King's Bounty: Armored Princess im Test: Packende Kämpfe aber wenig Neues
Unser Drachenbaby brennt mit seinem Angriff „Lava Call“ (zu Deutsch etwa „Ruf der Lava“) drei Gegner nieder. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Wie schon King's Bounty: The Legend, von vielen Spielern als der inoffizielle Nachfolger der Heroes of Might & Magic-Reihe gepriesen, bringt uns auch Armored Princess um unseren wohlverdienten Schlaf. Auch hier erkundet die namensgebende Prinzessin (Amelie) eine bunte Fantasy-Welt im Stile von Warcraft 3. Fiese Dämonen greifen ihr Königreich an. Die Dame reist durch die Zeit, um dieses Ereignis zu verhindern. Als ob das noch nicht stressig genug wäre, drängt ihr der Herrscher auf der anderen Seite des Zeittunnels auch noch einen weiteren Job auf. Ja, die Geschichte verdient keinen Literaturpreis. Aber es gibt viel zu tun. Das Spiel ist zwar kürzer als sein Vorgänger The Legend, rund 25 Stunden werden Sie damit aber verbringen.
Wie im Vorgänger sind die Umgebungen recht klein. Es handelt sich aber dieses Mal nicht um miteinander verbundene Levels, sondern um Inseln. Amelie kann jederzeit in ein Schiff steigen und per Knopfdruck zu nächsten Zone segeln. So spart sich der Spieler zeitraubende Laufwege. Die Inseln selbst bereist sie zu Pferd. Trifft sie auf einen Gegner, wechselt das Spiel in die Schlachtfeld-Ansicht. Hier kämpft die Armee der Prinzessin gegen die Truppen der Feinde: Piraten, Schlangen, Pflanzen, Dämonen, Wildtiere, Zauberer, Barbaren oder Drachen. Der Kampf läuft rundenbasiert ab, jede Figur verfügt über eine bestimmte Zahl an Aktionspunkten für Bewegungen oder Angriffe. Der Spieler muss also stets abwägen, ob er mit dem nächsten Zug den Widersacher angreift, einen Verbündeten heilt, sich besser positioniert oder eine zufällig auf dem Schlachtfeld auftauchende Schatztruhe aufhebt. Der Zug der entsprechenden Einheit geht somit flöten, der Geldbeutel von Amelie füllt sich aber. Bei oft wiederkehrenden Gegnertypen werden die Kämpfe aber monoton. Zum Glück hat es die Dame selten öfter als drei- oder viermal mit exakt denselben Monsterhorden zu tun. Viele Schlachten spielen sich damit zwar nach wie vor ähnlich, unterscheiden sich aber immerhin im Detail.
Die Kämpfe finden wie im Vorgänger in speziellen Arenen statt. Diese teilen sich in Hexfelder auf. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Diese Details machen auch den größten Unterschied zu The Legend aus. So erhält Amelie zu Beginn ihres Abenteuers ein Drachenbaby, das unabhängig von ihr Level für Level erklimmt und seine Fähigkeiten steigert. Ferner kann der Spieler seine Einheiten in die Reserve schicken, um sie bei Bedarf wieder aufs Schlachtfeld zu stellen. Mit den Seewegen ist auch endlich ein Schnellreisesystem dabei. Im Großen und Ganzen bleibt Armored Princess dasselbe gute und extrem süchtig machende Spiel, allerdings mit mehr Komfort-Funktionen. Prima!
Kopierschutz-Info:
Das Spiel gibt es derzeit nur über Steam und andere Download-Plattformen. Ein Account beim entsprechenden Anbieter dient als Kopierschutz.
Grafik:
Bunte und liebevolle Grafik, allerdings veraltet
Sound: Kaum Sprachausgabe, das meiste lesen Sie in Dialogtafeln.
Steuerung: Geht leicht von der Hand, allerdings bleibt die Spielfigur an manchen Stellen hängen. Dann sind mehrere Klicks notwendig, bis die Heldin den richtigen Weg aus der Sackgasse findet.

Mir kann keiner erzählen, dass es in einem Diablo etwas anderes ist.
Ich habe bereits 20 Stunden Spielzeit und bin gerade einmal auf der…
Ob man jetzt gleich zu Anfang auf der ersten Insel spielt oder Stunden später auf einer anderen, ist völlig egal, das Spiel bleibt gleich. Man reitet die Karte ab, stopft sich mit den best möglichen Einheiten…