Online-Abo
Login Registrieren
Online-Abo
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Sehenswerte Film-Parodien: Ein vom Aussterben bedrohtes Gut
    Quelle: Universum; Concorde; Universal

    Sehenswerte Film-Parodien: Ein vom Aussterben bedrohtes Gut

    Film-Parodien sind so eine Sache: Die einen lieben sie, die anderen hassen es, mit anzusehen, wie ihre Lieblingsfilme "durch den Dreck gezogen werden". Oftmals sind die Witze flach oder veraltet oder wirken schlichtweg zu bemüht. Besonders in den letzten Jahren sind Filme wie "Die Pute von Panem" negativ aufgefallen und haben damit diese Verballhornungen in Verruf gebracht. Doch nicht mit uns! Wir stellen euch hier zehn Film-Parodien vor, die zeigen: Eigentlich kann so eine Persiflage echt witzig sein.

    In den letzten Jahren wurde immer deutlicher: Die Qualität der Film-Parodien lässt nach. Ob nun "Plump Fiction", "Beilight: Biss zum Abendbrot" oder "Die Pute von Panem", der einzige Inhalt war, Filme auf brutalste und geschmackloseste Weise durch den Dreck zu ziehen, weshalb diese Filmart in Verruf geraten ist.
    Dabei wird gerne vergessen, dass einige Film-Klassiker eigentlich Parodien anderer Streifen sind. Und auch neuere, geniale Filmparodien bekommen nicht den Zuspruch, den sie eigentlich verdienen. Wir haben deswegen zehn der besten Filmparodien ausgesucht und stellen sie euch vor.

    Anmerkung: Wir beschränken uns hier auf Parodien, die sich (mehr oder weniger explizit) auf andere Filme beziehen. Wer hier also Monty Python vermisst: Wir haben "Life of Brian" und "Ritter der Kokosnuss" nicht etwa vergessen, sondern uns bewusst dazu entschlossen, diese Meisterwerke auszuklammern, weil sie nicht direkt andere Filme, sondern die Bibel und die Artus-Sage auf die Schippe nehmen.


    Wer braucht schon James Bond, wenn er Austin Powers haben kann? Eine Persiflage auf den Kult-Spion. Wer braucht schon James Bond, wenn er Austin Powers haben kann? Eine Persiflage auf den Kult-Spion. Quelle: Concorde

    Austin Powers

          

    G Komödie, Action / P USA 1997 / R Jay Roach / D Mike Myers, Elisabeth Hurley, Michael York, Seth Green


    Geheim-Agent Austin Powers beschützt in den Swinging Sixties die Welt vor den schurkischen Machenschaften des brillianten Masterminds Dr. Evil. Doch bei einer Mission, die zu dessen Festnahme führen soll, flüchtet dieser mit einer Rakete in die Erdumlaufbahn und wartet im Kryoschlaf auf seinen Tag der Rache. Austin lässt sich deswegen ebenfalls einfrieren, um sich Dr. Evil zu stellen, wenn dieser zurückkehrt. Und dieser Tag ist gekommen - 30 Jahre später. So muss Geheim-Agent Powers nicht nur erneut die Welt retten, sondern sie erst wieder lernen zu verstehen. Denn in der Zeit seiner Abwesenheit hat sich sehr viel verändert.

    Mike Myers' Magnum Opus: In dieser Parodie auf die "James Bond"-Filme der älteren Generation bleibt nichts verschont, was diese Streifen ausgemacht hat. So erlebt der Zuschauer den schmerzhaften Verlust, den die Familien namenloser Handlanger erleben müssen, wenn diese von James Bond, äh Austin Powers ausgeschaltet werden. Oder Dr. Evil demonstriert den Fehler jedes Bösewichts: In unnötiger komplizierter Art und Weise lässt er seinen Erzfeind langsam dem Tod entgegen gehen - anstatt ihn einfach zu erschießen. Mit zwei Fortsetzungen hat die "Austin Powers"-Reihe auch noch viele andere Aspekte der Bond-Filme auf die Schippe genommen. Doch seitdem sind auch die modernen Filme mit Daniel Craig erschienen - dementsprechend wäre es wirklich an der Zeit für einen viertel Teil, der die düsteren, realistischen Versionen des britischen Geheimagenten persifliert.

