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Moral Kombat: Der Videospiel-Dokumentarfilm in voller Länge ab sofort im Stream

29.01.2010 11:52 Uhr
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Mit Moral Kombat will Regisseur Spencer Halpin die in Videospielen dargestellte Gewalt diskutieren und lässt diverse Experten zum Thema sprechen. Den kompletten Film gibt's ab sofort im Stream.

Auch Trip Hawkins, Gründer von Electronic Arts, spricht in Moral Kombat. Auch Trip Hawkins, Gründer von Electronic Arts, spricht in Moral Kombat. Moral Kombat, der Dokumentarfilm von Spencer Halpin steht ab sofort in voller Länge als Stream zur Verfügung. Den Film finden Sie unterhalb dieser Meldung. Das 80 Minuten lange Moral Kombat beleuchtet die Kontroverse hinsichtlich der in Videospielen dargestellten Gewalt und lässt Experten zu Wort kommen, die beide Seiten beleuchten. Auch den Spielern bekannte Gesichter wie der Rockstar-Kritiker und ehemalige Anwalt Jack Thompson und Programmierlegende American McGee kommen zu Wort.

Spencer Halpin's Moral Kombat:

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Online-Redakteur
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29.01.2010 11:52 Uhr
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Community Officer
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09.02.2010 12:32 Uhr
Zitat: (Original von Loki2643;8506069)
Und der Zusammenschnitt von Gewaltszenen ohne jeden Kontext und teilweise offensichtlich mit Absicht möglichst brutal dargestellt (beispielsweise weiteres Schießen auf einen bereits getöteten Gegner) demonstriert nur das einseitige Bild von Spielen und die Absicht, diese als representativ hinzustellen...
Also ich kann mir da spontan Brutaleres vorstellen. Ok, es wäre zutiefst unchristlich, unmoralisch und nicht minder unsinnig. Aber dem Toten ist es mit Sicherheit latte.    
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
09.02.2010 12:27 Uhr
Viel zu viel schien auch aus dem eigentlichen Kontext gerissen worden zu sein. Meiner Meinung nach ziemlich einseitig. Außerdem sollten sich einige die typischen rhetorischen Fragen, wie z.B. die, ob ein Spiel, das nicht für Kinder und Jugendliche freigegeben ist, etwas für Kinder sei, besser vor dem Aussprechen nochmal überdenken... Natürlich sind sie's nicht. Deshalb sind sie auch nicht für Kinder und Jugendliche Freigegeben. *augenroll*

Und der Zusammenschnitt von Gewaltszenen ohne jeden Kontext und teilweise offensichtlich mit Absicht möglichst brutal dargestellt (beispielsweise weiteres Schießen auf einen bereits getöteten Gegner) demonstriert nur das einseitige Bild von Spielen und die Absicht, diese als representativ hinzustellen...
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
01.02.2010 01:13 Uhr
hmm also ich finde das dies keine doku im eigentlichen sinne ist, es ist eine aneinanderreihung von meinungen und leider nicht mehr als das. selten werden mal fakten genannt oder gar entwiclungen erwähnt, es sind immer nur statements von "involvierten" personen zu verschiedenen themen bezüglich gewalt in videospielen.

manchmal war es ganz interessant was die personen zu sagen hatten, aber jetzt wo alles vorbei ist, frage ich mich doch "und nun?" klar ist es mal schön nicht eine meinung auf die stirn gebrannt zu bekommen, aber worin bestand denn nun der sinn dieser doku? das einzige was ich gerlent habe, aber das wusste ich als durchschnittsgebildeter europäer eh schon lange...eltern müssen auf ihre kinder aufpassen und sie nicht alleine vor sich hin leben lassen...

für mich wars leider verschwendete zeit 

Farra
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
31.01.2010 19:45 Uhr
Zitat: (Original von LordFata;8484890)
Ich muss sagen, dass mich der Film äußerst positiv beeindruckt. Vor allem, weil er keiner Partei in der ganzen Debatte einen Gefallen tut.

Gleichzeitig wird die Ursache brutaler Medien klargestellt, Gewalt ist angeboren, zieht Interesse an, aber ist vermeidbar.


Dem kann ich mich anschließen. Hier werden schlicht Interviews der Spielehersteller und der Kritiker von Gewalt in Videospielen dargeboten, auf einen (wertenden) Kommentar hat man gänzlich verzichtet. Gleichzeitig bekommt jeder aufgrund der eingespielten Spielszenen einen Einblick worüber geredet wird.

Diese Art der Berichterstattung ist übrigens eine typische amerikanische Berichterstattung. In Deutschland werden Reportagen und Dokumentarfilme oft von einem Kommentar begleitet der jede Aussage wertet und den Zuschauer Zielgerichtet auf die Meinung des Autors hinlenken soll... siehe: Eigentlich alle aktuellen Nachrichtenmagazine, sowie in der Regel sogar die täglichen Nachrichtensendungen. Nachrichten werden in Amerika einfach anders dargeboten, um das zu bemerken, braucht man nur mal eine weile CNN zu verfolgen.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
30.01.2010 00:47 Uhr
Ich muss sagen, dass mich der Film äußerst positiv beeindruckt. Vor allem, weil er keiner Partei in der ganzen Debatte einen Gefallen tut.

So werden Titel wie Postal oder Manhunt ebenso unverschleiert geschildert wie alles andere, es wird gezeigt, dass es z.B. sehr wohl Spiele gibt, die das brutale Töten von Menschen belohnen.

Gleichzeitig wird die Ursache brutaler Medien klargestellt, Gewalt ist angeboren, zieht Interesse an, aber ist vermeidbar.

Wenn ein Teenager seinen Eltern einen Einblick in diese Welten geben wöllte/müsste, ich würde klar diesen Film empfehlen

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