Unterscheidung zwischen realen & virtuellen "Killerspielen"
Dr. Ursula von der Leyen
Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen stellte auf einer Pressekonferenz erstmals von Regierungsseite klar, dass mit der Passage über "Killerspiele" im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD nicht nur reale Jagdspiele wie Paintball gemeint sind, sondern tatsächlich auch Computerspiele. Gegenteilige Gerüchte stützten sich unter anderem auf ältere Aussagen anderer Politiker.
Die Ministerin sprach sich gegen "virtuelle Killerspiele" aus, die "jungen Menschen vermitteln, dass Gewalt bei der Konfliktlösung völlig normal ist." Man wolle in Zusammenarbeit mit den Bundesländern eine gemeinsame Regelung bei der Festlegung von Altersbegrenzungen treffen, die "nicht mehr voreilig und in gutem Willen" ist. Wichtig sei jedoch auch Medienkompetenz der Eltern, lobt sie Initiativen wie "Schau hin! Was deine Kinder machen", die sich der Aufklärung verschreiben. Außerdem unterziehe die Regierung "reale Killerspiele, wo geschossen wird", einer genauen Überprüfung - im Zweifel drohen Gotcha und Co Verbote.


Früher hieß es Fernsehen macht doof; Cola macht doof.....
Vor 10-15 Jahren, als PC-Spieler eher als Sonderlinge mitleidig belächelt wurden, gab es quasi jede Nacht im TV einen Erotikfilm. Nie gab es irgend ein Heck-Meck von der Politik, daß die Sender diese…
Leider…