John Carmack: Gewaltspiele haben potenziell positive Auswirkung auf Spieler
John Carmack hält nichts von Gewaltdebatten um Spiele. Er ist der Meinung, dass sie eher Aggressionen abbauen und tendenziell positive Auswirkungen haben.
Gewalthaltige Spiele und aggressives Verhalten stehen für Kritiker oft in einem Zusammenhang. Nach Attentaten und Amokläufen wie etwa in Erfurt, Winnenden oder aktuell Norwegen standen Spiele wie beispielsweise Counter-Strike, Call of Duty: Modern Warfare 2 oder sogar World of Warcraft häufig im Fokus. John Carmack, Doom-Entwickler und id Software-Programmierlegende, äußerte sich in einem aktuellen Interview zum Thema. Er nimmt Debatten über Gewalt in PC- und Videospielen nicht ernst. Er vertritt die Ansicht, dass PC- und Videospiele Aggressionen eher abbauen als fördern. Er glaubt, dass altersspezifische Spiele Aggressionen abbauen, indem sie dem Nutzer erlauben, einmal richtig Dampf abzulassen. Altersspezifische Spiele schließt auch gewalthaltige Titel ein, die meist erst ab 18 erlaubt sind und an Jugendliche nicht verkauft werden dürfen.
Dementsprechend stünden gerade Eltern in der Pflicht, auf den Spiele-Konsum ihrer Kinder mithilfe von Alters-Freigaben und -Empfehlungen aufzupassen. Anschließend vergleicht John Carmack typische Besucher von Spielemessen wie etwa der QuakeCon mit Studentengruppen auf einem beliebigen Uni-Campus. "Wenn man die Leute auf der QuakeCon und die Leute beobachtet und mit einer zufällig ausgewählten Gruppe auf einem Campus vergleicht, trifft man auf der QuakeCon wohl auf die friedlicheren Leute." Weiter sagt er: "Ich denke, dass [Spiele] im schlimmsten Fall eine neutrale Wirkungen habe, potentiell aber positiv sind." Den gesamten Bericht über John Carmack und seine Meinung zur Gewaltdebatte findet ihr auf gamesindustry.com.
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