Ein letzter Job: Review zum Rentner-Thriller

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Szenenbild aus "Ein letzter Job"
Quelle: Studiocanal

Sieben ehemalige Meisterdiebe wollen es nochmal wissen. Brian Readers Leben im Ruhestand ist langweilig und jetzt, da seine Frau verstorben ist, auch noch einsam. Also entschließt er sich, seine alten Verbrecher-Freunde noch einmal zusammenzutrommeln, um den größten Diamantenraub der Geschichte Großbritanniens durchzuführen. Wir haben ihn schon gesehen:

Ex-Ganove Brian hat die Nase vom drögen Rentner-Dasein voll. Als seine Ehefrau stirbt, juckt es ihm noch einmal in den Fingern. Zusammen mit einigen Ganoven-Kumpanen der alten Schule will der Altmeister des Raubes noch einen letzten großen Coup durchziehen. Doch nachdem die Beute erst einmal eingesackt ist, beginnen die eigentlichen Probleme ...

Hier hatten alle ihren Spaß. Das illustre Who is Who der britischen Schauspielkunst ist das Highlight dieses ansonsten äußerst biederen und stringent erzählten Kriminal-Thrillers. Basierend auf einem realen Raub aus dem Jahr 2015, verläuft die Story ohne große Überraschungen. Im Grunde wartet man ständig auf einen genialen Kniff oder Twist, der aber nie kommt. Sehenswert ist Ein letzter Job vor allem wegen Michael Caine, Ray Winston, Jim Broadbent, Charlie Cox und Co., die dem Geschehen den nötigen Glanz und Charme verleihen, um nicht völlig im Mittelmaß zu versinken.

FAZIT: Netter Kriminal-Thriller, dessen Story überraschungsarm abgespult wird, dessen Besetzung aber zum Zungenschnalzen ist.

Wertung zu Ein letzter Job (Film)

Wertung:

6.0 /10
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