Just Cause 2 im Test: Actionspektakel mit verschenktem Potenzial - Update: Benchmarks-Videos
Bei den Straßenschlachten in Just Cause 2 gehen feindliche Fahrzeuge schon mal reihenweise in Flammen auf und explodieren effektreich.
Sonne, Strand und jede Menge Longdrinks - für die vom letzten Winter traumatisierten Deutschen momentan ein wahrer Traum, für Rico Rodriguez jedoch Alltag. Verschlug es den Geheimagenten im ersten Just Cause noch nach Südamerika, so findet er sich in Teil 2 im fiktiven südostasiatischen Inselstaat Panau wieder. Zeit, die schöne Natur zu genießen, bleibt ihm jedoch kaum, schließlich muss er eine Verschwörung rund um drei Rebellengruppen und den Diktator des Landes aufdecken. Und irgendwie hängt sein alter Lehrmeister auch noch in der Sache mit drin. Glücklicherweise nimmt sich die Story jedoch nicht allzu ernst, denn spannend oder logisch ist die Hintergrundgeschichte nicht.
Nicht für XP!
Als eines der ersten Spiele überhaupt setzt Just Cause 2 komplett auf Direct X 10. Infolgedessen können Spieler, die nur Windows XP besitzen, Just Cause 2 NICHT spielen. Windows Vista oder Windows 7 wird strikt vorausgesetzt. Eine weitere, jedoch kleinere Einschränkung: Für die sogenannte CUDA-Optik (Bokeh-Filter für verbesserte Blur-Effekte und GPU-Wassersimulation für schöneres Wasser) benötigen Sie eine Nvidia-Karte.
Die Handlung treiben Sie durch sogenannte Agency-Missionen voran, das sind die Hauptmissionen des Spiels, die erfrischend abwechslungsreich ausfallen. Verfügbar werden diese Aufträge, sobald Sie genug Chaos in Panau angerichtet haben. Zu diesem Zweck erfüllen Sie zusätzlich Nebenmissionen, befreien Dörfer von der Herrschaft des Militärs oder sprengen einfach alles, was Ihnen vor die Flinte läuft, in die Luft. Die Nebenmissionen beschränken sich dabei meist auf das Eskortieren von Personen, das Beschaffen von Gegenständen, das Entschärfen von Bomben oder das Ausschalten von Gegnern. Dadurch kommt zwar nicht ganz so schnell Monotonie auf wie im Vorgänger, noch mehr Abwechslung wäre allerdings dennoch wünschenswert gewesen. Gerade das immergleiche Befreien von Dörfern wirkt auf Dauer eher lästig. Um Ihre Ziele zu erreichen, bedienen Sie sich verschiedenster Waffen, die Sie entweder bequem von erledigten Gegnern aufsammeln oder auf dem Schwarzmarkt kaufen.
Unsere Kontaktperson befindet sich in diesem Hochhaus-Kasino. Zeit für eine Klettereinlage.
Fahrzeuge finden sich hier ebenfalls im Sortiment, meist ist es jedoch praktischer und billiger, einfach einen herumstehenden Panzer, Sportwagen, Helikopter oder Jumbojet zu kapern. Die Steuerung der Fahrzeuge ist eingängig und unkompliziert, lediglich einige wenige PKWs steuern sich hakelig. Aufrüsten dürfen Sie die Schwarzmarktware übrigens auch - mithilfe von Waffen- und Fahrzeugteilen, die Sie überall in der riesigen Spielwelt finden. Und wenn Sie es einmal eilig haben, versorgt Sie der zwielichtige Händler zudem mit einem praktischen Taxiservice. Ebenfalls im Repertoire finden sich zwei aus dem ersten Teil bekannte Utensilien wieder: der Greifhaken und der Gleitschirm. Letzterer rettet Ihnen das Leben, wenn Sie aus fahrenden Autos, fliegenden Helikoptern oder einfach über eine Klippe springen. Mit dem Greifhaken hingegen ziehen Sie sich an weiter entfernte Fahrzeuge, Gebäude und andere Gegenstände heran. Neu ist die Möglichkeit, Dinge oder Personen miteinander zu verbinden. So können Sie etwa einen Gegner an ein fahrendes Auto heften. Dieses Kombinierspielchen hat einen gewissen Reiz, kommt jedoch leider nur selten in den Missionen zum Einsatz.
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ich find das game an sich auch ganz gut,allerdings stimmen alle angegebenen fakten überein.
zudem kommt noch dass das spiel abstürzt wenn man mit übertakteter Graka spielt,das hab ich noch nie gehabt^^.
es frisst auch ne ganze menge systemrecourcen,mein pc erfüllt alle angaben 5 mal und trozdem…
Panau ist eine riesige, wunderschöne Welt die zum Erkunden einläd. Im Gegensatz zu GTA lohnt es sich auch mal wirklich ein Flugzeug zu benutzen, da die Entfernungen teils wirklich sehr sehr weit sind…