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Jugendschutz

Die umstrittensten Freigaben der USK

09.04.2008 15:20 Uhr
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Hier geht's zu Teil 2 der umstrittensten Freigaben der USK

Starcraft Starcraft Die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) ist ein Gremium zur unabhängigen Vergabe von Altersempfehlungen für Computer- und Videospiele. Dabei hält sie sich an eine Vielzahl von Grundsätzen. Flächendeckend sind die Kennzeichnungen der USK absolut nachvollziehbar, trotzdem scheinen sich einige Spiele durch den Wertungskatalog gemogelt zu haben. Wir präsentieren Ihnen die umstrittensten Einstufungen, die die USK in der Vergangenheit vergeben hat. Ob zu hoch, zu niedrig, völlig unangebracht oder heiß diskutiert - nicht jede Alterskennzeichnung erhält uneingeschränkte Zustimmung.

Starcraft Starcraft Starcraft
Marines zerplatzen, schreien und in einer Zwischensequenz reißt es einem Darsteller die Haut vom Gesicht, ähnlich einer bekannten Szene aus dem Film Aliens. Der Science-Fiction-Grafikstil wirkt zwar "besänftigend", eine Altersempfehlung ab 16 Jahren hielten wir aber ebenfalls für nachvollziehbar. Die USK erteilte dem Spiel die Freigabe "ab 12 Jahren".

Undercover: Operation Wintersonne
Unsere Eindrücke: Blutverschmierte Leichen und ein tödlicher Schuss am Ende des Spiels - Undercover gehört eigentlich nicht in Kinderhände. Nichtsdestotrotz ist das Adventure ab 6 Jahren freigegeben.

Clive Barker's Jericho Clive Barker's Jericho Clive Barker's Jericho
In einem zweiten Gutachten erteilte die USK dem Grusel-Shooter "keine Jugendfreigabe". In der ersten Überprüfung verweigerte die Kontrollinstanz eine Alterskennzeichnung. Der Indizierungsantrag wurde jedoch von der BPjM überraschend abgelehnt, trotz zerplatzenden Köpfen, abgetrennten Gliedmaßen und vulgärer Sprache. PC Games meint: Eine Indizierung wäre durchaus gerechtfertigt. Wie sehen Sie den Sachverhalt?

Moderation
09.04.2008 15:20 Uhr
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Dein Kommentar
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10.04.2008 16:49 Uhr
Zitat: (Original von Iceman am 10.04.2008 13:28)
Grade in diesem Fall finde ich das sehr seltsam, eben wegen der angesprochenen Assoziation "Großer Explosionspilz -> Atombombe".

Ich bleibe mal beim Beispiel C&C3, okay?
Dort wird lange Zeit von der Tiberiumwaffe gesprochen und erst ganz zum Schluss wird sie…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
10.04.2008 16:27 Uhr
wie mein vorredner schon sagte, dass ist nun wirklich nicht die aufgabe des händlers oder staates, zumal man in solchen fällen wirklich nichts machen kann!
das ist fahrlässiges handeln, der erziehungsberechtigen!
schwarze scharfe gibt es überall!
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
10.04.2008 13:28 Uhr
Das Problem ist das damit einhergehende Ausstellungsverbot, wodurch das Spiel nicht mehr offen bei Händlern stehen darf. Das ist für die Umsatzeinbrüche verantwortlich, Werbung wird für Spiele ja sowieso nicht ganz so viel gemacht.



Mit diesem Argument könnte man gleich den gesamten Jugendschutz…