GMK distanziert sich vom Kölner Aufruf - "Andersdenkende unter Pauschalverdacht"
Kämpft einmal mehr an vorderster Front: Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Instituts Niedersachsen.
Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) distanziert sich vom Kölner Aufruf, der am 22. Dezember 2008 für Furore sorgte.
In diesem Text heißt es unter anderem: "Kritik an Computerspielen wird als 'unwissenschaftlich' diffamiert. Tatsächlich gibt es aber keinen so genannten 'Wissenschaftsstreit': Über 3500 empirische Untersuchungen belegen den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Mediengewalt und gesteigerter Aggressivität. Wissenschaftler, die dies leugnen, machen sich zu Komplizen und sind Profiteure des militärisch-industriell-medialen Komplexes, denn deren Institute erhalten umfangreiche finanzielle Unterstützung der Games-Industrie."
Andersdenkende würden so unter Pauschalverdacht gestellt und der Korruption bezichtigt. Diese Vorwürfe bewegen sich laut GMK am Rande eines demokratischen Diskurses. Ferner kritisiert die GMK die teils aggressive Wortwahl und stellt infrage, ob die Unterzeichner den Aufruf zuvor gelesen haben. Schließlich befänden sich darunter Wissenschaftler und Politiker.
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iss klar.
mach dich nicht lächerlich.
nein.
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