Kritik am geplanten Verbot "gewaltbeherrschter Spiele"
Fachgremien des Bundesrates kritisieren den Entwurf der Bundesregierung für eine Änderung des Jugendschutzgesetzes. Eigentlich sei diese begrüßenswert, andererseits lassen die Regelungen zu viel Platz für Interpretationen. Spiele die "besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen" sollen mit "weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten" belegt werden. Wirtschaftspolitiker schlossen sich nun der Kritik der Branchenvereinigung Bitkom an. Die neu geschaffenen Kriterien ließen zu viel Raum für Interpretation und Subjektivität. Vielmehr solle geprüft werden, ob nicht eine Erweiterung der Indizierungskriterien für die BPjM (Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien) ausreichen würde.
Allerdings regt sich auch anders gerichtete Kritik: Für die bayerische Familienministerin Christa Stevens geht der Beschluss nicht weit genug. Er sei halbherzig und völlig unzureichend. Auch der Innenausschuss sieht Handlungsbedarf und plädiert für noch schärfere Änderungen im Sinne des bayerischen Antrags für ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot. Dem schließt sich auch der Jugendausschuss an.


Die arme kleine Puppe muss…
seit ca. 50 jahren
Nun ist es doch so, das die meisten Damen und herren Politiker, einfach keinen Bezug zum Thema PC/Consolenspiele haben.. da sie wahrscheinlich froh…