US-Anwalt Jack Thompson nimmt erneut Computerspiele(r) ins Visier
Die letzten Monate war es beinahe schon zu verdächtig ruhig um US-Familienanwalt Jack Thompson, der Rücktrittsgerüchten genau trotzte wie massiven Beschimpfungen wütender Computerspieler. Wer nicht weiß, um wen es geht: Jack Thompson ist ein amerikanischer Anwalt, der seit mehr als zehn Jahren gegen gewalttätige Computerspiele vorgeht und zuletzt schlüpfrige Modifizierungen von Die Sims 2 und GTA: Vice City (Stichwort: Hot-Coffee-Mod) anprangerte.
Nun nutzte er den Mord zweier Jugendlicher an einem 55-jährigen Mann im amerikanischen Louisiana, um erneut Computerspiele(r) in ein kriminelles Licht zu rücken. Bei dem Fall wollten sich die beiden Täter das Auto des späteren Opfers "ausleihen", was dieses ablehnte und anschließend mit einem tödlichen Kopfschuss niedergestreckt wurde. Thompsons Theorie: "Genau dieses Autoklau-Szenario findet man auch in GTA." Und "Niemand schießt jemandem ins Gesicht, außer er ist ein Auftragskiller oder Videospieler!".
Aufgrund Thompsons Äußerungen durchsuchte die Polizei die Wohnung der Opfer erneut und stieß dabei tatsächlich auf eine Reihe brutaler Computer- und Videospiele, deren Altersfreigabe über dem Alter der Täter lag. Während Thompson dies als klares Indiz wertet und neuerlich ein generelles Verbot derartiger Spiele fordert, bleibt der ermittelnde Detective Spence Dilworth der örtlichen Polizeibehörde sachlicher: "Ich bin mir nicht sicher, ob es ein Zusammenhang zwischen dem Verbrechen und den gefundenen Spielen gibt."


Diesen Abschnitt finde ich besonders schön. Solidarität mit anderen PC-Spielern schön und gut... aber das macht die Täter doch nicht zu Opfern, oder?!
na ja ich habe ihn net weil ich den total billig gemacht finde aber ich will ja weng helfen…