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Killerspiele

Umstritten: Gewaltspiele als Aufputschmittel für Münchener S-Bahn-Mord beschrieben

16.09.2009 16:29 Uhr
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Erneut rücken die so genannten Gewaltspiele ins Licht der Öffentlichkeit. Diesmal in Zusammenhang mit dem Münchener Mord an einem 50-Jährigen.

Stein des Anstoßes: Ein Kommentar von op-online.de-Redakteur Ralf Enders. Stein des Anstoßes: Ein Kommentar von op-online.de-Redakteur Ralf Enders. Ein Redakteur der Website op-online.de bekommt momentan die volle Breitseite erboster Spieler zu spüren. Sein Kommentar zum tragischen S-Bahn-Mord in München ist Stein des Anstoßes. Darin schreibt er: "Aufgeputscht von Killer-Spielen oder was auch immer sind sie im Rausch." Gemeint sind die beiden jugendlichen Täter, die einen Mann zu Tode prügelten, weil er sich in eine Auseinandersetzung einmischte. Aufgebrachte Spieler ziehen sich nun an dieser Aussage hoch: "Kilerspiele? Ja klar. Du mich auch. Die haben damit nichts zu tun", so ein Kommentar. Andere sprechen von einer journalistischen Bankrotterklärung, manche fordern sogar die Entlassung von Redakteur und Chefredakteur. Weitere argumentieren sachlicher und machen die "jahrelange falsche Berichterstattung über Killerspiele und Hetze gegen Spiele und deren Nutzer" zum Grund für die Reaktion anderer Kommentare. Der zuständige Redakteur versucht sich zu verteidigen. "Aufputschen kann vieles - Drogen, Fußball, privater Ärger, Musik oder militante Videospiele. Doch das Aufputschmittel ist nicht immer Schuld an den Folgen." Allerdings lässt er hierbei außer Acht, dass er eben jene anderen Mittel nicht nannte und sich in seinem Beitrag lediglich auf die so genannten Gewaltspiele stützte.

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Online-Redakteur
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16.09.2009 16:29 Uhr
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17.09.2009 16:08 Uhr
Zitat: (Original von zombiefresser;8171923)
ich habe von meinem vater in meiner wilden jugendzeit (8-12 jahre) so 3-4 saftige watschen bekommen aber niemals prügel.im nachhinein war das völlig o.k. und hat mir sicherlich im positiven sinne geholfen ein erwachsener mensch zu werden.ich trage im diese…
Erfahrener Benutzer
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17.09.2009 15:13 Uhr
Um das mal klarzustellen, nur weil man auf Schläge, Klapse etc. verzichtet erzieht man sein Kind nicht sofort antiautoritär.
Also löst euch mal von der vorstellung alle Erziehungsmaßnahmen ohne körperlichen "Einsatz" wären weichgespült und unwirksam
Erfahrener Benutzer
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17.09.2009 15:06 Uhr
Zitat: (Original von Odin333;8171870)
Aber ich frage mich wirklich was für ein Kind leichter zu verkraften ist, ein Klapps auf den Po (wirklich nur ein Klapps) oder die Psychische Gewalt (Liebesentzug, ect.).

Meinst du nicht, dass das Kind im "Klap auf den Po" ebenfalls Liebesentzug sieht, im schlimmsten Fall gepaart mit Demütigung.