Matthew McConaughey spielt in Beach Bum einen liebenswürdigen Slacker, der den letzten Wunsch seiner verstorbenen Frau erfüllen muss, um ihr Erbe zu bekommen. Auf dem Weg dahin trifft er die verrücktesten Menschen, unter anderem Snoop Dogg und Jonah Hill. Seit gestern läuft der Film in den deutschen Kinos - unsere Bewertung gibt es hier:
Die Literaturszene liebt ihn, die Damenwelt sowieso. Mit seinen quietschbunten, wallenden Gewändern, der Zottelmähne und seinem unwiderstehlichen Charme ist Poet Moondog einer der größten Paradiesvögel Miamis. Er bringt sich mit Marihuana und Dosenbier auf Betriebstemperatur, um seine Ergüsse in genialer Manier in eine klapprige Reiseschreibmaschine zu hacken. Aber auch einer wie er ist vor Schicksalsschlägen nicht gefeit und muss sich ab und zu der Realität stellen ...
Matthew McConaughey ist die Idealbesetzung für den coolen, dauerbekifften Lebenskünstler, der mit einem gewöhnungsbedürftigen Sinn für Humor gesegnet ist. Regisseur Hamony Korine setzt ihn lässig bis zur Schmerzgrenze in Szene und stellt ihm mit Isla Fisher, Jonah Hill und Zac Efron hochkarätige Kollegen zur Seite. Der Film lässt sich ganz gut mit dem Konsum von Drogen vergleichen: Er zaubert einem ein Grinsen ins Gesicht, zuviel davon bewirkt aber schnell genau das Gegenteil.
Fazit: Kifferkomödie mit Kultpotenzial: Korines Slacker-Hymne erinnert an den Coen-Klassiker The Big Lebowski - reicht an diesen aber nicht ganz heran.

Wär ja auch langweilig sonst :)