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Killerspiele

Bayerns Innenminister Herrmann vergleicht Gewaltspiele mit Kinderpornographie

17.03.2009 09:13 Uhr
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Nach den Worten des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann gehören Gewalt verherrlichende Killerspiele genau so verboten wie die Darstellung von Kinderpornographie im Internet.

Die Webseite von Joachim Herrmann (CSU). Die Webseite von Joachim Herrmann (CSU). "Ich kann nicht nachvollziehen, wieso man sich im politischen Berlin weitgehend einig ist, Kinderpornographie im Internet zu verbieten und das mit allen Mitteln auch konsequent durchsetzen will, dies aber bei Gewalt verherrlichenden und extrem grausamen Killerspielen nicht möglich sein soll", sagte Herrmann in einer Pressemitteilung und verglich erneut Computerspiele mit abstoßender Kinderpornographie.

Die Vollzugsprobleme, ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Killerspielen durchzusetzen, seien nicht größer als die Durchsetzung des Verbots von Kinderpornographie. Gegenteiliges sei der Fall. Ein strafrechtliches Verbot oder eine Indizierung zerstöre wegen des damit verbundenen Werbeverbots die Marktchancen derartiger Gewaltspiele.

Abschließend sagte der bayerische Innenminister: "Entweder der Staat versucht, das durchzusetzen oder er streicht völlig die Segel."

Im gleichen Atemzug verwies Herrmann darauf, dass bereits heute Gewalt verherrlichende Darstellungen nach dem Strafgesetzbuch strafbar sind. Das derzeitige Verfahren der freiwilligen Selbstkontrolle müsse kritisch überprüft werden, damit Killerspiele definitiv keine Chance mehr auf eine Marktfreigabe haben.

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Online-Redakteur
Moderation
17.03.2009 09:13 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
19.03.2009 20:06 Uhr
Zitat: (Original von GenVaughn am 18.03.2009 21:53)
Wie gesagt: Ich habe auch nicht seine Aussage an sich bemängeln wollen, sondern die mangelhafte Begründung, und ich bleibe dabei: Das Brot-Argument ist aus genannten Gründen unsinnig. Gewaltspiele prägen Jugendliche -abhängig von ihrer geistigen…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
18.03.2009 21:53 Uhr
"Klugscheissen" ist ein zusammengesetztes Verb aus "scheissen" und "klug". Da "klug" i.d.R. als Adjektiv verwendet wird, sind die konjugierten Formen immer trennbar. Es heißt also "Ich scheiße klug" und nicht "ich klugscheiße". Entsprechendes gilt logischerweise auch für andere Zeitformen, daher…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
18.03.2009 21:22 Uhr
nichts ist 100%tig  aber über das System kann man lange und breit diskutieren....das Ziel wird aber immer ähnlich sein  na wer redet denn von so welchen?  Es fängt in der Gegend in der das Kind aufwachsen "muss" an, geht über Freunde, über AntiFreunde, Schule, und viele viele Möglichkeiten..…