Umstritten: Gewaltspiele als Aufputschmittel für Münchener S-Bahn-Mord beschrieben
Stein des Anstoßes: Ein Kommentar von op-online.de-Redakteur Ralf Enders.
Ein Redakteur der Website op-online.de bekommt momentan die volle Breitseite erboster Spieler zu spüren. Sein Kommentar zum tragischen S-Bahn-Mord in München ist Stein des Anstoßes. Darin schreibt er: "Aufgeputscht von Killer-Spielen oder was auch immer sind sie im Rausch." Gemeint sind die beiden jugendlichen Täter, die einen Mann zu Tode prügelten, weil er sich in eine Auseinandersetzung einmischte. Aufgebrachte Spieler ziehen sich nun an dieser Aussage hoch: "Kilerspiele? Ja klar. Du mich auch. Die haben damit nichts zu tun", so ein Kommentar. Andere sprechen von einer journalistischen Bankrotterklärung, manche fordern sogar die Entlassung von Redakteur und Chefredakteur. Weitere argumentieren sachlicher und machen die "jahrelange falsche Berichterstattung über Killerspiele und Hetze gegen Spiele und deren Nutzer" zum Grund für die Reaktion anderer Kommentare. Der zuständige Redakteur versucht sich zu verteidigen. "Aufputschen kann vieles - Drogen, Fußball, privater Ärger, Musik oder militante Videospiele. Doch das Aufputschmittel ist nicht immer Schuld an den Folgen." Allerdings lässt er hierbei außer Acht, dass er eben jene anderen Mittel nicht nannte und sich in seinem Beitrag lediglich auf die so genannten Gewaltspiele stützte.
Was sagen Sie zu diesem Thema? Reagieren hier die Leser über oder ist das eine in Ihren Augen korrekte Reaktion?
- Schlagwörter:
- , killerspiele


Also löst euch mal von der vorstellung alle Erziehungsmaßnahmen ohne körperlichen "Einsatz" wären weichgespült und unwirksam
Meinst du nicht, dass das Kind im "Klap auf den Po" ebenfalls Liebesentzug sieht, im schlimmsten Fall gepaart mit Demütigung.