    Bully ist Kult in Deutschland - "Der Schuh des Manitu" auch. Eine gelungene Persiflage auf die Verfilmungen der Karl-May-Bücher. Bully ist Kult in Deutschland - "Der Schuh des Manitu" auch. Eine gelungene Persiflage auf die Verfilmungen der Karl-May-Bücher. Quelle: Highlight Communications

    Der Schuh des Manitu

          

    G Komödie, Western / R Michael Bully Herbig / P D 2001 / D Michael Bully Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian


    Die wohl beliebteste Komödie von und mit Michael Bully Herbig führt uns in den Wilden Westen. Ranger, ein weißer Westmann, trifft auf Abahachi, den Häuptling der Apachen, und zwar an einem Bahnübergang. Nachdem Ranger dem Indianer das Leben rettete, schließen die beiden Blutsbrüderschaft. Gemeinsam reiten die beiden los, um sich mit einem Immobilienmakler namens Santa Maria zu treffen, der sich jedoch als Schurke entpuppt. Gemeinsam mit Abahachis Zwillingsbruder Winnetouch und der Sängerin Uschi müssen sie Santa Maria das Handwerk legen, bevor er den Schatz im Schuh des Manitu findet.

    Die Persiflage auf die Karl-May-Filme mit Lex Barker ("Old Shatterhand") und Pierre Brice ("Winnetou") überzeugt durch die Zeitlosigkeit der Gags und die Leistung der Schauspieler (vor allem: Sky Du Mont als Bösewicht Santa Maria): Vor knapp 15 Jahren in den Kinos erschienen, sorgt sie noch heute für 90 Minuten Film-Spaß. Es ist die erste Parodie, die Bully auf die Leinwand brachte: Ebenfalls sehenswert sind der Folgefilm "(T)Raumschiff Surprise", der sich hauptsächlich an "Star Trek" orientiert, oder der Animationsstreifen "Lissi und der wilde Kaiser", in der die Kaiserin von Österreich (mit besonderem Augenmerk auf den Romy-Schneider-Verfilmungen) ihr Fett weg kriegt.
    "Loaded Weapon 1" ist angelehnt an die Action-Reihe "Leathal Weapon" - nur eben als amüsante Persiflage. "Loaded Weapon 1" ist angelehnt an die Action-Reihe "Leathal Weapon" - nur eben als amüsante Persiflage. Quelle: Laser Paradies

    Loaded Weapon 1

          

    G Komödie, Action / P USA 1993 / R Gene Quintano / D Emilio Estevez, Samuel L. Jackson, Jon Lovitz


    Nachdem Detective York in ihrer Wohnung hinterrücks erschossen wird, macht sich ihr Ex-Partner Luger daran, den Mörder und das Motiv für das Verbrechen zu finden. Doch dafür muss er mit dem chaotischen und schießwütigen Cop Colt zusammenarbeiten, der seine psychischen Probleme mit sich herumschleppt - und das Verschwinden seines Golden Retrievers nicht verwunden hat.

    Eine durchgeknallte Anlehnung an die "Lethal Weapon"-Filme mit Danny Glover und Mel Gibson, aber auch eine Veralberung vieler berühmten Kriminalfilme wie "Dirty Harry", "Hannibal", "Basic Instinct" oder "Stirb Langsam". Auch die Zahl im Namen des Titels ist eine Anspielung auf die vielen Fortsetzungen der "Lethal Weapon"-Reihe. In kleineren Camereo-Rollen sind auch viele bekannte Schauspieler zu sehen, so etwa Whoopi Goldberg, Bruce Willis, Charlie Sheen oder auch William Shatner und James Doohan (beide aus der Original-"Star Trek"-Serie). Wer nichts gegen Klamauk und Old-School-Albernheiten (frei von exzessiver Körperflüssigkeiten-Präsenz) hat, dem ist diese Komödie im Stil von "Die Nackte Kanone" absolut ans Herz zu legen.
    Johnny Depp gibt den Tunichtgut "Cry-Baby" und singt sich in die Herzen der Parodien-Liebhaber. Johnny Depp gibt den Tunichtgut "Cry-Baby" und singt sich in die Herzen der Parodien-Liebhaber. Quelle: Universal

