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Killerspiele

"Marktforschung": Die Killerspiel-Hochburgen Deutschlands

15.06.2009 12:58 Uhr
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Wir lieben Pressemitteilungen. Vor allem die lustigen. Und die mit Fehlern. Das jüngste Produkt aus dem Haue "Frische Fische" liefert beides ohne Rücksicht auf Verluste!

Counter-Strike Source - kein Killerspiel, laut hitmeister.de Counter-Strike Source - kein Killerspiel, laut hitmeister.de Mit der rabiaten Überschrift "'Killerspiele' im Süden am beliebtesten" überraschte uns heute Morgen eine Pressemitteilung der Agentur Frische Fische - im positiven wie im negativen. Im Auftrag des Festpreismarktplatz Hitmeister.de berichtet Frische Fische darin über eine vom Auftraggeber durchgeführte Käufer-Analyse. Hitmeister.de habe begutachtet in welchen Regionen Deutschlands sogenannte "Killerspiele" besonders beliebt seien. Während alle anderen, politische Parteien inklusive, an einer eindeutigen Definition des Wortes "Killerspiel" scheitern, löst Hitmeister.de diese Aufgabe mit Leichtigkeit. Demnach seien "Killerspiele" - Achtung, Tusch - alle "FSK-18-Games". FSK wohlgemerkt, nicht USK. Aber das kann ja jedem mal passieren.

Entsprechend hinfällig: Jegliche Diskussionen um das vermeintliche und oft zitierte "Killerspiel" Counter-Strike (dt.). Die USK erteilte dem Mehrspieler-Shooter schließlich die Alterseinstufung "ab 16 Jahren". Weiß zufällig jemand, was die FSK vergeben hat?

Aber jetzt zu den interessanten Ergebnissen der Käufer-Analyse: Besonders in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg sowie in Thüringen würden laut Pressemitteilung besonders viele "Killerspiele", bezogen auf die Einwohnerzahl, gekauft. "Bei der Untersuchung hatte Hitmeister.de mehr als 10.000 Verkäufe von FSK-18-Spielen aus den letzten 18 Monaten unter die Lupe genommen", heißt es in der Mitteilung.

Wir zitieren weiter: "Neben den regionalen Trends sind auch saisonale Trends beim Verkauf von Killerspielen erkennbar: Während die Verkaufsspitze bei "normalen" Computerspielen von Oktober bis Januar rund um Weihnachten erreicht wurde, verkaufte Hitmeister.de überraschenderweise besonders viele Killerspiele in den Monaten Februar und März 2009. Insgesamt sind gut ein Fünftel der beim Festpreismarktplatz verkauften Computerspiele der Kategorie Killerspiele zuzuordnen."

"Wir glauben zwar nicht, dass ein Zusammenhang zwischen der Wahrscheinlichkeit eines Amoklaufs und der verkauften Stückzahlen so genannter Killerspielen besteht. Überraschend ist es aber schon, dass ausgerechnet die beiden Regionen der letzten großen Amokläufe rund um Erfurt sowie in der Region Stuttgart zu den Schwerpunktregionen für den Killerspiel-Verkauf gehören. Bayern ist hingegen von einem größeren Amoklauf bisher verschont geblieben", prangt als alleinstehendes Zitat am Ende dieser Mail - einen Namen des Verfassers nannte die Agentur nicht.

Wir raten aus den oben genannten, offensichtlichen Gründen, trotzdem jedem Thüringer zur sofortigen Landesflucht ...

Unter anderem diese Titel seien laut hitmeister.de "Killerspiele":

Online-Redakteur
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15.06.2009 12:58 Uhr
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16.06.2009 15:50 Uhr
Findest du Paintball dann auch schlecht???Da wird man ja auch verletzt zumindest schafft man es sehr selten ohne blau flekcen rauszukomnmen:-D

Aber bei boxen und so hast recht ich checks net was so toll dran sein soll.ABER jedem das seine.Wenn jemand Boxen mag dann soll ers machen.
Erfahrener Benutzer
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16.06.2009 09:11 Uhr
Ich lehne alle "Sport"arten, die das bewußte Schlagen & Verletzen des Kontrahenten nicht nur in Kauf nehmen, sondern per Regel einfordern, rundweg ab.
Allerdings gehöre ich nicht zur Fraktion, die Verbote fordern würde, da die Teilnehmer ja freiwillig partizipieren.
Es ändert aber nichts daran, dass ich sowas barbarisch finde.
Erfahrener Benutzer
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16.06.2009 07:49 Uhr
@ NeroOne



Habe ich irgendwo in meinen Post geschrieben dass es keine Regeln gibt?
Ich glaube dass es dort mehr Regeln gibt als im Boxen aber das ist ja auch logisch, denn im UFC kommen ja alle möglichen Kampfsportarten zusammen aber das als Grund dafür zu nehmen dass es deshalb nicht so brutal sein…