Brutale Computerspiele verursachen noch lange keinen Amoklauf - sagen die Experten
Brutale Computerspiele verursachen noch lange keinen Amoklauf - sagen die Experten. Der Taktik-Shooter Counter-Strike wird immer wieder gern als "Killerspiel" bezeichnet. Laut Kriminologe Christian Pfeiffer sind es jedoch nicht die brutalen Computerspiele, die einen Amokläufer ausmachen.
Auf Spiegel Online ist aktuell ein lesenswerter Artikel zum Thema "Killerspiele" erschienen. Im dem stehen Kriminologe Christian Pfeiffer und Medienpädagogen Stefan Aufenanger den Redakteuren des Onlinemagazins Rede und Antwort: "Man wird nicht Amokläufer, weil man ein brutales Computerspiel gespielt hat." heißt es beispielsweise von Pfeifer, der jedoch - wie nicht anders zu erwarten war - ausführt: "Aber, was Forscher zweifelsfrei aufzeigen können, ist: Das Spielen von gewalthaltigen Spielen erhöht bei Gefährdeten, die ohnehin schon auf dem Weg Richtung Gewalt sind, das Risiko, dass sie tatsächlich gewalttätig werden."
Das Interview mit Herrn Pfeiffer und Aufenanger umfasst mehrere Themen, wie beispielsweise den Medienalltag der Jugendlichen, Computerspiele als Sucht und natürlich mediale und reale Gewalt. Im Verlauf des Gesprächs führen der Kriminologe und der Pädagoge zahlreiche Studien an, entpuppen sich aber auch selbst als Gelegenheitsspieler und Nutzer anderer Medien. Das komplette Interview mit Christian Pfeiffer und Stefan Aufenanger zum Thema Killerspiele finden Sie auf Spiegel Online.
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Das Interview gelesen?
Das klang alles sehr viel humaner als das, was man sonst von Herrn Prof. Pfeiffer gewohnt ist.