    Cry-Baby

          

    G Komödie, Musical / P USA 1990 / D Johnny Depp, Amy Locane, Susan Tyrell, Iggy Pop / W John Waters


    Ein junger Johnny Depp mit Gitarre in der Hand und Träne auf der Wange: Wade Walker, genannt "Cry-Baby" ist Anführer der "Drapes", einer Rock'n'Roll-Bande, die von den guten Bürgern der Stadt verachtet wird. Als sich die hübsche, brave Allison in ihn verliebt, muss sie ihrem Country-Club Dasein den Rücken zu wenden und damit auch ihrer Großmutter und ihrem Freund Baldwin. Doch der will nicht einfach auf sich sitzen lassen, dass solch ein Tunichtgut ihm seine Freundin ausgespannt hat. Und dann landet Cry Baby auch noch im Gefängnis - unschuldig, versteht sich.

    Eine Parodie auf die alten Streifen von Elvis Presley und die Musical-Verfilmungen wie "Grease": Die Originalfilme werden ordentlich durch die Mangel genommen. So gibt es etwa einen Gang-Showdown à la "Grease" und eine Hommage an den Elvis-Song "Jailhouse Rock". Das Spiel der Darsteller trieft nur so von Pathos und macht den Film zu dem, was er ist: Eine amüsante Komödie über Rocker gegen Spießer, die die verklärte Romantik der 50er-Jahre gekonnt auf die Schippe nimmt.

    Auch wer keine der unzähligen Verfilmungen gesehen hat: Robin Hood kennt jeder. In dieser Parodie gibt Cary Elwes den übertrieben heldenhaften "König der Diebe". Auch wer keine der unzähligen Verfilmungen gesehen hat: Robin Hood kennt jeder. In dieser Parodie gibt Cary Elwes den übertrieben heldenhaften "König der Diebe". Quelle: Sony

    Robin Hood - Helden in Strumpfhosen

          

    G Komödie / P USA 1993 / R Mel Brooks / D Cary Elwes, Richard Lewis, Roger Rees, Amy Yasbeck


    "And why should the people follow you?" - "Because unlike some other Robin Hoods I can speak with an English accent."

    Mit Seitenhieben wie diesem schoss sich Cary Elwes 1993 als Robin Hood in die Herzen der Parodien-Liebhaber. Die Geschichte ist altbekannt und stark an Kevin Costners "König der Diebe" angelehnt: Robin Hood kehrt vom Kreuzzug zurück und stellt fest, dass in England so einiges im Argen liegt. Er trifft auf Little John und es formen sich die "Merry Men", eine Gruppe Gesetzloser, die dem bösen Prinz John und dessen Handlanger, dem Sheriff, Widerstand leisten.

    Doch in klassischer Mel Brooks Manier bekommt dieser Plot eine Komplett-Sanierung mit einem Haufen an Anachronismen, also Elementen, die dem historischen Setting nicht im Geringsten entsprechen (man denke hierbei an Hatschis modische Turnschuhe), und einer Vierten Wand, die so oft durchbrochen wird, dass man beginnt, an ihrer Existenz zu zweifeln. Obwohl der Streifen wohl zu den umstrittensten Werken von Mel Brooks gehört, ist er durchaus empfehlenswert: Die übertrieben gezeichneten Figuren, die Mischung aus flachem und doch subtilen Humor und die versteckten Ostereier für Fans der originalen "Robin Hood" Filme.

