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Killerspiele

Brutale Computerspiele verursachen noch lange keinen Amoklauf - sagen die Experten

16.01.2011 17:42 Uhr
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Das bei Politikern allseits beliebte Thema "Killerspiele" wird heute glücklicherweise nicht durch einen Amoklauf ausgelöst, sondern durch einen äußerst lesenswerten Artikel beim Spiegel, der im Rahmen eines Interviews entstanden ist. Darin kommen der Medienpädagogen Stefan Aufenanger sowie Kriminologe Christian Pfeiffer zu Wort. Letztgenannter Interviewpartner gilt als einer der schärfsten Kritiker von Video- und Computerspielen.

Brutale Computerspiele verursachen noch lange keinen Amoklauf - sagen die Experten. Der Taktik-Shooter Counter-Strike wird immer wieder gern als 'Killerspiel' bezeichnet. Laut Kriminologe Christian Pfeiffer sind es jedoch nicht die brutalen Computerspiele, die einen Amokläufer ausmachen. Brutale Computerspiele verursachen noch lange keinen Amoklauf - sagen die Experten. Der Taktik-Shooter Counter-Strike wird immer wieder gern als "Killerspiel" bezeichnet. Laut Kriminologe Christian Pfeiffer sind es jedoch nicht die brutalen Computerspiele, die einen Amokläufer ausmachen. Auf Spiegel Online ist aktuell ein lesenswerter Artikel zum Thema "Killerspiele" erschienen. Im dem stehen Kriminologe Christian Pfeiffer und Medienpädagogen Stefan Aufenanger den Redakteuren des Onlinemagazins Rede und Antwort: "Man wird nicht Amokläufer, weil man ein brutales Computerspiel gespielt hat." heißt es beispielsweise von Pfeifer, der jedoch - wie nicht anders zu erwarten war - ausführt: "Aber, was Forscher zweifelsfrei aufzeigen können, ist: Das Spielen von gewalthaltigen Spielen erhöht bei Gefährdeten, die ohnehin schon auf dem Weg Richtung Gewalt sind, das Risiko, dass sie tatsächlich gewalttätig werden."

Das Interview mit Herrn Pfeiffer und Aufenanger umfasst mehrere Themen, wie beispielsweise den Medienalltag der Jugendlichen, Computerspiele als Sucht und natürlich mediale und reale Gewalt. Im Verlauf des Gesprächs führen der Kriminologe und der Pädagoge zahlreiche Studien an, entpuppen sich aber auch selbst als Gelegenheitsspieler und Nutzer anderer Medien. Das komplette Interview mit Christian Pfeiffer und Stefan Aufenanger zum Thema Killerspiele finden Sie auf Spiegel Online.

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16.01.2011 17:42 Uhr
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17.01.2011 16:01 Uhr
Ist doch noch garnicht Sommer?
Erfahrener Benutzer
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17.01.2011 14:25 Uhr
früher gabs auch schon amokläufe. wurden nur so nicht genannt und wurden nicht in verbindung mit computerspielen gebracht, weils die noch nicht gab,
Klugscheißer
Bewertung: 0
17.01.2011 10:58 Uhr
Zitat: (Original von Menschke;9109694)
Pfeiffer? Das war doch der, der immer auf "Killerspiele" los ist! Naja ist halt ein Schizo...

Das Interview gelesen?
Das klang alles sehr viel humaner als das, was man sonst von Herrn Prof. Pfeiffer gewohnt ist.