musikalisches Talent. Es dauert nicht lange, bis der Elfjährige an der Londoner Royal Academy of Music studiert und seine ersten bezahlten Rock 'n' Roll-Konzerte in einer Band gibt. Der echte Durchbruch will sich aber erst einstellen, als Elton John durch seinen missmutigen Musikmanager mit dem Songwriter Bernie Taupin zusammengebracht wird und die beiden ihre langjährige Kooperation beginnen, die bis heute andauert. Elton Johns unvergesslichste Songs entstehen aus dieser Zusammenarbeit und katapultieren das Duo in die heiligen Rock 'n' Roll-Hallen der USA. Wie es so oft der Fall ist, folgen wenig später die Schattenseiten einer erfolgreichen Musikerkarriere: Viel Geld, aber auch Alkohol, Drogen und eine toxische Beziehung zum neuen geldgierigen Manager John Reid prägen fortan Eltons Karriere und sollen ihn für eine lange Zeit nicht mehr loslassen.

Hier außerdem die anderen Kinostarts dieser Woche.

Regisseur Dexter Fletcher und Drehbuchautor Lee Hall nehmen sich bezüglich Elton Johns Biographie einige Freiheiten und laufen die typischen Stationen einer Musiker-Biographie ab. Zusätzlich statten sie ihr Porträt aber mit viel Witz und anziehenden Charme aus und versehen die einzelnen Lebensphasen des berühmten Musikers mit manchmal überdrehten, manchmal schrillen, aber immer phantasievollen Musicalnummern, die dem Geschehen eine berauschende Energie verleihen. Die psychologische Analyse des Stars gestaltet sich zwar nicht unbedingt komplex, dank der feinfühligen und gleichzeitig dynamischen Darstellung von Hauptdarsteller Taron Egerton entsteht aber eine mitreißende Biopic.

Fazit: Vorhersehbares Musik-Biopic, das aber dank seiner dynamischen Musical-Einlagen einen individuellen Charme versprüht.

Wertung zu Rocketman (Film)

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