    Kleiner Tipp: In der englischen Originalversion ist er amüsanter, was wohl unter anderem den verschiedenen Akzenten geschuldet ist. Auch die Reden von Robin Hood und Hatschi, die an Winston Churchill und Malcolm X angelehnt sind, gewinnen hier deutlich, ebenso wie einige Gags, etwa das obenstehende Zitat.
    Können Kriegsfilme auch witzig sein? Ja, zumindest in "Hot Shots" und der Fortsetzung "Hot Shots 2" Können Kriegsfilme auch witzig sein? Ja, zumindest in der Parodie "Hot Shots" und der Fortsetzung "Hot Shots 2" Quelle: Fox

    Hot Shots - Die Mutter aller Filme

          

    G Komödie, Action / P USA 1991 / R Jim Abrahams / D Charlie Sheen, Cary Elwes, Valeria Golino


    Auch wenn sich der Ex-Kampfpilot Topper Harley bei einem Indianerstamm vor seiner Vergangenheit versteckt, braucht die Navy erneut seine Hilfe. Gemeinsam mit einer Bande schrulliger Piloten soll er die finsteren Vorhaben eines Diktators im Nahen Osten aufhalten. Neben seinen persönlichen Kindheitstraumata beschäftigt ihn aber auch die schöne Psychiaterin Ramada und Sabotage-Akte in den eigenen Reihen.

    Mit "Hot Shots - Die Mutter aller Filme" nimmt Regisseur Jim Abrahams die Kriegsfilme der USA, insbesondere "Top Gun" auf die Schippe. Dabei ist kein Szenario zu absurd, kein Witz zu bescheuert: Jet-Flügel werden mit dem Tacker repariert, Speck auf einem Bauchnabel gebraten und Pilotenhelme für Dauerwellen verwendet. Mit derselben Absurdität, die auch die "Nackte Kanone"-Filme so sehenswert gemacht, geht "Hot Shots" zwar nie in die Tiefe oder bleibt subtil, springt aber für einen lockeren Filmabend perfekt von einer witzigen Szene zur nächsten. Wer dann noch Zeit übrig hat: Auch die Fortsetzung "Hot Shots 2" trifft genau denselben Nerv. Sie parodiert unter anderem die "Rambo"-Filme, aber auch "Star Wars" und "Terminator 2".
    Eine Parodie über Disney-Prinzessinnen-Filme von Disney? Geht das überhaupt? 
Das geht. Und sehr gut sogar. Eine Parodie über Disney-Prinzessinnen-Filme von Disney? Geht das überhaupt? Das geht. Und sehr gut sogar. Quelle: Disney

    Verwünscht

          

    G Komödie, Romanze, Fantasy / R Kevin Lima / P USA 2007 / D Amy Adams, Patrick Dempsey, James Marsden, Susan Sarandon


    Giselle lebt glücklich und zufrieden in ihrer Märchenwelt. Ihr einziges Ziel im Leben ist es, eines Tages ihren Prinzen zu heiraten. Als sie auf den Troll-jagenden Königssohn Edward trifft, wird die Hochzeit so schnell wie möglich geplant und Giselle ist überglücklich. Doch was wäre ein Märchen ohne die böse Hexe? Die ist in diesem Fall Giselles künftige Schwieger-Mama, die das Mädchen durch einen Brunnen in unsere Welt, nach New York City, befördert. Dort trifft die Märchenprinzessin auf den Workaholic Robert und seine Tochter.

    Vielleicht keine klassische Parodie, allerdings macht sich Disney hier durchaus ein wenig über sich selbst lustig, ohne dabei den Charme einer klassischen Disney-Prinzessinnen-Geschichte zu verlieren. So etwa, die Angewohnheit, bei jeder sich bietender Gelegenheit in lauten Gesang auszubrechen, die alle Disney-Charaktere zu pflegen scheinen. Oder, dass Tiere als Haushaltshilfe (wie etwa in "Schneewittchen") nicht immer das Gelbe vom Ei sind. Und woher nehmen die Prinzessinnen eigentlich immer den Stoff für ihre ausladenden Kleider? Wer also Parodien liebt, aber dem eher flachen Humor vieler dieser Streifen nicht viel abgewinnen kann, dem sei "Verwünscht" nahegelegt.

