KIN: Filmrezension zum Science-Fiction-Roadmovie
In dem doch recht jungen Cast sind auch einige erfahrene Schauspieler vertreten. Neben James Franco (127 Hours), Dennis Quaid (The Day After Tomorrow) und Carrie Coon (Gone Girl) sticht vor allem Jack Reynor heraus. Dieser stand in "Macbeth" (2015) zusammen mit Michael Fassbender, Marion Cotillard und David Thewlis vor der Kamera.
Eli prügelt sich in der Schule und stiehlt Altmetalle aus verlassenen Industriegebäuden, sehr zum Missmut seines Ziehvaters. Eines Tages findet Eli eine futuristische Waffe, die anscheinend von Außerirdischen zurückgelassen wurde. Zur selben Zeit wird sein Bruder Jimmy aus dem Gefängnis entlassen. Jimmy bringt jedoch Schwierigkeiten mit sich, die zu einem tragischen Zwischenfall führen, sodass die beiden Brüder vor Polizei, Gangstern und Außerirdischen flüchten müssen.
Das Science-Fiction-Roadmovie beginnt vielversprechend, spannend und weist emotional ergreifendes Potenzial auf. Allerdings stellt sich der Plot schnell als vorhersehbar heraus und die Hauptfiguren treffen eine unkluge Entscheidung nach der anderen, um künstlich Spannung und Dramatik aufzubauen. Das Ergebnis bleibt trotz solider Besetzung enttäuschend und die Botschaft des Films, die Familienzusammenhalt und Verantwortung übermitteln möchte, wirkt größtenteils konfus.
FAZIT:
Bedingt ergreifendes Science-Fiction-Roadmovie und Bruderdrama, das selbst nicht so recht weiß, was es bieten möchte.
