Jugendschutz

Jugendschutz total: So klassifiziert die Welt

01.07.2008 12:10 Uhr
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Clive Barker's Jericho Clive Barker's Jericho [Quelle: Siehe Bildergalerie] Clive Barker's Jericho: In Deutschland nur knapp einer Indizierung entgangen, prangert ein knallrotes "Keine Jugendfreigabe"-Symbol auf dem Cover. In den Vereinigten Staaten ziert ein dickes M - Mature, ab 17 Jahren - das gruselige Titelmotiv. Auf der australischen Packung steht ebenfalls ein großes M, dahinter steht A15+, freigegeben an Jugendliche über 15 Jahren, das Einverständnis der Eltern vorausgesetzt. Drei Nationen, drei unterschiedliche Einstufungen - lässt man die Zahlen sprechen, 18, 17, 15, offenbart sich ein groteskes Bild. Aber wodurch begründen sich die unterschiedlichen Bewertungen? Klassifiziert die USK tatsächlich anders als der Rest der Welt?

Australien und Neuseeland: Gleicher Name, unterschiedliche Institutionen

Im Fall Australiens ist die Antwort einfach: Das Office of Film and Literature Classification, kurz OFLC, kümmert sich im Land der Kängurus und Koala-Bären um die Empfehlungen für digitale Unterhaltung. Eine höhere Klassifizierung als MA15+ existiert in deren Prüfungskatalog nicht. Außerdem interessant: Die Alterseinstufungen unter MA15+ sind gesetzlich nicht bindend, sondern nur eine Empfehlung, sprich: Es liegt im Ermessen des Käufers, ob er sich daran hält oder nicht.

In Neuseeland kümmert sich ebenfalls ein Office of Film and Literature Classification um die Alterseinstufungen digitaler Medien. Bis auf den Namen hat es nichts mit seinem australischen Pendant gemeinsam. Momentan steht das neuseeländische OFLC im Fadenkreuz der Kritiker. Seit 1999 fungiert Bill Hastings als sogenannter "Chief Censor" (Leitender Zensor), ein Homosexueller. Ihm wird nachgesagt, einer "Homosexuellen Agenda" anzugehören und subjektiven Einfluss auf die Beurteilung entsprechender Medien zu nehmen. Die Empfehlungen reichen von "G" (ab 0 Jahren) bis "R" (restricted, nicht zugänglich für bestimmte Personen- gruppen und Verwendungszwecke).

Die Alterseinstufungen des Entertainment Software Rating Boards (ESRB). Die Alterseinstufungen des Entertainment Software Rating Boards (ESRB). [Quelle: Siehe Bildergalerie] USA: Ansichtssache...

Die Vereinigten Staaten legen in ihrer Bewertung andere Schwerpunkten. Während in Deutschland explizite Gewaltdarstellungen zur Einstufung "keine Jugendfreigabe" führt, kann das in den USA bereits durch den ein oder anderen nackten, weiblichen Oberkörper oder den Missbrauch von Drogen begründet sein. Ein bekanntes Beispiel ist die Gothic-Serie. In Deutschland vergab die USK - mittlerweile unter neuer Trägerschaft - jedem Teil die Klassifizierung "ab 12 Jahren", in den Vereinigten Staaten prangert ein großes M auf den Spielpackungen (in Teil Eins und Zwei zum Beispiel sah man einen NPC beim Rauchen eines Joints). Verantwortlich dafür ist das Entertainment Software Rating Board, kurz ESRB, das 1994 gegründet wurde.

Moderation
01.07.2008 12:10 Uhr
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01.07.2008 21:58 Uhr
Richtig so! Wir alle haben ja schon nur zu genüge vom sog. Dschihad gehört, bei dem schon abertausende von Menschen ihr Leben lassen mussten und das trotz Bombenstimmung - beim verbitterten Kampf zwischen Homosexuellen und Heterosexuellen - ach, moment - oh,…
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
01.07.2008 20:07 Uhr
ich würde in deutschland auch das Pegi system bevorzugen da ich deren einschätzugen häufig wesentlich besser finde als die der USK. desweiteren sollte die Bpjm abgeschafft werden denn ab 18 ist ab 18 diese Spiele können ruhig öffentlich stehen. Mann müsste nur mal den perso überprüfen und schon ist es gut.…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
01.07.2008 19:55 Uhr
Minderjährige muss man unbedingt vor gewaltverherrlichenden Spielen schützen.

Allerdings können ach 12 Jährige sehr gut zwischen Realität und Virtualität unterscheiden. Ich habe mit 12 schon GTA 3 und das damals sehr neue GTA Vice City gespielt und Counter Strike.
Während des Spielens habe ich nichts…

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