    Edgar Wallace parodiert: Mal in Farbe, mal in Schwarz-Weiß muss ein Mord aufgeklärt werden. Und wer eignet sich dazu besser als Bastian Pastewka und Oliver Kalkofe? Edgar Wallace parodiert: Mal in Farbe, mal in Schwarz-Weiß muss ein Mord aufgeklärt werden. Und wer eignet sich dazu besser als Bastian Pastewka und Oliver Kalkofe? Quelle: Universum

    Der Wixxer

          

    G Komödie, Krimi / P D 2004 / R Tobi Baumann / D Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka, Anke Engelke, Christoph Maria Herbst


    In den Straßen London geht ein Mörder um - und hat es auf Verbrecher abgesehen. Der Wixxer, wie er genannt wird, ist ein Phantom, hinterlässt Leichenberge und scheint es irgendwie auf den Inspector Rather Short abgesehen zu haben, der mit den Dämonen seiner Vergangenheit zu kämpfen hat - und sich für den Tod seines Partners rächen will. Gemeinsam mit seinem neuen naiven Begleiter Very Long ermittelt er gegen den düsteren Killer.

    Der etwas plump klingende Titel täuscht: Oliver Kalkofe liefert mit "Der Wixxer" eine witzige Homage an die Werke des britischen Thriller-Autors Edgar Wallace, dessen Bücher in den 50er und 60er als Filme Jahren umgesetzt wurden - unter anderem auch "Der Hexer". Comedy-Spezialisten wie Bastian Pastewka, Anke Engelke, Christoph Maria Herbst erweitern den Cast perfekt und bieten so einen verzerrten Ausflug in die Schwarz-Weiß-Welt britischer Kriminalgeschichten, in denen obskure Schurken mit verrückten Masken und noch irreren Namen ihr Unwesen treiben. Das Ganze wird mit einer Prise Deutsch gewürzt: So etwa das ostdeutsche Ehepaar Dubinsky, der Butler Hatler mit der kernigen Aussprache oder auch der Charakter Harry Smeerlap, der verteufelt an Klaus Kinski erinnert. Die ebenso witzige Fortsetzung "Neues vom WIxxer" folgte 3 Jahre später. Ein eigentlich geplanter dritter Teil wird durch den Ausstieg Bastian Pastewkas wohl nicht mehr gedreht - schade!

    Mel Brooks gilt als Meister der Film-Parodien. Mit "Spaceballs" ist ihm eine großartige Homage an "Star Wars" und andere Sci-Fi Filme gelungen. Mel Brooks gilt als Meister der Film-Parodien. Mit "Spaceballs" ist ihm eine großartige Homage an "Star Wars" und andere Sci-Fi Filme gelungen. Quelle: Fox

    Spaceballs

          

    G Komödie, Sci-Fi / P USA 1987 / R Mel Brooks / D Mel Brooks, Rick Moranis, Daphne Zuniga, John Candy


    Auch für Fans der "Star Wars"-Franchise hat Mel Brooks eine Parodie der Episoden IV, V und VI geschaffen: Der hochverschuldete Lone Starr soll Prinzessin Vespa, die vom bösen Lord Helmchen und seinen Schergen entführt worden ist, befreien und auf ihren Heimatplaneten zurück bringen. Nach einigen Verwicklungen treffen sie, den Fängen des Bösen entwichen, auf Klugscheißer Yoghurt, der dem jungen Helden die Kraft des "Saftes" offenbart, die Lone Starr helfen soll, Lord Helmchen das Handwerk zu legen.

    Neben "Star Wars" gibt es noch einen ganzen Haufen Anspielungen auf Science-Fiction-Verfilmungen, wie etwa den "Planet der Affen", "2001 - Odyssee im Weltraum" oder "Alien" aber auch andere Streifen wie "Das Phantom der Oper" und "Der weiße Hai" finden ihren Platz. "Spaceballs" ist der Klassiker unter Mel Brooks Filmparodien und hat sich seinen Platz in dieser Liste redlich verdient: Ein Witz jagt den anderen und man kommt aus dem Lachen nicht mehr raus - egal, ob man "Star Wars" nun mag, oder nicht.

