Macht FIFA gewalttätiger als Call of Duty? Neue Studie kommt angeblich zu dem Resultat
Nach einer aktuellen Studie einer britischen Universität sollen Fußballspiele Aggressionen schnüren und damit Gewalt fördern.
Das britische Klatschblatt Metro hat in der heutigen Ausgabe über eine Studie der Universität Huddersfield berichtet, aus der hervorgehen soll, dass Fußballspiele mehr Aggressionen fördern, als gewalthaltige Ego-Shooter. Wissenschaftler haben 40 männliche und weibliche Probanden eine Kickersimulation und einen Actiontitel spielen lassen und dabei die Atmung, Herzschlagfrequenz sowie Hirnaktivität gemessen. Die anschließende Analyse ergab, dass Tore und Fouls mehr Emotionen freisetzen, als das Töten einer virtuellen Spielfigur.
"Die Probanden reagierten während des Fußballspiels verstärkt aufgeregt. Es sieht so aus, als hätten wir den Effekt gewalthaltiger Videospiele in der Vergangenheit missinterpretiert", so Dr. Simon Goodson. Der Redakteur schlussfolgerte vermutlich daraus, dass FIFA und Konsorten Gewaltbereitschaft fördern würden. Der Artikel wurde unter der Headline "Anger over goal 1, Call of Duty fury 0" veröffentlicht. Wir glauben jedoch, dass die Experten eher zu dem Schluss kamen, dass Gewaltspiele (Stichwort: Call of Duty) gar nicht so schlimm sind, wie ihr Ruf. Die aktuelle Metro-Ausgabe mit dem Artikel über die zweifelhafte Studie kann in ePaper-Form von allen Interessierten eingesehen werden.
- Schlagwörter:
- , studie
- , killerspiele

