Maquia: Kritik zum Unsterblichkeits-Anime
Iorph ist ein Ort, an dem die Menschen unglaublich alt werden. Nach einer alten Tradition verweben sie täglich alle geschehenen Ereignisse in einem geheimnisvollen Tuch. Als die Soldaten aus Mesate jedoch mit feindlicher Absicht nach Iorph kommen, um das Geheimnis um das lange Leben zu lüften, ergreift die junge Maquia die Flucht. Auf der Flucht sieht sie ein Waisenkind, das sie aufnimmt und fortan aufzieht.
Maquia ist ein besonderes Mädchen: sie gehört den Bewohnern von Iorph an, die ab ihrer Jugend nicht mehr altern und dadurch sehr lange leben. Als das mystische Land von einer Armee angegriffen wird, deren Ziel es ist, an das Blut seiner Bewohner zu kommen, wird Maquia zur Waise. Alleine gelassen, irrt sie durch einen Wald und trifft dabei auf einen kleinen Jungen, der ebenso verloren scheint. Diesen nennt sie Erial und im Laufe seiner Lebensspanne entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden, die wie keine andere ist.
Die Melancholie ewigen Lebens ist kein sehr neues Motiv - dennoch bleibt es faszinierend wie beim ersten Mal. Nicht nur dürfte hier der Griff zum Taschentuch am Ende garantiert sein, auch die sich entwickelnde Welt um die fast unsterbliche Maquia und ihren Erial übt eine einnehmende Faszination aus. Die Nahaufnahmen der Gesichter und der weiche Zeichenstil begeistern. Der Film läuft nur am 16. und 19. Mai in ausgewählten Kinos.
FAZIT: Unsterblich sein ist tragisch und das führt Maquia seinen Zuschauern gefühlvoll vor Augen. Ein herrlich bittersüßer Anime!
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