    Die bekannteste Parodie auf Horror-Filme: "Scary Movie". Der erste und auch beste Streifen der ganzen Reihe. Die bekannteste Parodie auf Horror-Filme: "Scary Movie". Der erste und auch beste Streifen der ganzen Reihe. Quelle: Highlight Communications

    Scary Movie

          

    G Komödie, Horror / P USA 2000 / R Keenen Ivory Wayans / D Anna Faris, Marlon Wayans, Shannon Elizabeth


    Eine Gruppe von High-School-Freunden hat ein düsteres Geheimnis, das sie plötzlich einzuholen scheint: In einer beschaulichen Kleinstadt sterben Mitschüler und Bekannte auf brutale Weise, der Täter selbst ist ein Rätsel. Aber nicht nur der Killer ist hinter Cindy und ihren Freunden her, auch die Klatschpresse und die Polizei sind ihnen stets im Nacken.

    Patient Zero einer wahren Flut an Parodie-Filmen: Mit dem Überraschungserfolg "Scary Movie" konnte Universal im Jahr 2000 einen echten Kassenschlager verbuchen - 280 Millionen US-Dollar nahm die Veräppelung der vorangegangenen Jahre voller Horrorfilme an den Kassen ein. Und das zurecht: Als erste Parodie seiner Art konnte der Streifen sich reich an Filmen wie "Scream" und "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" bedienen, aber auch Blockbuster wie "Matrix" und "Forrest Gump" bleiben nicht verschont. Während die Fortsetzungen teilweise noch ihren Charme besaßen, folgten aber auch unzählige Nachmachen wie "Date Movie", "Disaster Movie" oder auch "Meine Frau, die Spartaner und ich", die nur noch auf willkürliche Anspielungen und zuviel plumpen Humor setzten.


    Et Voilà - Zehn sehenswerte Film-Parodien, die Ihresgleichen suchen. Uns ist dabei klar geworden: Diese Persiflagen müssen neben guter Kenntnis der Vorlage immer auch eine gewisse Liebe zum Original zeigen, um zu gelingen.
    Was ist eure Meinung zu Film-Parodien? Haben sie im modernen Kino keinen Platz mehr oder haben die Regisseure nur verlernt, sie gut zu machen? Findet ihr Persiflagen auf Filme interessanter, oder doch lieber auf reale Persönlichkeiten, à la Charlie Chaplin in "Der große Diktator"?

    • Es gibt 7 Kommentare zum Artikel

      • Von MichaelG Erfahrener Benutzer
        Och ich fand Spartaner gut. Gerade wegen des Übertriebenen.
      • Von Seegurkensalat Erfahrener Benutzer
        Bei dieser Art von Filmen ist es ein schmaler Grat zwischen witzig und Fremdscham/grottenschlecht.

        Meine Frau die Spartaner und ich ist ein perfektes Negativbeispiel für letzteres.
      • Von Worrel Erfahrener Benutzer
        "Cry Baby" soll eine Komödie sein? Gut, ich hab den lange nicht mehr gesehen, aber in meiner Erinnerung war das ein relativ normaler Musical Film, bloß daß die Verteilung der Guten und Bösen vom Klischee her verdreht war. Ich hätte den jedenfalls nie in dieselbe Ecke wie Hot Shots gestellt...
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1203001
Kino
Sehenswerte Film-Parodien: Ein vom Aussterben bedrohtes Gut
Film-Parodien sind so eine Sache: Die einen lieben sie, die anderen hassen es, mit anzusehen, wie ihre Lieblingsfilme "durch den Dreck gezogen werden". Oftmals sind die Witze flach oder veraltet oder wirken schlichtweg zu bemüht. Besonders in den letzten Jahren sind Filme wie "Die Pute von Panem" negativ aufgefallen und haben damit diese Verballhornungen in Verruf gebracht. Doch nicht mit uns! Wir stellen euch hier zehn Film-Parodien vor, die zeigen: Eigentlich kann so eine Persiflage echt witzig sein.
http://www.pcgames.de/Kino-Thema-130800/Specials/Parodien-1203001/
29.07.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/07/Collage-Austin-pc-games_b2teaser_169.jpg
specials