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Horror-Szenarien auf DLD: Kaspersky warnt vor Gefahren durch Cyberangriffe

22.01.2013 15:28 Uhr
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Der IT-Sicherheitsexperte Eugene Kaspersky hat auf der DLD in München mit Nachdruck vor Gefahren durch Cyberangriffe gewarnt. Die Gefahr sei realer und größer, als viele es wahrhaben möchten, so der Mann, der sich selbst als paranoidsten Sicherheitsexperten der Welt bezeichnete.

Eugene Kaspersky, Entwickler des gleichnamigen Antivirenprogramms, warnte auf der DLD in München vor Gefahren durch Hacker-Angriffe. Eugene Kaspersky, Entwickler des gleichnamigen Antivirenprogramms, warnte auf der DLD in München vor Gefahren durch Hacker-Angriffe. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Auf der DLD in München hat der Experte für IT-Sicherheit Eugene Kaspersky mit Nachruck vor Gefahren durch Cyberangriffe gewarnt. Die Gefahr sei real und viel größer, als viele es wahrhaben möchten, mahnte der Mann, der sich selbst als paranoidsten Sicherheitsexperten der Welt bezeichnete. Er nannte einige Horror-Szenarien, um die Bedrohung durch Cyber-Attacken zu verdeutlichen.

Wie Alice im Wunderland seien wir, erklärt Kaspersky. Wir probieren einfach alles aus, ohne die Gefahren zu kennen. Dabei hätten Viren wie Stuxnet oder Flame bereits deutlich gemacht, wie verwundbar moderne Technolgoien sind: Stuxnet beispielsweise stammt laut Kaspersky wohl von der US-Regierung und habe das Atomprogramm des Irans erheblich gestört. Estland sei wegen eines Viruses vorübergehend komplett vom Internet abgeschnitten gewesen.

Eines von Kasperskys Horror-Szenarien: Gefängnisse in den USA werden über Computersysteme reguliert. Theoretisch wäre es möglich, landesweit allen Insassen mit einem Cyber-Angriff zur Flucht zu verhelfen - Chaos wäre die Folge. Bis etwas wirklich ernsthaftes passiert, ist es laut Kaspersky nur noch eine Frage der Zeit.

Daniel Herbig Google+
Erfahrener Benutzer
22.01.2013 15:28 Uhr