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  • Killing Floor 2 im Test: Blutig, aber gut - der Shooter-Geheimtipp

    Insgesamt gibt es elf unterschiedliche Zeds in Killing Floor 2. Die Untoten haben zwar eigene KI-Routinen, aber trotzdem könnte es für so manchen Spieler dadurch an Abwechslung mangeln. Quelle: PC Games

    Wer hätte damit gerechnet: Tripwire Interactives Koop-Shooter ist so gut, dass wir kaum mit dem Spielen aufhören können! Woran das liegt, erklären wir euch in unserem Review.

    Eine veraltete Grafik-Engine, ein weithin für viele Spieler unbekanntes Entwicklerstudio, ein mehr als austauschbares Setting und obendrein miese Nutzerwertungen für die PC-Early-Access-Version auf Steam - eigentlich spricht so viel gegen Killing Floor 2, dass man als erfahrener Gamer lieber einen großen Bogen um die einfach gestrickten Zombie-Schießereien macht. Aber der Ersteindruck täuscht, wie wir beim Test von Tripwires Interactives vermeintlichen Machwerk feststellen mussten. Vielmehr liefert das kleine amerikanische Studio ein wahrhaftes Mehrspielerbrett ab, das so richtig Laune macht!

    Killing Floor 2 im Test - Alleinstellungsmerkmal: Blut

    Jede der zehn Spielerklassen bekommt Boni für bestimmte Waffen. Der Feuerteufel kann zum Beispiel gut mit Flammenwerfern umgehen. Jede der zehn Spielerklassen bekommt Boni für bestimmte Waffen. Der Feuerteufel kann zum Beispiel gut mit Flammenwerfern umgehen. Quelle: PC Games Doch was macht die Faszination von Killing Floor 2 aus? Wie bereits erwähnt, optisch sind die Kämpfe gegen Zombiewellen nicht gerade berauschend - aber zugleich auch nicht wirklich hässlich oder detailarm! Ebenso ist das Spielprinzip relativ simpel und zudem in ähnlicher Form bekannt aus etlichen anderen Online-Shootern: Wir kämpfen mit bis zu sechs Spielern gegen Wellen von Untoten, um am Ende gegen eines von zwei Bossen anzutreten. Je nach Modus werden dabei die Gegner nur von der KI gelenkt oder in der anderen Variante teils von anderen Spielern gesteuert. Zwischen den Wellen darf man sein Arsenal in einem kleinen Shop verbessern, ähnlich wie etwa in Counter-Strike.

    Auf den ersten Blick setzt Killing Floor 2 lediglich in Sachen Bildschirmbrutalität echte Akzente: Im Vergleich zu anderen Shootern lassen sich die Untoten deutlich blutiger und zudem etwas individueller abschlachten. In allen anderen Belangen - sei es etwa der passend rockige Soundtrack, die große Auswahl an wuchtigen Waffen oder das motivierende Klassensystem - erfindet Killing Floor 2 das Genre beileibe nicht neu.

    Killing Floor 2 im Test: Einfach, aber gut!

    Im Versus-Modus übernehmen Spieler die Kontrolle über einige der Zeds. Im Versus-Modus übernehmen Spieler die Kontrolle über einige der Zeds. Quelle: PC Games Das hört sich insgesamt nicht gerade berauschend an. Aber hier kommt der Clou: Man merkt einfach, dass die Entwickler ein gutes Händchen beim Umsetzen der Materie hatten und sich insbesondere auf die wichtigen Dinge im Genre konzentriert haben.
    So ist zum Beispiel das Design der zwölf relativ große Karten fast makellos. Auf jeder Map gibt es zur Genüge enge Stellen, an denen es zu harten Kämpfen kommt, aber ebenso existieren reichlich Rückzugsmöglichkeiten und Verstecke, sodass angeschlagene Kämpfer eine Chance zum Überleben haben. Zudem bieten die Schauplätze fast jedes erdenkliche Szenario, das man sich für ein ordentliches Zombie-Gemetzel wünschen könnte. Ob ein verlassener Bauernhof, ein Laborkomplex oder eine Wetterstation in der Arktis, die allermeisten aus Horrorfilmen bekannten Kulissen sind mit an Bord.

    Auch die Gegner-KI geht vollkommen in Ordnung. Natürlich setzt Killing Floor 2 schon aufgrund seiner Zombie-Thematik eher auf Masse statt Klasse, aber trotzdem hat jede Untoten-Art typische Bewegungs- und Angriffsmuster, auf die man sich in den Kämpfen einstellen muss. Es gibt zum Beispiel Zeds (so heißen die Untoten im Spiel), die Schüsse aus der Nähe abwehren können, aber leicht von hinten ausgeschaltet werden können. Ebenso sind Ihr könnt das Aussehen eures Charakters durch Sonnenbrillen und Helme verändern. Die Gegenstände sind auch gegen Bares im Ingame-Shop erhältlich. Ihr könnt das Aussehen eures Charakters durch Sonnenbrillen und Helme verändern. Die Gegenstände sind auch gegen Bares im Ingame-Shop erhältlich. Quelle: PC Games unsichtbare Zombie-Ninjas in den Umgebungen unterwegs, die man nur zu sehen bekommt, wenn sie einen angreifen. Vor allem in den höheren Schwierigkeitsgraden (es gibt deren insgesamt vier) muss man als Team zusammenarbeiten, damit man tatsächlich bis zum Boss-Gegner durchkommt. Apropos: Die beiden riesigen Feinde haben es auch in sich: Bei den von uns gespielten Partien kam es am Ende eher selten vor, dass "Doktor Hans Vogel" oder der "Patriarch" besiegt wurden. Schuld daran war aber meistens, dass unserem Team schlicht die Munition für die freigeschalteteten Hauptwaffen ausging und man alleine mit Pistolen und Messern keine so guten Chancen gegen die sich automatisch heilenden und obendrein flinken Biester hat.

    Killing Floor 2: Geheimtipp

    Wenn es etwas an Killing Floor 2 zu bemängelt gibt, ist es wohl die etwas zu schmale Auswahl an unterschiedlichen Gegnerntypen und Bossen. Doch in Anbetracht der sonstigen Qualitäten gehört Tripwires Koop-Shooter zu den besten Titeln im Genre. Nicht weil er wirklich etwas Neu macht, sondern weil Killing Floor 2 in allen wichtigen Disziplinen eine gute bis hervorragende Figur abgibt. Wer Lust auf knackige Kämpfe gegen Zombie-Horden hat, sollte hier zugreifen!

    Killing Floor 2 (PS4)

    Spielspaß
    82 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Herausfordernde Koop-Gefechte
    Klassensystem motiviert
    Waffen fühlen sich wuchtig an
    Mapdesign gelungen
    Es gibt so gut wie keine Story
    Nur zwei Mehrspielermodi
    Grafisch eher solide
    Zu wenige unterschiedliche Gegner

  • Killing Floor 2
    Killing Floor 2
    Release
    18.11.2016

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Killing Floor 2
Killing Floor 2 im Test: Blutig, aber gut - der Shooter-Geheimtipp
Wer hätte damit gerechnet: Tripwire Interactives Koop-Shooter ist so gut, dass wir kaum mit dem Spielen aufhören können! Woran das liegt, erklären wir euch in unserem Review.
http://www.pcgames.de/Killing-Floor-2-Spiel-54331/Tests/Review-1214203/
23.11.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/11/Killing-Floor-2-PS4-3--pc-games_b2teaser_169.png
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