CDU: "Vergleich von Spielen und Kinderpornografie ist unangemessen"
Thomas Jarzombek (CDU) ist seit 2007 Medienpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Mitglied des Landesvorstands der CDU Nordrhein-Westfalen.
Thomas Jarzombek, der medienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Düsseldorf, erklärt zu der in München losgetretenen Debatte, ob Computerspiele mit "Drogen und Kinderpornographie auf einer Stufe stehen": "Ein solcher Vergleich ist vollkommen unangemessen und zeugt davon, dass Medienkompetenzdefizite auch in Regierungen zu finden sind. Wer solche Vergleiche zieht, disqualifiziert sich für die weitere Diskussion über Jugendmedienschutz in Deutschland."
Jarzombek fährt fort: "Gewaltmedien gehören nicht in unsere Kinderzimmer, daher haben wir in Deutschland den strengsten Jugendmedienschutz weltweit. Das ist richtig und muss auch ausgebaut werden, denn offenbar gelangen nach wie vor Jugendliche an Computerspiele und Filme, die nicht für ihr Alter freigegeben sind. Es ist unsere Aufgabe, die bestehenden Rechtsnormen auch wirklich durchzusetzen. Wer nun auf solche Weise die sachliche Diskussion verlässt, hilft niemandem."
Gestern erklärte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann in einer Pressemitteilung, dass "Killerspiele geächtet gehören" und sie "auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie" stünden.
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Genau das ist auch deren Aufgabe.
Spielen ist ok. Aber es ist nicht notwendig Gewalt und Blut dabei unübersehbar in den Vordergrund zu stellen - das muss auch anders gehen und…
eben.
... und die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden ...
ich maße mir nicht an, für die allgemeinheit zu sprechen.
aber alleine stehe ich mit dieser meinung, ganz sicher, auch nicht da.