Killerspiele

US-Professor: "Es ist rassistisch, Computerspiele für den Massenmord in Norwegen verantwortlich zu machen!"

31.07.2011 17:00 Uhr
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Ein amerikanischer Psychologe vertritt die Meinung, dass es "rassistisch" sei, Computer- und Videospiele mit Gewalttaten in Zusammenhang zu bringen. Überhaupt sei es geradezu absurd und nicht zuletzt auch gefährlich hier eine Verbindung herstellen zu wollen.

Der US-Psychologe Christopher Ferguson schließt einen Zusammenhang zwischen virtueller und tatsächlich ausgeübter Gewalt kategorisch aus. Es sei sogar 'rassistisch' im Spielen von Videospielen einen möglichen Auslöser für den Massenmord in Norwegen zu sehen. Der US-Psychologe Christopher Ferguson schließt einen Zusammenhang zwischen virtueller und tatsächlich ausgeübter Gewalt kategorisch aus. Es sei sogar "rassistisch" im Spielen von Videospielen einen möglichen Auslöser für den Massenmord in Norwegen zu sehen. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Nach dem Massenmord in Norwegen am 22. Juli, rückte vorübergehend auch wieder das Thema 'Gewalt in Computerspielen' in den Fokus der Öffentlichkeit. Dabei waren es nicht nur einzelne Politiker, die sich in gewohnter Art und Weise zur Materie äußerten, sondern auch Vertreter der Medien. So forderte beispielsweise NTV-Netzreporter Moritz Wedel, wenn auch nur indirekt, ein Verkaufsverbot für den Ego Shooter Modern Warfare 2. In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Forbes hat nun der US-amerikanische Psychologie-Professor Christopher Ferguson überaus kritische Worte für diese Form der öffentlichen Stigmatisierung gefunden. Fergusons Thesen bergen dabei eine gewisse Sprengkraft. So vertritt er unter anderem die Meinung, dass es in der Tat sogar "rassistisch" sei, Computerspiele als Sündenbock für Gewalttaten heranzuziehen.

"Wenn es Schießereien in Innenstädten, in Schulen mit Angehörigen von vielen Minderheiten gibt, dann geht es danach niemals um Videospiele. Wenn so etwas aber in Schulen passiert, wo Weiße in der Mehrheit sind oder in den Vorstädten, dann rasten die Leute aus und zeigen mit dem Finger auf Videospiele. Ich denke, das hat entweder mit Rassismus oder mit Unwissenheit zu tun." Es gäbe gewisse Gruppierungen, die Videospiele für schlicht alles verantwortlich machen würden, was in der Gesellschaft verkehrt läuft. Dabei sei es vollkommen "unverantwortlich" und "gedankenlos" politischen Profit aus Tragödien wie in Norwegen zu schlagen. Fergusons abschließende Bemerkung dürften viele Spieler in leicht abgewandelter Form bereits kennen: "Gewalthaltige Computerspiele für den Massenmord eines jungen Mannes verantwortlich zu machen, ist genauso sinnvoll, wie das Töten auf die Tatsache zu schieben, dass er vielleicht Turnschuhe getragen hat."

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31.07.2011 17:00 Uhr
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01.08.2011 08:31 Uhr
Das ist einfach Stimmenerschleichung. Die Menschen sind nach so einem Ereignis dermaßen auf Rache gestimmt, dass eine über 20 Jahre lange Haftstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung nicht ausreicht, um sie zu besänftigen (das kann man mit der Tat natürlich nicht gleichsetzen, aber eine…
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01.08.2011 08:24 Uhr
Zitat: (Original von Enisra;9327427)
ach ja ne
Also wenn man so schon mit Fakten ankommt, dann sollte man damit auch weiter machen und nicht mit dem Allgemeinunwissen kommen, der Sorte: Jeder weiß doch das Golems Leute umbringen.
Ich würde eher mal sagen das wirft eher ein gutes Bild auf Leute die die…
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01.08.2011 05:12 Uhr
Hmm da fällt mir was auf

Von den ganzen Autofahren in Deutschland gibt es einige die Amok fahren
Von Menschen die Hip Hop hören kiffen einige
Und bei den Leuten die Techno hören nehme einige LSD
Und bei Menschen die Computerspiele zocken laufen einige Amok
Brillenträger sind auch ganz schlimm davon begehen…