US-Professor: Kein Zusammenhang zwischen Amokläufen und Videospielen
Christopher Ferguson ist assistierender Professor in Psychologie an der A&M International University in Texas und untersuchte die Verbindung zwischen brutalen Spielen und Amokläufen in Schulen. Sein Ergebnis: Es gibt keinen Zusammenhang.
In seinem Report "The School Shooting / Violent Game Link: Casual Relationship or Moral Panic?" konzentriert er sich auf das Massaker an der Virgina Tech, das Scharmützel im Einkaufszentrum von Utah sowie den Schusswechsel an der Northern Illinois University.
Ferguson sagte, dass es keine Beweise dafür gäbe, dass die Täter aufgrund von Videospielen so gehandelt hätten. Vielmehr seien es Pressespekulationen und dubiose Möchtegern-Untersuchungen, die das behaupten.
Kritische Töne in Richtung seiner Kollegen erlaubt sich Ferguson ebenfalls: "Eine kleine Gruppe Wissenschaftler war am lautesten als es um die Verbreitung der Anti-Games-Meinung ging. Oftmals wurden die Ergebnisse anderer Wissenschaftler wissentlich ignoriert, ein anderes Mal konnten sie nicht einmal Unstimmigkeiten in ihren eigenen Untersuchungen erklären."
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Pfeiffer 4 President!!!!
bei labilen personen oder auch kindern, die nicht mehr oder noch nicht die realität zu 100%begreifen, können natürlich übermäßig einseitig auf "machste gewalt, biste gut"-geschichten schon eher dazu führen, dass sie das auch mal "in echt" umsetzen. wenn man zB mal bei jungen kids umhört, die "heimlich" dank internet und handys massen an pornos konsumieren können, denken nicht wenige von denen, dass die sachen in den pornos normal und üblich seien auch für das normale leben. da macht ne 14-jährige nen "gangbang" mit, weil sie meint, das sei normal... ebenso KÖNNEN manche kiddies, wenn sie NUR filme/spiele/musik mit der message "kommt dir einer blöd, mach ihn halt fertig" konsumieren, ebenso ein falsches weltbild bekommen. das is ja auch einer der gründe für altersgrenzen bei medien.
natürlich muss da immer hinzukommen, dass das "reifere" umfeld sich nicht genug um diejenigen kümmert. aber selbst aufgrund von rein mündlich überlieferten grusel/helden-geschichten haben schon kinder, auch vor jahrhunderten, mal blöde dinge gemacht...
und zu dem professor: nett von ihm, aber um zusammenhänge zwischen games und "amokläufen" zu erkennen oder sie zu verneinen, gab es noch lang nicht genug "amokläufe" von leuten, die zumindest AUCH MAL "shooter" spielen, um eine statistisch-wissenschaftlich valide aussage zu treffen...
Amokläufer sind labile, meistens in sich gekehrte Leute und meisten hochintelligent Menschen. Jüngstes Beispiel, der Kerl in Belgien, 20 Jahre alt, Klassenprimus und ja auch relativ unaufällig, bis auf das seine ehemaligen Klassenkameraden ihn schon was komisch fanden. So gesehn, auch wenn dieser Mensch scheisse baut, tun mir die Menschen sehr Leid. Aber wie gesagt Amoklaufauslöser gibbet genug, denke auch ausserhalb von PC/TV/Musik.
In ner früheren Bravo, gabs mal so ein Fall, und wer war schuld, Metallica.