PC Games diskutiert über Killerspiele - ein Erlebnisbericht
Der Banner zu unserer Aktion "Ich wähle keine Spielekiller".
Montagabend, 20.30 Uhr, Geschäftsstelle der Jungen Liberalen Mittelfranken. Grüne Jugend und Nürnberger Zeitung im Publikum, Peter Daniel Forster (Bezirksdirektkandidat der CSU), Johannes Vogel (Bundesvorsitzender Jungen Liberalen, der Jugendorganisation der FDP) im Podium, wenn man einen quer gestellten Tisch unter vielen so nennen möchte. Und an jenem Tisch: Christian Burtchen, Leitender Redakteur PC Games und pcgames.de.
Das Thema allgemein: Angeregte und durchgesetzte Verbote in Bayern. Gegen selbige macht die FDP unter anderem mit dem Slogan "Warum Bayern Freistaat heißt? Weil Verbotsstaat blöd klingt." Kampagne. Am Rande diskutieren Vogel und Forster über Rauch- und Alkoholverbot bzw. -einschränkungen, Schwerpunkt bilden aber natürlich "Killerspiele".
"Unzulässige Pauschalisierung und Diffamierung"
Gleich zu Beginn stellt Moderator Henry Amm eine Frage, die bei allen Interviewpartnern oben auf der Liste steht: Warum wir die Aktion "Ich wähle keine Spielekiller" gestartet haben. "Weil wir uns gegen die Diffamierung von Millionen von Menschen wehren, die friedlich ihrem Hobby nachgehen. Und weil wir den unpräzisen Begriff Killerspiele grundsätzlich ablehnen, da er gegenüber Außenstehenden bewusst und unzulässig pauschalisiert."
Forster entgegnet: "Ein Killerspiel ist ein Spiel, in dem ich jemanden 'kille‘, daher ist die Definition keineswegs unzulässig. Spiele, in denen man je mehr Punkte erhält, desto grausamer man einen Menschen niedermetzelt..."
"Welche?", fällt ihm Burtchen ins Wort.
"Na... die üblichen Verdächtigen... Counter-Strike und [1993 indiziertes Spiel von iD Software]."


Lies mal www.gamepolitics.com und du wirst dann dass das nicht der Fall ist. Es gibt in anderen Ländern auch genug Politiker und Aktivisten, die die Spiele einschränken wollen.
In Australien…